<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615</id><updated>2012-02-03T10:20:56.207+01:00</updated><category term='Amerika'/><category term='Holland'/><category term='New Zealand'/><category term='Neuseeland'/><category term='Niederlande'/><category term='Kiwi'/><category term='Deutschland'/><category term='USA'/><title type='text'>Despo on Tour - Willi allein in der weiten Welt</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>28</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-599672341352732085</id><published>2008-09-22T00:25:00.001+02:00</published><updated>2008-09-22T00:27:04.438+02:00</updated><title type='text'>Zu Hause</title><content type='html'>Ich bin wieder daheim - allerdings ist momentan alles zu organisieren, so dass ich zu nichts komme. Außerdem habe ich seit Neustem schreckliche Zahnschmerzen, die mich nicht einmal mehr schlafen lassen. Wird also erstmal nichts mit Blogeinträgen... Aber Bald - Versprochen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-599672341352732085?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/599672341352732085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=599672341352732085' title='109 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/599672341352732085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/599672341352732085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/09/zu-hause.html' title='Zu Hause'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>109</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-5212590831367670208</id><published>2008-08-24T09:31:00.001+02:00</published><updated>2008-08-24T09:42:17.710+02:00</updated><title type='text'>Entwicklungslandromantik</title><content type='html'>Nach einem mehr oder minder spekakulaeren Trip quer ueber die Suedinsel, hiess es packen und den Pilippinentrip vorbereiten. Da ich nur 20 kg im Flugzeug transportieren darf, habe ich noch schnell 2 Packete nach Hause geschickt. 2 Pakete? Ja, 2! In Neuseeland kann man mit der Post naemlich maximal 20 kg verschicken...Toll!&lt;br /&gt;Zwei Tage vor meiner Abreise aus Taranaki konnte ich dann ueberraschenderweise noch Marys Van verkaufen. Einen Tag spaeter wollte der neue Besitzer auch schon vorbeikommen und den Van abholen. Und weil alles so perfekt lief, sass ich dann abends gespannt mit meinem Handy da und wartete nur auf das grosse „Denkste“. Ich wusste, dass der neue Eigentuemer erst gegen Mitternacht ankommen, da er von Auckland nach Arbeit bis nach Hawera fahren wollte. Dummerweise versagte der Radiator seines Transportautos auf der Strecke. Was nun? Er war gute 4 Autostunde von Hawera entfernt und ich wollte eigentlich meine Sachen fertig packen und noch ein bisschen Schlaf fassen, denn der naechsteTag sollte von min. 6 Stunden Autofahrt gepraegt werden... aber ich wollte auch Marys Van endlich los haben.&lt;br /&gt;Ich habe mich also fuer eine Abholfahrt entschieden mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich 4 Stunden nach Hamilton fahre, 4 zurueck und somit fruehestens 4 Uhr ins Bett komme, aber um spaetestens 8 Uhr wieder aufstehen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war munter und ausgeruht, im Radio lief gute Musik und es nieselte nur ein bisschen – ich hatte gute Laune. Kurz nach Hawera stand ein Anhalter am Strassenrand und mit guter Laune im Blut dachte ich mir, dass es ja nicht schaden kann an diesem Abend noch jemandem zu helfen. Also nahm ich ihn mit. Er war soweit ach recht nett und bot mir sogar ein Bier an... Okay, Bier war fuer mich als Fahrer nicht optimal und ich musste ablehnen, aber immerhin. Muffensausen bekam ich dann aber, als er mir er erzaehlte, dass er von der Polizei gesucht wird und Alkoholiger ist (er drehte sich reht haeufig leicht paranoid um). Meine gute Laune war hin. Wenn der Abholtrip SO anfaengt, dann weiss ich, dass dieses „Denkste“ ein wirklich grosses ist. Trotz aller schlimmen Erwartungen konnte ich den fluechtigen  Schwerverbrecher dann in New Plymouth ohne Probleme absetzen und meine Tour fort setzn. Inzwischen war das Niesel zu einem schweren Regen angeschwollen. Die Strasse wurde enger und wand sich zwischen den Bergen und Huegeln in Richtung Norden und es war dunkel wie im Baeren... fell. Als (inzwischen) erfahrener Nacht-Serpentinen-Fahrer kam ich auch rech gut voranund war trotz der Wetterbedingungen recht entspannt... bis ploetzlich –in einer Rechtskurve- auf einmal alles ganz schnell ging. Links der Abhang, rechts die mit Geroell verschuettete Fahrbahn und ein paar Buesche. Auf das Geroell konzentriert, bremste ich meinen Wagen ein wenig ab und hielt mich moeglichst weit links. Als ich das Geroellfeld fast passiert hatte, schob sich aus der Dunkelheit am Fahrbahnrand eine Gestalt durch die Buesche auf die Fahrbahnmitte - um genauer zu sein, auf meine Fahrspurmitte – und blieb da stehen. Etwa 15 Meter vor meinem Auto. Die Zeit fror ein. Wie in einem Film hatte ich ploetzlich Unmengen von Zeit jede Aktion bis ins kleinste Detail zu ueberdenken. Wie weit konnte ich bis zum Abhang steuern? Wie starke konnte ich bremsen? Sollte ich hupen? Wie stark sollte ich einlenken und wann und wie stark gegenlenken? War ein Auto hinter mir? Sollte ich denn Schatten einfach ueberfahren? Nachdem ich alle Fragen fuer mich geklaert hatte, lief die Zeit wieder weiter. Wenn ich beim Einparken mit einer solchen Praezision, wie in dieser Situation agieren koennte, waere es selbst mit einem LKW in der Neustadt einfach einen Parkplatz zu finden. Ich touchierte die Gestalt mit meinem rechten Seitenspiegel und lugte mit meinem linken Seitenspiegel ueber die Leitplanke. Das Auto brach nicht aus – ich bremste kaum. Im Scheinwerferlicht des Autos hinter mir konnte ich im vorbeifahren endlich erkennen, was diese Gestalt war: eine daemliche Bergziege. Gluecklicherweise war kurz nach dieser Kurve eine Parkbucht. Ich hielt an und fing urploetzlich an zu zittern. Mir wurde klar, wie knapp die Situation gewesen war. Selbst fuer mich und meine bisherigen Abenteuer war das zuviel Adrenalien.&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Pause setzte ich meinen Trip weiter fort. Noch bevor ich die Autokaeufer einsammeln konnte, wurde ich zwei mal von der Polizei angehalten, was mich aber nicht mehr weiter anhob. Die Rueckfahrt gestaltete sich dann gluecklicherweise wesentlich angenehmer und war nur eine Ausdauerfrage. 4.30 Uhr fiel ich schliesslich glucklich in mein Bett. 8.15 schrillte der Wecker und nach 2 Kaffee und einem Redbull gings auch schon wieder ans Steuer. Gute 6 Stunden spaeter kam ich dann schliesslich gluecklich in Auckland an. Meine letzte Neuseeland-Autofahrt. Es war geschafft, nichts ist passiert und das Auto ist auch noch ganz. Ben und Kate meine Aucklandhosts verwoehnten mich die kommenden Tage mit wunderbaren Mahlzeiten, einem warmen Bett und vielen sehr interessanten Gespraechen. Dafuer kuemmerte ich mich um die zwei juengsten der Familie: Alex und Tara. Tara hatte 6 Zaehne „gezogen“ bekommen und konnte nur mit einem Strohhalm essen. Ihre Laune war dementsprechend im Keller und die Langeweile war nicht zu uebersehen. Mit etwa 274 Partien Monopoly lies sich sich dann aber doch aufmuntern. Alex wiederum ist staedig aktiv und fordert staendig Aufmerksamkeit – mit einem daenischen Wunderezept konnte ich allerdings auch ihn ruig stellen. Waehrend er bei Gesellschaftsspielen nur mit viel Anstrengung fuer ein gessamtes Spiel konzentriert bleib, konnte ich ihn mit Lego stundenlang beschaeftigen.&lt;br /&gt;Nach vier Tagen hiess es dann aber auch „Good Bye“ und es ging auf zu meinem letzten grossen Abenteuer. Ohne erwaehnenswerte Probleme kam ich nach insgesamt 14 Stunden Flug in Manila an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich weder Jenny noch Dave am Flughafen finden konnte, freute ich mich nach 2 Monaten Frieren sehr ueber das warme Wetter und schlenderte mit kiwitypischer Gelassenheit los.  Ich hatte keine Ahnung, wo ich hin sollte, mein Handy hatte ich in Auckland gelassen und philippinische Pesos hatte ich auch nicht. Vielleicht gerade weil mich nichts mehr anhob, ueberraschte es mich dann umso mehr Jenny und Dave doch noch zu treffen. Sie warteten auf dem Parkplatz. Es hatte also einen Grund, warum ich kein Geld hatte und somit mir auch nicht vorher ein Taxi genommen habe, sondern instinktiv nach rechts glaufen bin. Manchmal muss man einfach Glueck haben. Ich wurde in ein schoenes Hotel gebracht und konnte mich auf einem grossen Bett dann endlich ausschlafen... Nun gut 6 Stunden schlaf mussten reichen, denn am naechsten Morgen ging es dann zeitig los – Jenny wollte sich Apartments in der Stadt angucken.&lt;br /&gt;Einige Apartments und zwei Malls (typisch amerikanische Einkaufscentren) spaeter hatte ich die ersten Eindruecke gesammelt. Mit Geld konnte man hier alles bekommen – dummerweise gibt es nur sehr wenige hier, die sich ueberhaupt eine richigeWohnung leisten koennen. Wie auch, wenn ein durchschnittlicher Tageslohn bei 2,50 Euro liegt?!&lt;br /&gt;In der kommenden Nacht ging es dann mit dem Auto (vollgepackter Van mit sieben Insassen, einer davon im Kofferraum) in Jennys Provinz. Die kommenden 13 Stunden im Auto bekam ich dann erstmals ein wirkliche Idee, was es hiess auf den Philippinen zu leben. Echte Haeuser gab es ausserhalb von Manila kaum. Bambus- und Blechhuetten beschreibe die Doerfer mitten im Urwald. Zwischendurch stechen vereinzelt amerikanische Restauranteketten ins Auge, die jeweils einen oder mehrere Securitys in einer schillernd weissen Uniform vor der Tuer stehen haben.&lt;br /&gt;Waehrend der gesamten Autofahrt schwankten ich von Faszination zu Mitleid und Verwunderung. Ich wurde auch staendig unsicherer wie genau „Jenny’s Place“ aussah. Ausserhalb von Manila habe ich keine modernen Haeuser mehr gesehen. Hier und da standen noch baufaellige Villen von vor 90 Jahren.&lt;br /&gt;Gegen neun Uhr kamen wir dann schliesslich an. Da ich muede und es draussen bereits dunkel war, erkundete ich nichts mehr sondern ass nur noch Huehnchen mit Reis und verschwand ins Bett. Dass wir das Huehnchen unterwegs von einem Strassenstand mitgenommen haben und es voller Knochensplitter war (das Huhn wurde am Stand einfach zerhackt und in eine Plastiktuete gestopft – dafuer kostet es aber noch nicht einmal einen Euro) stoerte mich nicht mehr.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag konnte ich dann langsam meine Eindruecke verarbeiten und mir ein Bild davon machen, was da eigentlich mein „Urlaub“ war, den ich mir zusammengespart hatte.&lt;br /&gt;Das Haus war ein Haus der besseren Sorte. Steinwaende in den Schlaf-, Ess und Wohnzimmern und immerhin 2 Glasfenster an der Frontseite des Hauses. Es gibt fliesend Wasser und Strom, allerdings beides mit Einschraenkungen. Wasser gibt es nur in einer Temperatur und es ist definitiv nicht trinkbar. Strom gibt es – allerdings nicht immer und ueberall. Die Leitungen, die in den Philippinen verlegt werden erinnern eher an Spinnennetze als an Stromleitungen und manche Leitungen im Haus funktionieren einfach nicht.&lt;br /&gt;Die Kueche befindet sich nicht im eigentlichen Haus, sondern im urspruenglichen Bambushaus an der Rueckseite des Esszimmers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kostete mich viel Ueberwindungskraft all meine Mitbewohner zu akzeptieren. Neben den 25 Kindern, die tagsueber mit im Haus leben und den 10 Bruedern, Schwestern, Tanten und Onkels (ich habe den Ueberblick verloren) integriert sich naemlich auch noch die Natur mit in den Haushalt. Die Ameisenfamilie stoert mich dabei genauso wenig, wie die farbewechselnden Eidechsen, die an der Wand Fangen spielen – Eine Kakerlacke als stinknormales Insekt zu akzeptieren, dass durch Kueche und Esszimmer rennt breaucht jedoch einiges an Willenskraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist das Leben jedoch wirklich angenehm. Ich friere nicht mehr – ich kann mich auch kaum nch daran erinnern, was es fuer ein Gefuehl ist, trotz Wintermantel im Schlafsack nachts vor Kaelte aufzuwachen. Es erscheint mir geradezu unwirklich. Auch das Thema Essen hat sich sehr positiv entwickelt. Anstelle von trocken Toast und 6 Wochen Chinanudeln, gibt es zum Mittag und Abendbrot immer die leckersten warmen Mahlzeiten des Landes. Die Kinder im Haus trauen sich nach nunmehr 3 Tagen auch endlich mich anzugucken und einmal pro Tag komme ich auch aus dem Haus. Jenny hat uns eingeblaeut, dass wir als Weisse nicht alleine raus duerfen – zu gefaehrlich. Heute schaffen wir es hoffentlich zum Internetcafe um diesen Blogeintrag abzuschicken.&lt;br /&gt;Die Ironie ist mir dabei sehr wohl bewusst – representiert allerdings treffend den Charakter des Landes. Waehrend Jennys Schwestern, Brueder, Nichten, Neffen und so weiter alle ein Handy haben, wie ich es gerne haette, so ist nicht genuegend Geld da, eine Toilette mit Spuelung zu bauen, Kondome zu kaufen oder innerhalb von 3 Jahren eine Wand des Hauses fertig zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde versucht, mir die aelteste und kluegste Tochter der Familie schmackhaft zu machen. Dave hat mir ausserdem gesteckt, dass 2 weiteren (und entfernteren) Frauen aus der Familie ausfuehrlich von mir berichtet wurde. Beide werden zu Jennys Geburtstag hier sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich bis zum 4.9.2008 nicht verheiratet bin, komme ich planmaessig am 6.9.2008 um 15.05 Uhr auf dem Dresdner Flughafen mit dem Flieger aus London an. Ich freue mich ueber alle bekannten Gesichter auf dem Flughafen und wer mir irgendetwas mitbringen moechte, kann gerne am Flughafen ein kuehles Redbull kaufen – Ich werde nach 2 Tagen ohne echten Schlaf etwas muede sein!&lt;br /&gt;Es werden nach meiner Ankunft noch 2 Blogeintraege folgen. Einer befindet sich bereits auf meinem Laptop, der sich wiederrum auf einem Postweg ohne jede Prioritaet befindet und der zweite und letzte wird noch einmal einen ausfuehrlichen Rueckblick geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald! Ich freu mich auf euch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Da ich in englisch und spanisch spreche, fuer den Blog in deutsch denke, es sehr warm und die Technik schon etwas aelter ist, verzichte ich auf Korrekturlesen und Rechtschreibkontrolle, AEs, OEs und UEs.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-5212590831367670208?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/5212590831367670208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=5212590831367670208' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5212590831367670208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5212590831367670208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/08/entwicklungslandromantik.html' title='Entwicklungslandromantik'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-19474492524485707</id><published>2008-07-23T02:38:00.001+02:00</published><updated>2008-07-23T02:39:41.970+02:00</updated><title type='text'>"24 Hours = 24 Hours" - Denkste!</title><content type='html'>Okay, der Titel für das Buch (mein Buch) steht fest - so oft, wie ich mir jetzt schon selber das "Denkste" an den Kopf geworfen habe, finde ich kein besseres Wort mein neuseeländisches Leben zu beschreiben. Nun aber zum Titel des aktuellen Blogeintrags. Die letzten 48 Stunden hätten unterschiedlicher nicht sein können. Nun gut - hätten sie, wenn an einem Tag einfach mal nichts passiert wäre. Wie bereits berichtet, habe ich die letzten Tage in Wellington verbracht und das dortige Stadtleben in vollen Zügen genossen: Spät aufstehen, Kaffee trinken, ins Café gehen und wieder Kaffee trinken und abends was leckeres essen (wenn die WG denn mal gekocht hat - sonst gab es halt Toast... mit Kaffee).  Umso deutlicher wurde meine Reiseunlust bei meinem letzten Gespräch vor der Abfahrt aus Wellington mit meiner Mama (über Internet). Ich wollte nicht weg. Das kostet alles immer einen Haufen Geld und ist wirklich anstrengend, da man auf jeden Komfort vorerst verzichten muss. Dennoch habe ich mich optimistisch stimmen lassen und bin mit dem Schlachtruf "Das wird schon!" (Innerlich war es eher ein "Muss ja werden") Los gezogen. Noch ehe ich wirklich aufbrechen konnte ging der ganze Trubel aber auch schon los. Ich schlief die letzte Nacht auf der WG-Couch und wurde mitten in meinen schönsten Träumen und einer kalten weiblichen Roboterstimme geweckt. Ich habe zwar bei Technikfreaks gewohnt, aber das hatte selbst ich nicht erwartet. Nur langsam bekam ich mit, wer die drei Menschen unweit meines Bettes waren, warum zwei von ihnen neonfarbene Jacken trugen und wo diese seltsame Stimme herkam. Einer meine Mitbewohner hatte einen Anfall und ist mehrfach weg getreten, musste sich übergeben und klagte von starken Schmerzen im ganzen Körper, weswegen er den Rettungsdienst gerufen hatte. Dieser nahm in nach ein paar Untersuchungen vor Ort auch gleich mit ins Krankenhaus. Das musste so zwischen 4 udn 5 Uhr gewesen sein - so wirklich einschlafen konnte ich danach nicht mehr, weswegen ich mich dann gegen 8 Uhr mit einem leckeren Kaffee weckte. Gegen 12 Uhr kam dann zum Glück mein Mitbewohner mit einer guten Dosis Morphium aus dem Krankenhaus zurück und wollte mich auch gleich in die Stadt zur Fähre begleiten, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Das Wetter war herrlich und nahezu jeder meinte, dass ich auf meiner Fährfahrt ein paar Delphine sehen könnte - alles prima also.  Um 2 Uhr sollte meine Fähre gehen, kurz vor 1 Uhr wollte ich einchecken - und da kam es wie es kommen musste: Denkste! Ich weiß nicht, was ich genau falsch gemacht haben muss, um den Mist zu verbocken, aber ich hatte die falsche Fähre gebucht, wie man mir mitteilte. Ich hatte zwar die 2-Uhr-Fähre für einen Erwachsenen mit Auto (unter 5 Meter) gebucht, nur ging die Fähre von Picton nach Wellington... hmmmm. Das war natürlich sehr ungünstig, zumal die Tickets nicht die billigsten sind und mein Budget etwa auf Schlumpfengröße eingegangen ist. Nach einigem Hin und Her mit vielen traurigen Blicken konnte ich die Angestellten der Fährfahrtsgesellschaft dann doch davon überzeugen, dass ich es verdient hatte kostenlos einen Transfer meines Tickets für die Nachtfähre VON Wellington aus zu bekommen. Situation gerettet - Delphine verpasst. Das war nun schon der zweite Schock - es wurde also Zeit mir etwas gutes zu tun und die Zeit bis 9 Uhr sinnvoll zuverbringen. Te Papa kam mir in den Sinn. Das neuseeländische National History Museum. Ähnlich dem englischen war das National History Museum eine große Sache und bot mir mehrere Stunden eine gute Unterhaltung. Mich beschlich allerdings ein ungutes Gefühl, als ich zurück in die Tiefgarage lief, um mein Auto zur Fähre zu bringen. Ich musste erst in 30 Minuten an der Fähre sein und hatte dann noch eine ganze Stunde Zeit - irgendetwas verriet mir, dass diese Zeit viel zu knapp ist, obwohl der Fährhafen nur 3 Minuten von Te Papa entfernt liegt. Die Türen vom Auto waren abgeschlossen, niemand hatte eingebrochen, die Reifen waren okay und ich hatte auch kein Licht brennen lassen. Selbst meinen Schlüssel hatte ich noch bei mir. Ich setzte mich ins Auto und mein erster Blick fiel auf die Tankanzeige (zeigt auch bei ausgeschaltetem Motor den richtigen Füllstand an) - auch hier stimmte noch alles, der Tank war halbvoll. Ich wusste nicht, was es war, das mich beunruhigte. Waren Erfahrungen, hatte ich ein kleines Detail unterbewusst wahr genommen oder hatte ich schon Paranoia? Ich steckte den Schlüssel ins Zündschloss, dreht mich um zum Ausparken und... Momemt! Der Motor startete nicht! Verdammt! Was jetzt? Selbst, wenn ich jetzt meine letzten Kraftreserven zusammen nehme, kann ich das Auto unmöglich bis zur Fähre schieben und selbst wenn, wie bekomme ich es von der dann weg? Von dem mörderischen Verkehr von Te Papa zur Fähre wollte ich in dem Moment erst gar nichts wissen. Tief durchatmen! Klar denken! Ohne Auto bin ich auf der Südinsel aufgeschmissen. Aber ich muss auf die Südinsel. Und nochmal das Ticket für lau tauschen, kann ich vergessen. Nochmal tief durchatmen. Noch 27 Minuten. Okay, da war es! Ich hatte Problem und Lösung erkannt. Ich brauchte nur noch die nötige Portion Glück (Die Erfahrung aus Computerspielen hat mich hier einmal wieder gerettet). Das Problem war: Ich hatte meinen Laptop am Ladegerät fürs Auto stecken lassen. Für 1-2 Stunden bei abgestelltem Motor ist das kein Problem, doch nach meiner Tagestour war die Batterie des Laptops voll und die des Autos leer! Die Lösung war ganz einfach: Starterkabel besorgen und einen Freiwilligen auswählen, der mir erklärt, wie ich mit seinem Auto, meins starten kann (ich hab das ja noch nie gemacht.) Da ich weiß, wie neuseeländische Autos ausgestattet sind, wusste ich, dass es besser ist, das Starterkabel seperat zu besorgen. Wo bekommt man also nach 8 Uhr abends in Wellington in kürzerster Zeit ein Starterkabel her? Genau! Bei einem Geschäft mit der Thematik "Autos", das zu der Uhrzeit noch offen hat. Und welches Geschäft hat in der nachts nahezu ausgestorbenen Innenstadt (CBD - Central Bank District) noch offen? Genau! Die Tankstelle vom Inder. Und emmigrierte Inder sind im allgemeinen sehr freundliche Menschen - so auch dieser. Das Starterkabel im Inventar hatte ich noch 19 Minuten, jemanden in die Tiefgarage zu beordern, der mir Starthilfe gibt und anschließend musste ich das Kabel zurück bringen und dann schnell zur Fähre. Der Kassierer des Parkhaus konnte mir mit seinem Mountainbike leider nicht helfen und Te Papa war bereits geschlossen. 11 Minuten bis zur Deadline. Da sah ich eine Frau mit Jeep das Parkhaus verlassen. Man kann sich nur sehr schwer vorstellen, wie ich dem Auto hinterher gerannt bin - ich kann nur sagen, dass es sehr lustig oder sehr beängstigend aussah - je nach dem ob man sich vor oder hinter mir befand. Die Fahrerin fand es wohl eher beängstigend, denn obwohl ich sie stoppen konnte, wollte - ähm - konnte sie mir angeblich nicht helfen, da sie ihre Tochter vom Flughafen abholen musste. Mir fiel in diesem Moment ein Großteil des Vokabulars ein, dass ich bei Riverlands gelernt hatte... Ich ließ es aber bleiben. Schließlich wurde es mir aber zu dumm und ich stoppte kurzer Hand einen BMW (älterer Herr mit hübscher junger Dame) vor dem Parkhaus, fleht um Hilfe und siehe da - meine Not war anscheinend doch ersichtlich! 6 Minuten noch. Das Auto lief und ich brachte schnell das Kabel zurück - die Betonung liegt dabei auf "schnell". Der ältere Herr hatte mir noch eingeschärft, das Auto ja ordentlich in die hohen Drehzahlbereiche zu bringen um Batterie für einen weiteren Start aufzuladen. Auch wenn ich nicht denke, dass ich geblitzt wurde - möglich wäre es definitiv. Bei der Fähre kam ich keine Minute zu zeitig an, denn just als ich ankam wurden die Schotten (der Rezeption) dicht gemacht. Noch schnell die Marke für mein Auto abgeholt und ab aufs Schiff. Glück gehabt! Gegen nachts um 1 Uhr konnte ich dann in Picton das Schiff  verlassen - der Motor sprang ohne Probleme an. Ich bin dann etwa 20 Minuten durch die Gegend gerast und habe mir dann eine Tankstelle mit Nachtschalter gesucht. Dort gab es Benzin für das Auto und Red Bull für mich, was uns beide dann einen 3-stündigen Nachttrip bescherte (Ich wollte sicher gehen, dass die Batterie wieder aufgeladen war.). Als ich dann gegen halb fünf merkte, wie ich unglaublich schnell müde wurde, habe ich mein Auto an der Küste geparkt, mich in meinen Schlafsack gerollt und bis zum nächsten Morgen friedlich geschlummert. Der Tag war gerade aus gesagt scheiße! Und die Aussicht für die nächsten 24 Stunden war nicht viel besser. Das Geld reichte für Sprit und Essen, aber eine Unterkunft wäre wohl dann doch zu viel. Ich hatte keine Dusche und keinen Stromanschluß. Es war also an der Zeit alles ein bisschen besser zu organisieren. Zu erst musste ich aber nach Rangiora - eine kleine Stadt nahe Christchurch, wo ich meine praktische Prüfung für den Führerschein mache. Um es kurz zu fassen - ich habe einen kostenlosen und zeitlich unbegrenzten Parkplatz gefunden, der trotz zentraler Lage schön versteckt liegt (ich kann also in Ruhe bis 8 Uhr schlafen). Ich habe zwischen 8 und 18 Uhr kostenloses Internet und zwischen 9 und 17 Uhr habe ich sogar Steckdosen. Heute habe ich mir eine Dusche erkauft - Wenn man sich aller 2-3 Tage den 2,50€ teuren Eintritt ins Schwimmbad leistet, geht das. Im Vergleich dazu kostet das billigste Zimmer der Stadt 30 €. Das ist zwar noch einigermaßen günstig, aber das Geld dafür will ich einfach nicht haben. Meine nächsten zwei Ziele sind "Wasser kochen" und ein "Indoor-Schlafplatz". Warum ein Indoor-Schlafplatz? Nun, ich kann im Auto immer nur durchgängig 2 Stunden schlafen und aller 4 Stunden muss ich dann mal den Motor starten und für 10 Minuten die Heizung laufen lassen, um nicht zu erfrieren (naja, es ist nicht soooo kalt, aber angenehm auf gar keinen Fall).  In diesem Sinne, freut euch, über das was ihr habt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-19474492524485707?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/19474492524485707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=19474492524485707' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/19474492524485707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/19474492524485707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/07/24-hours-24-hours-denkste.html' title='&quot;24 Hours = 24 Hours&quot; - Denkste!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-228911425992782494</id><published>2008-07-14T08:29:00.001+02:00</published><updated>2008-07-14T08:30:08.917+02:00</updated><title type='text'>Neuseeland = Denkste!</title><content type='html'>Die Formel geht immer auf. Einen mathematischen Beweis kann ich dafür leider nicht aufbringen, aber stimmen tut's trotzdem. Gerade wenn man denkt, jetzt endlich zurück lehnen und nur noch genießen, passiert irgendetwas.  So kam es, dass ich mich in Hawera von meinen ganzen Freunden verabschiedete und am vorletzten Tag von einem noch das Kaufinteresse am Auto mitgeteilt bekam. Da ich am nächsten morgen um 10 Uhr starten wollte, wurde ein Treffen zur Testfahrt für 9.30 ausgemacht und dank der weltweit bekannten philippinischen Pünktlichkeit konnte ich dann auch schon um 11 Uhr starten. Der Punk dabei ist, dass von dem Testfahrer festgestellt wurde, dass der Schlauch der Kühlung leckt. Da ich Schlauch sofort in verbindung mit "billiges Verschleißteil" gebracht habe, habe ich mir keine weiteren Sorgen gemacht und bin frohen Mutes nach Wellington aufgebrochen.  Schneller als erwartet, kam ich auch dort an und habe mich dann am späten Nachmittag mit meinem Host für die nächsten Tage getroffen und bei leckerer Pizza Reiseerfahrungen ausgetauscht. Mein Host heißt Gary, ist gebürtiger Neuseeländer und war hauptberuflich Reisender. Seit ein paar Jahren ist er aber wieder zurück und arbeitet als Designer für Druck- und Printmedien. Er konnte mir auch eine Werkstatt für mein Auto empfehlen und so machte ich mich auf den Weg. Trotz meiner 30-minütigen Suche war ich dann guter Dinge, als ich mein Auto in die Hände des indischen Autoschraubers gab... Da ich ich vorsichtig bin, habe ich mal mit bis zu 100$ für die Reperatur gerechnet - das Dumme dabei ist, dass genau JETZT die oben genannte Formel greifen muss, denn leider leckte nicht der Schlauch sondern vielmehr hatte der Kühlertank einen ordentlichen Riss unter dem Schlauch! Das bedeutete für mich, dass ich mehrere Stunden ohne Auto auskommen musste und jede Stunde etwa 100$ lassen konnte. Da mir die Gesundheit meines Autos oder vielmehr meine Abschlussreise sowie meine Führerscheinprüfung am Herzen lag, habe ich diesen Geldstrudel akzeptiert und das gemacht, was das einzig vernünftige war: Ich bin shoppen gegangen! (Es wird seeeeeeeeehr kalt auf der Südinsel und ich habe sowohl für dort, als auch für Deutschland keine anständige Winterjacke - es sei mir also verziehen) Allerdings gab es da ein Problem: die Shoppingmeile war am anderen Ende der Stadt und ich hatte kein Auto mehr. Ich hätte natürlich den Bus oder ein Taxi nehmen können, aber an dieser Stelle wollte ich wirklich nicht noch weiter unnötig Geld ausgeben. Also machte ich mich zu Fuß auf zur Cuba Street. Das dauerte ungefähr 1 1/2 Stunden bei einem sehr straffen Schritttempo. Meine Jacke habe ich dann auch bekommen - zwar musste ich dafür einen anderen Laden in einem anderen Stadtteil aufsuchen, doch sei es drum - und bin dann allmählich zurück zur Werkstatt. Alles in allem hatten meine Schuhsohlen dann weit über 20 km mehr auf dem Buckel und ich einige hundert Dollar weniger in der Tasche! Aber wie es so ist, hatte ich Glück im Unglück: Neben dem Tank war auch noch das Ventil des Thermometers kaputt, das die Motortemperatur des Motors misst und reguliert (keine Ahnung, wie das technisch alles abläuft), weswegen mein Motor mehr gekühlt wurde, als er sollte, was mich wiederum vor einem überhitzen des Motors bewahrt hat (was durch den kaputten Kühltank eigentlich schon längst hätte passieren müssen). Das Ventil habe ich aber nicht repaieren lassen, da ich nicht noch einen weiteren 100er in das Auto stecken wollte, was ich eh sehr bald verkaufe. Der Autoschrauber hat mir versichert, dass dem Auto mit dem kaputten Ventil nichts passiert - es lässt sich drinne nur schwerer heizen - aber das ist okay!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-228911425992782494?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/228911425992782494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=228911425992782494' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/228911425992782494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/228911425992782494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/07/neuseeland-denkste.html' title='Neuseeland = Denkste!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-3551528687689277802</id><published>2008-07-11T04:57:00.001+02:00</published><updated>2008-07-11T05:07:02.137+02:00</updated><title type='text'>Ich dreh durch! Ernsthaft!</title><content type='html'>Mehrfach hab ich es vergeigt, in Amerika ha es dann auf Anhieb geklappt und in Neuseeland habe ich mich lange drum gedrückt - Der Führerschein!  Um die Sache einmal kurz zu umreißen: Mein amerikanischer Führerschein ist nur 3 Monate gültig gewesen - in Amerika. Allerdings sind alle bei Einreise (das Datum steht ja im Visum) gültigen Overseas-License in Neuseeland ein Jahr gültig. Was wiederum heißt, dass ich hier ohne Probleme fahren darf. Allerdings habe ich dann nichts mehr, wenn ich in Deutschland ankomme. Das wiederum gibt mir natürlich den Anreiz, hier einen Führerschein für wenig Geld zu machen und den dann irgendwie zu Hause in einen deutschen Führerschein (der eigentlich maßgeblich teurer ist) umschreiben zu lassen. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht eine Konvertierung dann wie folgt aus: Um den amerikanischen Lappen in einen Neuseeländischen Wisch umzuwandeln muss ich sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung bestehen. Problem an der Sache ist, dass man nur sehr selten beides an einem Tag machen kann, mann aber zwischen Theorie- und Praxisprüfung auf sogenannte Learners License gesetzt (also einen Lern-Führerschein), obwohl man ja vorher einen voll gültigen Führerschein hatte. Die Einschränkungen sehen dabei dann wie folgt aus, dass ich nur noch mit dem Auto fahren darf, wenn jemand mit einem vollen Führerschein mit im Auto sitzt. Mein amerikanischer Führerschein verfällt im Moment der Prüfung, da man nur einen Overseas-Führerschein haben darf.  So... das war verwirrend?! Ja, das sehe ich auch so! Ich hatte mich aber damit abgefunden ein paar Tage "schwarz" zu fahren und mich heute zur Teststelle begeben. Das Angenehme dabei ist, dass man nur aufkreuzen muss, Zettel ausfüllen und anschließend einen Rubbelfeldtest bestehen muss. Nachdem ich die letzten Tage... bzw. eher die Nächste mich mit einem kostenlosen Internet-Test gequält hatte (die Kiwis bezahlen mehr Geld für die ganzen Testbögen, als für den Test als solches... dabei findet man mit einem bisschen Mühe eben diesen Test, mit allen Fragen für lau), bestand ich die Prüfung heute ohne einen einzigen Fehler. Wer nun denkt, dass das schnell ging, der liegt genauso falsch, wie ich in dem Moment. Nicht etwa das die Fotos bzw. Unterrschriften jetzt so ewig gedauert hätten... Nein!!! Ich hatte meine Learners License schon in den Händen, es war alles bezahlt und der Papierkrieg war bewältigt, als ich auf die blöde Idee kam, zu Fragen, wie das jetzt weiter geht, wann ich mich wo zur praktischen Prüfung anmelde. Die nette Frau von der Führerscheinstelle: "Das machen Sie am besten in 6 Monaten bei uns." Da hab ich wirklich sehr blöd aus der Wäsche geguckt - Ich: "6 Monate?! Ich bin aber nur noch knappe 2 Monate hier." Sie: "Sorry, alle haben die selben Wartepflichten." Ich: "Aber ihr Kollegin hat mir doch erzählt, man kann unter Umständen den Test am gleichen Tag machen." Sie: "Ja, wenn man den Führerschein konvertiert." Ich: "Und was habe ich gemacht?" Sie: "Sie haben einen neuen Führerschein beantragt." Ich: "Doch aber nur, weil ich Sie eingangs gefragt hatte, ob es einen Unterschied machen würde, ob ich nun das lila oder das rote Formular nehme und sie das verneint haben (hatte ich wirklich)." Sie (nun schon etwas schnippisch): "Da wusste ich ja nicht, dass Sie den Führerschein so schnell brauchen." Das war nun schon wieder so blöd, dass mir außer Kopf abreißen nichts mehr einfiel! Nachdem ich mich kurz gesammelt hatte, gings an die Lösungssuche. Ich: "Okay, dann schreiben Sie den Schein einfach um, die Prüfung habe ich ja bestanden." Sie (nun absolut unfreundlich): "Das kann ich nicht, ist schon alles im System"  -Den folgenden Verzweiflungsmonolog meinerseits lasse ich jetzt einfach mal der Kürze halber weg. Das Resultat war das, dass sie mir eine Nummer vom zuständigen Amt gab und mir zeigte wo denn die Tür der Führerscheinstelle ist.-  Also stand ich nun da... Mit dem perfekten Ergebnis des Test, aber vollkommen am Boden zerstört. Was nun? Den Kampf gegen die Bürowindmühlen fortsetzen oder leckeres Bier holen und traurig sein?! Ich entschloss mich schnell nach Hause zu fahren und zumindest eine Stunde den Don Willot zu spielen. Nach einem kurzen Telefonat mit einer sehr freundlichen jungen und hilfsbereiten Dame hatte ich wieder Mut gefasst. In voller Angriffslust ging es zurück zur Führerscheinstelle. Die schnippische Angestellte sucht das Weite, als ich den Raum betrat. Dafür bekam ich eine ältere Mutti als Auftragsbearbeiterin. Ich änderte sofort meine Strategie und wurde zu Schwiegermamas Liebling. Mit Erfolg! Sie rief das Amt nocheinmal an und erklärte die ganze Situation haargenau mit allen Dokumentennummer. Nach einer halben Stunde stand fest, dass ich doch meinen amerikanischen Lappen noch tauschen kann - Erleichterung! Es dauerte eine geschlagene weitere Stunde, um die Kosten dafür herauszubekommen. Und am Ende musste ich alles nocheinmal bezahlen... aber das hat mich einfach nicht mehr gestört - es war immernoch wesentlich günstiger als der deutsche Führerschein bzw. die einzelnen Bestandteile davon und mein Praxistest für Neuseeland ist auch schon gebucht. Ich durfte mir dann sogar eine Stadt raussuchen, in der ich meine Prüfung ablegen möchte. Mit den Augen klimpernd meinte ich dann nur noch: "Ach suchen Sie mir doch eine schöne, kleine und verträumte Stadt raus." Die Mutti war geschmeichelt und wählte mir eine (fahrtechnisch) einfache Stadt auf der Südinsel.  Alle waren glücklich... Ich auch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-3551528687689277802?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/3551528687689277802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=3551528687689277802' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3551528687689277802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3551528687689277802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/07/ich-dreh-durch-ernsthaft.html' title='Ich dreh durch! Ernsthaft!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-7893380757361712317</id><published>2008-07-04T13:03:00.002+02:00</published><updated>2008-07-06T12:25:47.260+02:00</updated><title type='text'>Ein Ende in Sicht</title><content type='html'>"Willi, du bist '&lt;span id="gnok" class="misspell" suggestions="NEC,neu,Nr,nie,He"&gt;ne&lt;/span&gt; verdammt faule Sau" Ich sitze in meinem Sessel und bin doch leicht schockiert, mit welcher Ehrlichkeit ich meine Situation erkenne. Mit einem Bier (gutes deutsches &lt;span id="gnok0" class="misspell" suggestions="Hecks,Bocks,Lecks,Pechs,Bes"&gt;Becks&lt;/span&gt;) in der linken und Chips in der echten Hand genieße ich den Film auf meinem Laptop. Plötzlich springt der Mörder ins Bild. Ich erschrecke mich kurz... Dummerweise habe ich da gerade die Flasche am Mund. Das kühle Blonde landet mitsamt Chipskrümeln auf meiner Brust. Mist! ich ziehe im sitzen mein T-Shirt aus, werfe es zielsicher in den Wäschekorb hinter mir (ohne mich umzusehen, schließlich will ich den Film nicht verpassen), beuge mich leicht nach vorn und nehme mir aus meinem kleinen Container ein frisches T-Shirt. Da ich das alles geschafft habe nehme ich mir zur Belohnung einen Muffin (immer noch ohne aufstehen zu müssen - der Teller mit den Muffins steht rechts neben meinem Sessel) und werfe das Papier ebenso zielsicher, wie zuvor das T-Shirt in das entsprechende Behältnis... der Karton meiner neuen Heizung, der schon seit gut einer Woche da steht und nun als Mülleimer umfunktioniert wurde. Und genau in diesem Moment wird mir klar, dass ich eine faule Sau bin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also heißt es aufraffen und all die Dinge erledigen, die in letzter Zeit so liegen geblieben sind... Zuerst der Abwasch - viele Teller, Tassen und Gefäße stapeln sich auf meinem Schreibtisch. Ich habe dabei herausgefunden, dass der Abwasch viel einfacher ist, wenn ich das Zeug einweichen lasse - richtig lange - und erst dann wirklich abwasche. Erstens, weil Dinge wie über 2 Tage lang angetrocknete Oats (dieser britische Haferschleim) sonst nur mit einem Presslufthammer vom Geschirr entfernt werden könnten und zweitens, weil es manch einer in meiner Wohnung nicht abwarten kann, die Spüle wieder frei zu haben. Was auch heute wieder der Fall war. Damit wäre der erste Punkt schnell abgehakt und es bleibt mir mehr Zeit für andere Dinge. Meine Reiseplanung, mein Zimmer aufräumen und mein Blogeintrag stehen noch aus. Das Zimmer räume ich zumindest notdürftig schnell auf, bevor ich mich wieder auf meinen Sessel schwinge und in die Tasten haue.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem einer meiner Mitbewohner sich meine Heizung ausgeborgt und kaputt wieder in mein Zimmer gestellt hatte, bekam ich den Taranaki-Winter so richtig zu spüren. Dazu kam, dass ich morgens im Dunklen auf Arbeit fuhr und abends nach Hause kam. Viel Zeit blieb dann nicht noch irgendetwas entspannendes zu machen, da ich bei 5° Zimmertemperatur recht schnell steife Finger bekomme und mich auch sonst etwas unwohl fühle. Als es dann auch noch regelmäßig Stromausfälle gab, schwand meine Lust, noch weiter zu arbeiten erheblich. (Wenn es hier einen Stromausfall gibt, dann ist die gesamte Stadt schwarz - ein sehr bedrückendes Gefühl). Als ich dann auf Arbeit erfuhr, dass es noch ein nicht zu unterschätzendes Urlaubsgeld gibt, habe ich zuerst überlegt, was für tolle neue Technik ich mir doch damit kaufen könnte, bis mir einfiel, dass ich noch eine unbeantwortete e-Mail von meinem Cousin habe.&lt;br /&gt;Mein Cousin befand sich zu der Zeit in Australien. Ich wollte ihn eigentlich schon zu seinem Geburtstag besuchen, habe das aber aus Geldgründen leider nicht geschafft. Nach einigen e-Mails und Telefonaten stand jedenfalls fest, dass ich nach Australien fliege - Urlaub machen.&lt;br /&gt;Meine Arbeitsplanung und seine Urlaubsplanung standen dabei aber leider etwas verquer, so dass ich kurzerhand gesagt habe, dass ich einfach mal auf meine Arbeit pfeife und schon etwas zeitiger nach Down Under mache. Gesagt getan - innerhalb von 2 Tagen standen dann die Termine, der Flug wurde gebucht und -&lt;span id="gnok1" class="misspell" suggestions="SchwurPPS,schwulPPS,scheuPPS,SchauPPS,Schwips"&gt;schwupps&lt;/span&gt;- war ich auch schon auf dem Flughafen. Das ging alles so schnell, dass ich mich erst auf dem Flughafen wunderte, dass ich nichts vergessen hatte... Naja... Auf dem Flughafen (10 min vor dem &lt;span id="gnok2" class="misspell" suggestions="Scheck,Heck,Schreck,Schecks,Sek"&gt;Check&lt;/span&gt;-In) fiel mir dann ein, dass niemand von Arbeit Bescheid wusste und ich ja eigentlich am nächsten Tag wieder arbeiten musste. &lt;span id="gnok3" class="misspell" suggestions="PPS,Pubs,Puts,US,Mops"&gt;Upps&lt;/span&gt;! Also noch schnell eine &lt;span id="gnok4" class="misspell" suggestions="SIMS,SMD,MS,SAS,SOS"&gt;SMS&lt;/span&gt; an meinen Chef geschickt und Handy ausgemacht. Sollte sich jetzt einer fragen, ob das hier alles so locker flockig zur Sache geht, dann kann ich denjenigen beruhigen: Nein! Ich habe zu dem Zeitpunkt fest damit gerechnet eine Kündigung für die Aktion zu bekommen. Auf dem Flughafen ist mir dann noch etwas sehr Merkwürdiges aufgefallen: es gibt bei Inlandflügen (ich bin von &lt;span id="gnok5" class="misspell" suggestions="News,NRW,GEW,NEC,Neu"&gt;New&lt;/span&gt; Plymouth nach &lt;span id="gnok6" class="misspell" suggestions="AuchLand,Ruckland,GuckLand,Ausland"&gt;Auckland&lt;/span&gt; und von dort nach Sydney geflogen) keinerlei Sicherheitskontrollen.&lt;br /&gt;Die 2 Tage zuvor hatte ich für uns (Stefan, seine Freundin Juliane und mich) auch ein Zimmer in Sydney rausgesucht - Stefan hat es dann aber ersteinmal bezahlt - so dass ich in Sydney dann auch schon ein festes Ziel hatte. Beim Landeanflug auf Sydney hat mein Herz dann die ersten &lt;span id="gnok7" class="misspell" suggestions="Hopse,Hopsen,Hopst,Oper,Böser"&gt;Hopser&lt;/span&gt; gemacht. Ich wusste ja gar nicht, wie sehr ich große Städte und vor allen Dingen richtige Häuser mit mehreren Stockwerken vermisst hatte. Als auf dem Flughafen dann alle Menschen auch noch richtiges Englisch sprachen, war ich überglücklich (nichts gegen Kiwis, aber Kiwi-Englisch ist eine Sache für sich).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem &lt;span id="gnok8" class="misspell" suggestions="Schulbus"&gt;Shuttelbus&lt;/span&gt; ging es dann zum Hostel und beim Hostel angekommen hab ich dann die beiden Aussies auch recht schnell gefunden. Nach einer kurzen Begrüßung habe ich mich dann im Stillen gefragt, wie um alles in der Welt, konnte es bis hierher so reibungslos verlaufen?! Ich hatte in nur 2 Tagen, einen 2 1/2 Wochenurlaub geplant, gebucht und in die Tat umgesetzt.&lt;br /&gt;Die nächsten Stunden wurden logischerweise alle Erfahrungen der letzten Monate ausgetauscht und zur Feier des Tages eine Kiste Bier besorgt - es sollte nicht die letzte bleiben. Die nächsten Tage hat mich Stefan dann von dem stressigen Organisatorenleben abgelöst und einen wunderbaren Stadtführer abgegeben. Zu Fuß, mit der Bahn und mit dem Schiff haben wir die Stadtteile von Sydney erkundet und dabei jede Menge Fotos geschossen - da Stefan ebenso mit einer &lt;span id="gnok9" class="misspell" suggestions="SFR,SIR,CSFR"&gt;DSLR&lt;/span&gt; fotografiert konnten wir uns gegenseitig die ganze Zeit Tipps für diverse Einstellungen und Techniken geben... es war ein richtig schönes Urlaubsgefühl!&lt;br /&gt;Nach etwa einer Woche mussten Stefan und Juliane dann aber los - sie hatten noch eine 4-Tages-Tour zum &lt;span id="gnok10" class="misspell" suggestions="Meyers,Ebers,Eders,Eis,Eberts"&gt;Ayers&lt;/span&gt; Rock gebucht, die ich mir leider nicht leisten konnte. (Nicht so schlimm, denn der läuft mir ja nicht weg - zu dem Zeitpunkte war mir außerdem schon klar, dass ich wiederkommen würde.) Ich konnte mich also 4 Tage lang erholen und faulenzen... Zumindest dachte ich das. Nach einem halben Tag bekam ich dann auf einmal unerwartet neue Zimmergefährten (eigentlich hatten wir mit dem Hostel ausgemacht, dass ich das Zimmer alleine hüte, bis die beiden wieder kommen): Carlos (ein Mittel-Amerikaner) und &lt;span id="gnok11" class="misspell" suggestions="Chateaus,Châteaus"&gt;Satoshi&lt;/span&gt; aus Japan. Nach einem anfänglichen Beobachten, erkannten wir schnell, dass wir die selben Interessen hatten - zumindest für die nächsten Tage: Party! Und somit wurde noch am gleichen Abend der Ausnahmezustand ausgerufen. Dabei wurde unsere Gruppe sehr schnell zu einer größeren (aber für die nächsten Tage auch sehr beständigen). Und so lernte ich das Nachtleben von  Sydney kennen - wir lernten, wo man bis wieviel Uhr Freigetränke bekam und wo die Stimmung am besten war. Und wenn ein Tag tote Hose war, spielten wir Trinkspiele im Hostel. Nach einem Jahr ohne richtige Partys und noch dazu ohne "Neustadt", war es wieder sehr schön, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Der krönende Abschluss war ein Club, bei dem wir erst 40 min warten mussten, bis wir rein durften und dann auch noch 30$ Eintritt bezahlt haben - aber das war es wert, das war echter Urlaub! &lt;br /&gt;Stefan und Juliane trafen dann auch von ihrem Trip wieder im Hostel ein und nahmen mehr oder weniger an diesen Veranstaltungen teil. Für unsere letzten Tage in Australien haben wir uns dann noch ein Auto gemietet und zuerst in Richtung &lt;span id="gnok12" class="misspell" suggestions="Blues,Blühe,Blume,Bluse,Blüte"&gt;Blue&lt;/span&gt; &lt;span id="gnok13" class="misspell" suggestions="Mounteins,Mondscheins"&gt;Mountains&lt;/span&gt; National Park gefahren. Pünktlich mit unserem Aufbruch wurde das Wetter schlechter (bei einem Blick in die Bildergalerie sollte man u.a. sehen, was ich meine). Mit diversen kostenlosen Karten ausgestattet nahmen wir dann aber doch alle Attraktionen des National Parks mit und suchten uns nachts dann noch schnell ein Hostel, dass wir mit einem bisschen Verhandlungsgeschick sogar sehr preiswert beziehen konnten. Mein Halskratzen wurde nach einer Runde Billard mit Stefan (ich habe haushoch verloren) immer schlimmer, so dass ich beschloss ins Bett zu gehen. Schon auf dem Weg ins Bett merkte ich, dass ich mir irgendeine Erkältung zugezogen hatte, denn innerhalb einer halben Stunde bekam ich plötzlich Fieber und ich fühlte mich absolut fertig. Am nächsten morgen war dann Schluss mit Reden, die Halsschmerzen waren inzwischen unerträglich. Frühstücken, Kickern (die Billard-Niederlage hatte eine Rückrunde verdient, die wir am Kickertisch ausstritten - Diesmal war ich der strahlende Sieger - 10:3) und dann ging es ab auf Apothekensuche. Ich holte mir zwei verschiedene Sachen - eins auf natürlicher Basis das Andere war pures Paracetamol - damit ließen sich die nächsten Tagen überstehen, wobei ich ständig auf einem anderen Level weilte.&lt;br /&gt;Nach den &lt;span id="gnok14" class="misspell" suggestions="Blues,Blühe,Blume,Bluse,Blüte"&gt;Blue&lt;/span&gt; &lt;span id="gnok15" class="misspell" suggestions="Mounteins,Mondscheins"&gt;Mountains&lt;/span&gt; ging es weiter zur australischen Hauptstadt Canberra. Ja... Was kann man über Canberra sagen? Die Australier sagen: "Canberra &lt;span id="gnok16" class="misspell" suggestions="iss,ISO,ISP,ins,ist"&gt;is&lt;/span&gt; a &lt;span id="gnok17" class="misspell" suggestions="Hithole,seithole,Stuhle,Stühle,Idole"&gt;shithole&lt;/span&gt;!" Canberra ist einfach nur eine sehr -wirklich sehr- langweilige Politikerstadt.&lt;br /&gt;Immerhin bekamen wir noch ein bisschen Aktion in unserem Hotel. Während wir uns bettfertig machten - was bei meinen beiden Mitreisenden lustigerweise eine grüne Gesichtmaske umfasst - gab es einen Feueralarm. Der ging zwar nach 5 Sekunden wieder aus, dafür gab es nach einer halben Minute gleich den nächsten und diesmal blieben die Sirenen an. Wir packten nur schnell das Nötigste (Ausweise/Papiere, Kameras) zogen uns Hosen an und raus ging es. Unten angekommen wurden wir von der Hotelverwalterin empfangen, die uns mitteilte, dass wir wieder auf die Zimmer gehen durften. Mich störte das nicht so sehr, aber Juliane und Stefan wurden plötzlich rot unter dem Grün, als wir beim Umkehren dann doch noch einen Kommentar zur lustigen Verkleidung bekamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Canberra aus sollte es am nächsten Tag dann eigentlich in die &lt;span id="gnok18" class="misspell" suggestions="Show,Snob,Smog,Nov"&gt;Snow&lt;/span&gt; &lt;span id="gnok19" class="misspell" suggestions="Alp,Als,Alls"&gt;Alps&lt;/span&gt; gehen, was wir aber auf Grund unsere etwas engen Zeitlimits dann aber verwarfen und dafür an der Küste zurück nach Sydney fuhren - nicht aber ohne vorher eine bestimmte Straße 5 Stunden lang zu suchen, die es auf Grund des schlechten Wetters nicht mehr gab (Touristeninformation gekoppelt mit kostenlosen Karten und &lt;span id="gnok20" class="misspell" suggestions="Canberra"&gt;Canberras&lt;/span&gt; Ausschilderung sind eine Garantie für lustige Autofahrten). Auf dem Rückweg durften wir nochmal die wirklich abwechslungsreiche Landschaft von Australien genießen und ich habe sogar ein freilebendes und sehr sehr viele tote Kängurus gesehen - der Urlaub war mit diesem &lt;span id="gnok21" class="misspell" suggestions="Riadtrip,Radtrip"&gt;Roadtrip&lt;/span&gt; ein voller Erfolg geworden (weniger wegen der toten Kängurus ;-)).&lt;br /&gt;Den letzten Abend in Sydney habe ich dann durch gemacht, da wir in einer Sportsbar noch Deutschland gegen Kroatien gesehen haben und ich 2 Stunden später auch schon auf dem Flughafen sein musste. Der Rückflug ist dann weitestgehend absolut unspektakulär verlaufen. Ebenso meine erste Woche zu Hause - die habe ich nämlich zum größten Teil im Bett verbracht und mit einer erhöhten Dosis Paracetamol und Kinderkaffee sowie unglaublich häufigen starken Nasenbluten verbracht. Die Nasenbluten ließen nach (man hat mich eine Zeit lang nur noch mit Müllbeutel und Küchenrolle durch die Wohnung schlurfen sehen) und ich konnte Paracetamol erfolgreich von 4000&lt;span id="gnok22" class="misspell" suggestions="mag,kg,mm,AG,EG"&gt;mg&lt;/span&gt; auf 0&lt;span id="gnok23" class="misspell" suggestions="mag,kg,mm,AG,EG"&gt;mg&lt;/span&gt; schrittweise herunter setzen. Es war also an der Zeit wieder zu arbeiten. Um Gesprächen aus dem Weg zu gehen, bin ich einfach auf Arbeit gefahren, habe mir meine Ausrüstung geholt und angefangen zu arbeiten... bis mein Chef auftauchte. Der winkte mich auch gleich zu sich, was meine Vorahnungen in dem Moment bestätigte. Da ich mich als Angestellter ja wirklich daneben benommen hatte, grinste ich nur entschuldigend und suchte nach den richtigen Worten, als er nur meinte: "Du bist ja wieder da?! Schön, dass du wieder arbeitest - wir sind im Moment total unterbesetzt. Bleibst du bis zum Ende der Saison?"&lt;br /&gt;Wie jetzt?! Das &lt;span id="gnok24" class="misspell" suggestions="warst,wärst,ward,war,was"&gt;wars&lt;/span&gt;? Ich haue einfach so ab und er sagt mir nur, dass es schön ist, mich wieder im Team zu haben?! Klasse!&lt;br /&gt;Die letzten zwei Schichten arbeitete ich dafür dann so hart ich nur konnte zog mir dabei die ein oder andere &lt;span id="gnok25" class="misspell" suggestions=""&gt;Riverlandsmarkierung&lt;/span&gt; zu. Ich hatte mich an einem Tag beim &lt;span id="gnok26" class="misspell" suggestions="Bullen,Ulken,Bücken,Balken,Blöken"&gt;Bulken&lt;/span&gt; wahrscheinlich mit einem Knochen am Unterarm geschnitten. Die offene Wunde hat sich dann entzündet und am nächsten Tag hatte ich da zwei Beulen/Blasen am Unterarm, die aus einem Horrorfilm hätten stammen können. Ich hab mich beim Duschen wirklich vor mir selbst erschrocken! Da ich ja vor vielen Monaten auf der Farm gelernt hatte, wie man solche Eiterbeulen bei Kälbern aufschneidet. Also Messer desinfiziert, aufgeschnitten (das ging erstaunlich einfach) und chinesische Wundersalbe (die einzige Medizin, die ich mit habe - danke &lt;span id="gnok27" class="misspell" suggestions="Ei,VI,Eva"&gt;Evi&lt;/span&gt;) drauf gemacht und nach 2 Tagen war wirklich alles wieder gut.&lt;br /&gt;Ein anderes &lt;span id="gnok28" class="misspell" suggestions=""&gt;Riverlandsmerkmal&lt;/span&gt; kann ich wahrscheinlich noch eine Weile an meinen Beinen begutachten - Haarausfall. Ich habe durch die Gummistiefel sowohl am rechten als auch am linken Unterschenkel kahle Stellen bekommen - das sieht sehr merkwürdig aus, tut aber nicht weiter weh - aber ich hoffe es geht weg, bzw. die Haare kommen wieder!&lt;br /&gt;Da man beim &lt;span id="gnok29" class="misspell" suggestions="Bullen,Ulken,Bücken,Balken,Blöken"&gt;Bulken&lt;/span&gt; (meine Hauptbeschäftigung) die ganze Zeit mit dem Arm und den Händen arbeitet, habe ich seit geraumer Zeit auch zittrige Hände und in den letzten Wochen sind noch die Knöchel der Ringfinger so stark angeschwollen, dass ich die Finger kaum noch bewegen konnte. Glücklicherweise lässt beides jetzt langsam nach. (Seit heute kann ich meine Hand endlich wieder zur Faust schließen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Tage auf Arbeit habe ich dann versucht so angenehm wie möglich zu gestalten. Deswegen habe ich mir an einem Tag mal den kompletten Betrieb angeguckt und bei der Gelegenheit auch noch alles auf Fotos festgehalten. Am allerletzten Tag hatte natürlich keiner mehr Lust, so dass viele viel eher nach Hause gegangen sind. Als dann auch noch meine einzige Verstärkung für das &lt;span id="gnok30" class="misspell" suggestions="Bullen,Ulken,Bücken,Balken,Blöken"&gt;Bulken&lt;/span&gt; nach Hause gehen wollte - ist es mir zu blöd geworden. Ich habe mir den Typen geschnappt und ihm gesagt, dass er nicht nach Hause geht. (Nicht das ich das Recht dazu hätte - aber ohne ihn, hätte ich den Job einfach nicht geschafft) Er kam dann auch kurze Zeit später nochmal zu mir - mit einem &lt;span id="gnok31" class="misspell" suggestions="Deale,Dealt,Ideal,Real,Dual"&gt;Deal&lt;/span&gt;. Er bleibt, wenn ich in der Mittagspause Maori-Friedenspfeife rauche. Maori-Friedenspfeife?! Nun, es sieht aus wie eine selbstgedreht Zigarette, riecht merkwürdig (der ein oder andere wird den Geruch sicher gut kennen) und soll eine lustige Auswirkung auf den Körper haben. Und nahezu jeder auf Arbeit raucht das Kraut (pur).&lt;br /&gt;Warum der gute Kollege so scharf darauf war mich kiffen zu sehen, erschloss sich mir zwar nicht ganz, aber ich willigte ein. Vorher klärte ich natürlich noch schnell mit meinem Chef ab, dass ich nach der Mittagspause mit jemanden die Jobs tauschen kann und somit einen einfachen Job habe. (Er wusste anscheinend schon von den anderen, was Sache war.)&lt;br /&gt;In der Mittagspause ging es dann schnell zum Haus einer Arbeitskollegin und mehrere &lt;span id="gnok32" class="misspell" suggestions="Johns,Ions,Jens,Icons,Neons"&gt;Joints&lt;/span&gt; machten die Runde. Da ich wusste, dass in Neuseeland wirklich jeder zweite regelmäßig &lt;span id="gnok33" class="misspell" suggestions="knifft,Gift,keift,Lift,Kit"&gt;kifft&lt;/span&gt;, habe ich mich umso mehr gewundert, dass alle Augen auf mich gerichtet waren.&lt;br /&gt;Nach dieser Raucherpause gab es dann auch noch Kekse (die entgegen meiner Erwartung wirklich lecker waren) und plötzlich kam die Arbeitskollegin, die all das spendiert hatte und mich die ganzen letzten Monate nicht leiden konnte zu mir und meinte, dass ich ja doch ganz in Ordnung bin und es ihr Leid tut, dass sie so ablehnend war. Es sei nur komisch gewesen, dass ich durchweg immer gearbeitet hätte und nie für eine Zigarette meinen Arbeitsplatz verlassen habe. Da hab ich nicht schlecht geguckt! Es hat nicht mehr gebraucht als Gras zu rauchen um vollkommen akzeptiert zu werden... Die Kiwis sind schon sehr eigenartig!&lt;br /&gt;Am Abend ging es dann noch in den Pub - das Ende der Saison begießen. Während in Deutschland bei einer Betriebsfeier vielleicht gerade noch die &lt;span id="gnok34" class="misspell" suggestions="Azurbis,Dazubis,Alubis,Atübis"&gt;Azubis&lt;/span&gt; über die Stränge schlagen, feiern die Kiwis, bis sie nicht mehr stehen können. Am Ende des Abends gab es außer den Fahrern (ich war einer davon) keinen mehr, der gerade laufen konnte. Angestellte, wie auch Chefs hatten die vom Betrieb spendierten Fässer vollständig geleert und auch noch fleißig weiter für Nachschub gesorgt - Die Kiwis sind wirklich ein sehr eigenwilliges Völkchen!&lt;br /&gt;Zum Abschied durfte ich meine Ausrüstung von Arbeit mitnehmen, die insgesamt einen Wert von etwa 300$ hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich noch eine Woche eine faule Sau und organisiere meine weitere Reise und am nächsten Sonntag darf ich dann den Rest von Neuseeland entdecken. Ich werde in der Hauptstadt Wellington anfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke allen, die so lange auf einen neuen Eintrag gewartet haben - morgen gibt es dann wahrscheinlich schon die Bilder von Arbeit. Rechts in der Linkliste findet man seit geraumer Zeit auch die Reisekarte mit Kommentaren. Kleiner Tipp: an den einzelnen Orten mal reinzoomen oder die Legende auf der linken Seite verwenden. Fotos im Fotoalbum dürfen gerne auch kommentiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-7893380757361712317?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/7893380757361712317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=7893380757361712317' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7893380757361712317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7893380757361712317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/07/entschuldigung.html' title='Ein Ende in Sicht'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-2974690943797832773</id><published>2008-05-04T06:31:00.001+02:00</published><updated>2008-05-04T06:33:44.747+02:00</updated><title type='text'>Action pur! Verfolgungsjagden und wilde Schießereien</title><content type='html'>&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach dem ich vor gut drei Jahren noch recht glimpflich einem Kugelhagel entkommen bin (damals noch in den Staaten), hat es mich diesmal leider erwischt: ich wurde angeschossen. Angeschossen in einem der wohl friedlichsten Länder der Welt. Und kurz bevor dies geschah hab ich noch einen schwarzen Wagen verfolgt mit (zulässiger) Höchstgeschwindigkeit. Jetzt wirkt es auf einmal wie ein Actionstreifen – dabei hat es am letzten Freitag eigentlich ganz harmlos angefangen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Zu einem Computermatch verabredet bin ich in aller Früh (11.20 Uhr) zum hiesigen McDonalds gefahren: Frühstücken und Treffen. Keine Stunde später lag ich in einem Waldgrundstück an einem Sumpf. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wische ich mir den Dreck aus selbigen und checke meinen Hals – Ergebnis: empfindlich getroffen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber der Reihe nach. Bei der wohl weltweit bekanntesten Fastfoodkette wurde unsere Versammlung größer und größer. Schnell stand fest, dass das Match am Computer warten musste und vorerst Reallife-Sport auf dem Programm stand. Dazu brauchte ich Bargeld. Das erste Mal seit Monaten, dass ich in Neuseeland Bargeld brauchte – weswegen ich natürlich keins dabei hatte. Also bin ich nach einem stärkenden Frühstück (2 Doublecheeseburger, 1 Hamburger und ne 6er Packung Chicken McNuggets) schnell los zum nächsten ATM um Geld zu holen. Der Truppe habe ich natürlich Bescheid gesagt, damit sie warten... Denkste! Auf dem Rückweg von der Geldmaschine kommt mir ein bekannter schwarzer Toyota entgegen. Sowohl Fahrer als auch die restlichen Insassen sind mir sehr wohl noch vom Frühstück bekannt. Ich prüfe schnell den Verkehr im Innenspiegel, Seitenspiegel und natürlich mit dem Schulterblick: nichts – kein einziges Auto! Ich bremse sanft abrupt, wende und nehme die Verfolgung auf. Zu erst heißt es in der Stadt einen Vorsprung aufholen – ohne das Geschwindigkeitslimit zu vernachlässigen. Leider ohne Erfolg schlagen nach der Stadtgrenze den Weg in Richtung Pampa ein – und tatsächlich an einer Serpentinenstraße komme ich nah genug an den Toyota ran. Ich hatte mich nicht getäuscht – es sind wirklich meine „Freunde“, die auf mich warten sollten... Na danke! Ich gebe Lichthupe, ich hupe, winke, schreie, pfeife – nichts, keine Reaktion. Nach 10 Min endet die Autofahrt, endlich. Als dann ein jeder aus dem Auto gestiegen ist, ist die Verwirrung groß:&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Du hier? Wir dachten, du würdest zu McD zurück fahren?!“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Ihr wolltet mich zurücklassen?!“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Nein, wir haben 2 Leute dort gelassen, die dir zeigen sollten, wie du hier her kommst...“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Ah...“ (Mist) „Dann ruft die mal an, dass die herkommen!“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Hast du die Nummer?“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Nein! Du?!“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Nein!“ (Mist)&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Zum Glück sind sie dann aber eine halbe Stunde später mit einem anderen Auto aufgetaucht.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Dann ging's auch schon los... Sport... „Was machen wir eigentlich?“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die einstimmige Antwort: „Paintball!“&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Toll, das hab ich noch nie gespielt. Macht bestimmt Spaß und tut auch bestimmt nicht so doll weh, wie alle sagen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Ausrüstung war schnell angelegt und ab ging's in den Wald. Ein Glück, dass es kurz zuvor geregnet hatte. Das machte das ganze besonders schlüpfrig. Der hauseigene Sumpf trug sein Übriges zur feucht-fröhlichen Atmosphäre bei. Die ersten Minuten schlug ich mich, dank Völkerballerfahrung, richtig gut: kein E... &lt;span style="font-style: italic;"&gt;so – ich wüsste jetzt selber zu gern, was hinter diesem E steckt, aber leider ist mein Rechner abgestürzt und ich war mit dem Geschriebenem schon gut ein/zwei Seiten weiter. Zum Glück konnte ich ein Stück des Textes wieder herstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die erste Spielhälfte verbrachten wir mit „Schnapp-die-Tonne“. Dabei hat jedes Team eine Basis und man versucht aus der gegnerischen Basis eine Tonne (mit Glocke) zu stibitzen. Dabei kassierte ich lediglich einen Treffer am Bein und das auch nur nach langem Rumgewälze im Schlamm (ich bin dem Kugelhagel ausgewichen). In diesem Moment erkannte ich, dass die mitgebrachten Waffen wesentlich effektiver geradeaus schossen, als die ausgeliehenen – also wie die, die ich hatte. Während meine Paintballs lustige Kurvenbahnen flogen (Abweichungen von mehr als 5 Metern waren nicht selten), trafen die des Gegners exakt die anvisierten Punkte.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Einige Zeit später wurden alle langsamer. Meine gesunde Ernährung (kleiner Scherz) und meine rauchfreien Lungen waren mir plötzlich ein enormer Vorteil, so dass ich durch den Wald rennen und springen konnte wie ich wollte und ich wollte ganz oben (am Hang) entlang rennen bzw. kriechen. Leider hat das genau der Schütze gesehen, der mich auch schon beim ersten Mal erwischt hat und so kam es, dass er mich ein weiteres Mal traf. Leider war meine Position in diesem Fall absolut ungünstig gewählt, da Schuss unter die Schutzmaske ging.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Folgen waren mit Farbe im Mund und angeschwollener Lippe aber recht harmlos. Schlimmer konnte es nicht mehr kommen... dachte ich und spielte munter weiter. Als kaum noch einer gehen konnte – jaja, die armen Raucher – wurde das letzte Spiel verläutet: Shoot-Off! Wie im Wilden Westen stellten sich die zwei Teams gegenüber und feuerten auf ein unbestimmtes Kommando hin, was das Schusseisen hergab. Ganz Willi-typisch war mir eigentlich klar, dass das nix Gutes verheißen konnte, aber man ist nur Mann, wenn man seinen Mann auch steht. Zudem hatte ich bisher die wenigsten Treffer eingesteckt – ich konnte also zuversichtlich sein.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Alles ging dann ganz schnell. Jeder zückte seine Waffe und schoss mehr oder weniger wahllos um sich. Ich traf immerhin 3 Leute vom gegnerischen 4er Team und hob mir noch ein paar Paintballs für den letzten Mann auf, der mich bereits 2 Mal getroffen hatte. Leider machte mir bei der ersten Salve die kurvige Flugbahn einen Strich durch die Rechnung. Diesen kurzen Moment nutze natürlich mein Lieblingskonkurrent, legt an, schoss und traf 2 Mal nicht. Dummerweise schießt sein Gewehr eine 3er-Salve. Der letzte Farbball traf mich im Sprung seitlich am Hals und tat furchtbar weh. Ich habe keine Ahnung, was er erwischt hat, aber heute – über eine Woche später – kann ich die Stelle immer noch deutlich spüren und hab leichte Probleme den Kopf weit nach rechts zu drehen. Ich würde jetzt ja noch gerne weiter rumjammern, aber ich bin am Ende selbst Schuld.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;An den letzten Tagen „off“ hatte ich nun wieder eine Einladung zum Paintball, die ich diesmal aber dankend ablehnte und die Zeit lieber etwas schöner gestaltete. Mein Gastpapa John aus New Plymouth hatte gegen Ostern Geburtstag, was ich auf Grund Marys Abschiedspartys total verschlafen hatte. Als Wiedergutmachung habe ich dafür die gesamte Bande (Brenda, John und Mary) zum Inder eingeladen. Den Inder hatte ich einige Wochen zuvor entdeckt. Sehr noble Einrichtung und moderate Preise versüßten mir die Vorstellung mal wieder ein Dresden-typisches Gericht zu Essen (Dresdens Inder schmecken am Besten). Chic angezogen fuhren wir dann auch allesamt zu besagtem Restaurant und hatten ein Abendbrot, auf das alle Blogleser neidisch gewesen wären. Das Essen schmeckte fantastisch, war perfekt gewürzt, das Ambiente war für neuseeländische Verhältnisse sehr gehoben und der Mangolassi war unbeschreiblich. An dem Abend wusste ich dann endlich mal wieder wofür ich jeden Morgen 5.30 Uhr aufstehe und auf Arbeit fahre. Ich sehe übrigens seit geraumer Zeit an meinen 4 Arbeitstagen kein Sonnenlicht mehr. Die Nächte werden auch immer kälter – es wird definitiv Winter.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;Umso schöner war es heute Morgen einen dicken Briefumschlag von Anna aus dem Briefkasten angeln zu können – vielen lieben Dank, ich war – nein – ich bin sehr gerührt!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;Die Entscheidung für den Namen meines Autos ist auch gefallen – es gibt 3 Gewinner und nur einen Namen. Es hat das Team „Bummelglatze“ sowie die Einzelkämpferin Anke gewonnen. Ich bastel jetzt nur noch an der Namenskonstellation. Alle drei bekommen irgendwas ganz typisches mitgebracht.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-2974690943797832773?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/2974690943797832773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=2974690943797832773' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/2974690943797832773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/2974690943797832773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/05/action-pur-verfolgungsjagden-und-wilde.html' title='Action pur! Verfolgungsjagden und wilde Schießereien'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-3222617546801071085</id><published>2008-04-18T07:44:00.004+02:00</published><updated>2008-04-18T08:22:08.948+02:00</updated><title type='text'>Eindeutschen an drei Sonntagen – ein Halbzeit-Rückblick</title><content type='html'>&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Müde und glücklich kuschel ich mich in meinen Sessel. Gerade gab es das Sonntagsessen „Beefsteaks“ - Hmmmmm... lecker! Ich habe mir heute mal die Zeit genommen, in aller Ruhe einzukaufen, mein Zimmer etwas zu säubern, das Geschirr von vor einer Woche abzuwaschen und mich zum Schluss mit einem leckeren Essen sowie einem deutschen Bier zu belohnen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Dabei fiel mir dann auf, wie sehr ich meine Umgebung inzwischen an mich angepasst habe und wie wichtig mir das ist. Alles um mich herum wird vertrauter und vertrauter – nicht weil ich mich daran gewöhne, sondern, weil ich es nach meinen Möglichkeiten hier so gestalte.  &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Das fängt zu allererst beim Essen an. Die neuseeländische Küche ist zwar nicht schlecht, aber man schmeckt ihr doch an, dass sie einen sehr starken englischen Einfluss hatte. Meine Einkaufstouren führen mich deshalb jetzt meist in drei oder vier verschiedene Kaufhäuser, da es dort immer irgendwas Deutsches gibt: Toffifee, Becks, Caro Kinderkaffee, &lt;span lang="en-US"&gt;Pancakes&lt;/span&gt; die wie echte Eierkuchen schmecken usw.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ansonsten sind die Kaufhäuser hier verdammt gleich – ein Großteil der Produkte unterscheidet sich nur durch die Verpackung. Eine echte Auswahl gibt es nicht – neue Produkte gibt es nur sehr sehr sehr selten. Das liegt unter anderem daran, dass der Import von Lebensmittel sehr streng kontrolliert wird, da Neuseeland sich auf Nahrungsproduktion spezialisiert hat und die inländische Wirtschaft schützen möchte. Ist zwar schön und gut für die Arbeitsplätze, aber als verwöhntes deutsches Kind  mir jetzt nach einem halben Jahr schon die Abwechslung. So langsam kann ich nachvollziehen, was es für eine Umstellung für die zwei Generationen vor mir gewesen sein muss, als die Mauer fiel.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie man im Videoblog sicher hören konnte, ist mein Leben inzwischen um einiges ruhiger geworden. Das schont zwar meine Nerven, birgt aber auch Langeweile. Diesmal haben ich von meinen vier freien Tagen ganze drei als „Sonntag“ missbraucht. Sonntag – der Tag nach der Wochenendparty, der Tag vor dem ersten Arbeitstag – ist toll, aber unspektakulär. Ich habe also mein Zimmer auf Vordermann gebracht, Filme geguckt, zwei neue Möbelstücke aufgestellt und eingeräumt, Filme geguckt, schnelles Essen (alles was man ohne großes Zutun im Ofen oder in der Mikrowelle zubereiten kann) besorgt, Filme geguckt, schnelles Essen gegessen, Filme geguckt und alles das, wofür man sich sonst nie Zeit nimmt (eingangs bereits erwähnt).  &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;„Es ist fast wie zu Hause – nur halt eben ganz anders.“, schoss es mir gestern durch den Kopf als ich die letzten Monate Revue passieren lies:&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich bin im Juli noch mit Reisebegleitung in die Niederlanden gefahren – der Urlaub vor dem Urlaub sozusagen. Wegen einer Hochzeit in Berlin bin ich dann doch etwas eher wieder zurück nach Dresden, um die letzten Vorbereitungen für das Neuseelandjahr zu treffen und mich nochmal an der praktischen Fahrschulprüfung zu versuchen... Rückwärts Einparken in Parkbuchten mit abgesenktem Bordstein ist nicht mein Ding – musste also leider Gottes ohne Führerschein losgehen. Ging's dann auch. Mit Mama und Oma nach Berlin und nur mit der Mama im Schlepptau im großen Gütertaxi durch Berlin. Für den Gütertaxifahrer war es was ganz Ausgefallenes auch mal menschliche Fracht zu verschippern – im Rückblick ist das für mich inzwischen so ausgefallen wie der Sack Reis in China, der ständig umkippt. (Wir mussten auf das Gütertaxi zurückgreifen, da ich ja noch das Fahrrad, was ich unter viel Gezeter in Holland bekommen habe, undbedingt mitnehmen wollte). Der Abschied war dann recht kurz und schmerzlos – essen konnte ich trotzdem nicht wirklich was. Ist schon was anderes einfach mal so für „Lange“ weg zu gehen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Von Berlin ging es dann mit einigen kleinen Abenteuern nach Watertown, Süddakota. Die Zeit dort verging wie im Flug – ich fühlte mich auch nicht wirklich, als ob ich von zu hause weg wäre.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Kurzer und ebefalls schmerzloser Abschied folgten – ab ging es mit Rad und Rucksack zum Flughafen (welchen Spaß ich mit dem Rad hatte, kann man in der Bildergallerie bewundern). Die Fliegerei ging wieder los – damit fingen auf einmal dann auch Geldprobleme an, da ich meine einzige Geldquelle – die Kreditkarte – überzogen hatte (Eigentlich waren es ja die Buchhalter von Amazon, die da einen Monat zu spät abgebucht hatten.). Die Geldnot wurde dann nach dem Flug ein echtes Problem und nahm mir am ersten Tag in Neuseeland jegliche Lust auf das Land – zum ersten und wahrscheinlich auch letzten Mal. Der Tag war aber so wichtig für mich. Seit diesem Tag konnte meinen Optimismus hier nie wieder etwas bremsen. Seit eben diesem Tag fühle ich diesen Kiwifrohsinn und finde für jedes Problem eine (einfache) Lösung – das ist ein tolles Gefühl!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Zeit von da bis jetzt habe ich mich dann nur in einer Region (Taranaki) rumgetrieben und die verschiedensten Arbeiten ausgeführt. Genauso wie ich es wollte und doch ganz anders. Eigentlich wollte ich ja überall mal jobben und dann auf einem großen Pendelschiff arbeiten, dass von Neuseeland nach Australien übersetzt (und wieder zurück), die letzten drei Monate sollten dann von einem Schaffarmerleben geprägt sein.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Bis jetzt habe ich aber dann doch (nur) auf einer Kuhfarm gearbeitet (was im Nachhinein ein wahnsinnig tolle Erfahrung war und an meinen freien Tagen hin und wieder mal wieder ist – ich kann einfach nicht ohne meine Kälber – inzwischen kann ich alle möglichen Jobs auf der Farm auch aus dem FF), bei YMCA den Sportanimateur für die Kinder gemacht, Spargel geerntet (nie wieder!), Blumen für den Export geerntet, bzw. Gepackt und zu guter Letzt meinen Neuseeland-Lieblings-Arbeitsplatz gefunden: Riverlands – das Schlachthaus in dem ich inzwischen schon seit 5 Monaten mit voller Freude Vollzeit arbeite. Neben meinem ersten Tag in Neuseeland hat mich wohl nichts so geprägt wie die Arbeit als Packer. Mal davon abgesehen, dass mir die Arbeit aus meiner finanziellen Krise geholfen hat. Im November hatte ich ja dann nur noch 60€ auf meinem deutschen Konto und eigentlich kein neuseeländisches Bargeld mehr. Das hat mich und Mary dazu gezwungen mit 2$ (etwa 1€) pro Tag (wochenlang) auszukommen. Inzwischen habe ich meinen Rückflug mit extra Urlaub auf den philippinischen Inseln gebucht, ein eigenes Auto und das erste zur Hälfte, ein Zimmer in einer WG im Herzen der „Stadt“ gemietet und das sogar inzwischen möbliert.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich habe seit November wirklich von null eine Existenz aufgebaut – das ist im Rückblick für mich immer noch vollkommen surreal und fern. Ein absolut unglaubliches Gefühl.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Das dieser Prozess im weiter voran schreitet habe ich ja ganz am Anfang erwähnt: nach dem alle „Grundbedürfnisse“ abgedeckt wurden, wird nun alles geformt – so dass es einem echten zu Hause gleicht.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wer jetzt denkt, dass ich mich so wohl fühle, dass ich vielleicht gar nicht mehr nach Hause komme, dem kann ich kiwilike sagen: „Denkste!“ Während der ganzen Zeit habe ich eine doch sehr regelmäßige Verbindung nach Hause gehalten – zu Familie, Freunden und Bekannten. Und genau diese Leute haben die Zeit erst so toll gemacht. Ich hatte in der gesamten Zeit nie das Gefühl von Heimweh, weil genau von dort ständig vollste Unterstützung da war. Ich war also trotz der knapp 20.000 km Entfernung nie alleine und konnte immer um Hilfe und Rat fragen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Einen ganz ehrlichen und herzlichen Dank an alle, die mich bisher auf meiner Reise unterstützt haben.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich habe jetzt grob gesehen die Hälfte meiner Reise hinter mir. Noch knappe 2 Monate Arbeit liegen vor mir – danach kommt wieder das große und ungewisse Reisen. Mary hat das ja auf ihre Art und Weise vollkommen überraschend abgehandelt – ich seh' mich aber schon wieder in irgendwelche unglaublichsten Dinge hineinschlittern. Trotz dieser Befürchtungen (die ich irgendwie freudig erwarte) steht da nur wieder ein großes Fragezeichen. Ganz willi-typisch lass ich nämlich wieder alles vollkommen planlos auf mich zukommen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fragen und Antworten:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@anke: und genau wie diese mischung aus musik und stimmenlage, so ist auch das leben mit den drein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@mama: ich hoffe, dieser eintrag räumt jeglichen zweifel bei seite - mir gehts wirklich verdammt gut! dass meine mama meine stimme nicht mehr wirklich wieder erkennt, schiebe ich jetzt einfach mal auf die verzerrung, die bei einer solchen distanz der übermittlung auftreten ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@veli: ich wollte wirklich erst ein rotes auto kaufen - leider oder auch zum glück hat mir da die versicherung einen strich durch die rechnung gemacht, weswegen ich am ende das im video gezeigte schnuckeliche gefährt gekauft habe - bilder sind noch in meiner gallery - rechts einfach auf die diashow klicken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@stigandr: anders als man auf den ersten blick vermutet: genügend. warnhinweise gibt es in neuseeland verdammt wenig - so ein balkon verdient erst recht keins... aussicht dranmalen... hm - gute idee, kommst du mal eben vorbei? bekommst auch das gästebuchmaltool von mir ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@ruben: wenn man alle auf einen haufen trifft, dann sind die philippiner wirklich immer am essen - hat für mich nur vorteile: essen ist immer da.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@anonym: vielen lieben dank für den kommentar und... (hey, bitte zu ende schreiben ;-) was kommt nach dem "und"? und wer bist du? - liebe kommentierende: ich freue mich wirklich über jeden noch so kleinen kommentar, aber wenn mir der name fehlt isses nur halb so schön)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;@clemens: freut mich, dass es dir gefällt. bleibt aber ganz sicher eine ausnahme ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;Ganz typisch gibts zum Schluss noch was in eigener Sache: Schäuble!!! Ich bekomme ja immer nur die Hälfte von dem mit, was zu Hause passiert, aber bitte was lasst ihr da mit euch machen?! Dass Google und Co. die Nutzer ausspionieren... nunja - die bekommen ja nur so viele Informationen, wie man ihnen gibt. Aber der Stasi-Wolfgang will auf Grund von amerikanischer Terrorparanoia das Grundgesetz für alle Bürger einschränken. Das betrifft auch nicht nur irgendwelche Computerfreaks, wie mich, das betrifft jeden Bürger.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;Stäubles Gesetztesentwürfe (die ja, da sie gegen das Grundgesetz verstoßen, abgelehnt wurden, jetzt anders formuliert nach und nach durch die Instanzen gepeitscht werden) machen aus jedem von uns einen potentiellen Verdächtigen und berauben jeden massiv an Rechten.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;Eigentlich habe ich an Politik im großen Rahmen das Interesse vollkommen verloren - aber die Nachrichten, die auch mal bis zu mir schwappen sind mir dann doch eindeutig zu hart.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;Wer sich informieren will, kann ja zum Beispiel mal diese Beiträge lesen:&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://www.schaeuble-wegtreten.de/"&gt;Schäuble! Wegtreten!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://www.schaeuble-wegtreten.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://winfuture.de/news,38775.html"&gt;heimliche Onlinedurchsuchungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Ganze ist sicher auch nur der Anfang, wenn man es passieren lässt. Und da ich im Ausland gemerkt habe, wie schön das Inland ist, fände ich es verdammt schade irgendwann wirklich auswandern zu müssen! Ich bitte alle Blogleser eindringlichst sich min. die 5 Minuten zu nehmen, um sich kurz über das ganze Thema zu informieren. Danke für die Aufmerksamkeit!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-3222617546801071085?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/3222617546801071085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=3222617546801071085' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3222617546801071085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3222617546801071085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/04/eindeutschen-drei-sonntagen-ein.html' title='Eindeutschen an drei Sonntagen – ein Halbzeit-Rückblick'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-5638835839799861296</id><published>2008-04-11T10:42:00.003+02:00</published><updated>2008-04-11T11:42:10.655+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Ich hasse Videoblogs!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-ff8b0fc642c0babb" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v8.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dff8b0fc642c0babb%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330440114%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3DC57A3B8B0E34060AC26C62C1EA90C4E4AEE1CAE.212ECF86136362B17DB6C04064CD19626FBD9D65%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dff8b0fc642c0babb%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Dp6ys3WG7SdEunJ05hj-xJnuH4iE&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v8.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dff8b0fc642c0babb%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330440114%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3DC57A3B8B0E34060AC26C62C1EA90C4E4AEE1CAE.212ECF86136362B17DB6C04064CD19626FBD9D65%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dff8b0fc642c0babb%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Dp6ys3WG7SdEunJ05hj-xJnuH4iE&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;achtung: video ist verdammt groß geworden - könnte also ne weile&lt;br /&gt;laden. da ich diesmal nichts weiter dazu schreibe, verspreche ich im&lt;br /&gt;nächsten blogeintrag alle mir gestellten fragen ausführlichst zu&lt;br /&gt;beantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bis dahin - willi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-5638835839799861296?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='enclosure' type='video/mp4' href='http://www.blogger.com/video-play.mp4?contentId=ff8b0fc642c0babb&amp;type=video%2Fmp4' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/5638835839799861296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=5638835839799861296' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5638835839799861296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5638835839799861296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/04/ich-hasse-videoblogs.html' title='Ich hasse Videoblogs!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-3143717309892253929</id><published>2008-03-22T10:36:00.002+01:00</published><updated>2008-03-22T10:44:18.016+01:00</updated><title type='text'>Zwischenmeldung</title><content type='html'>Über die inhaltliche Wichtigkeit lässt sich jetzt streiten, aber es ist mir wichtig, mitzuteilen, dass meine Lieblingszahnpasta alle ist. Von wegen "Ich habe die Welt gesehen" (Werbeslogan).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem die zweite Tube (war noch halb voll und wurde im Auto für spontane Übernachtungen gelagert) spurlos verschwunden war und die dritte (zugleich auch letzte) Tube von mir bereits angerissen wurde, habe ich gleich zu Hause nachbestellt. Die neue Lieferung tummelt sich jetzt aber irgendwo in Süd Dakota - für bis zu 8 Wochen.&lt;br /&gt;Ich werde heute auf eine silber-strahlende Colgate umsteigen müssen - ich bitte um etwas Mitgefühl und wünsche allen Lesern ein frohes Osterfest!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-3143717309892253929?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/3143717309892253929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=3143717309892253929' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3143717309892253929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3143717309892253929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/03/zwischenmeldung.html' title='Zwischenmeldung'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-98252359449046910</id><published>2008-03-14T07:08:00.004+01:00</published><updated>2008-03-14T07:20:16.575+01:00</updated><title type='text'>Alltag? Der kann mich mal...</title><content type='html'>&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-fb30193864e6ac71" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v20.nonxt3.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dfb30193864e6ac71%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330440114%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D83D8B351C7BF7433F816327E48082BDC06BD8272.78A9849AFEEC4C48D329A82311F011D0FAA708E6%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dfb30193864e6ac71%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Dpkbb7SDgFPhzNtGYUq0tBgAyDUY&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v20.nonxt3.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dfb30193864e6ac71%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330440114%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D83D8B351C7BF7433F816327E48082BDC06BD8272.78A9849AFEEC4C48D329A82311F011D0FAA708E6%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dfb30193864e6ac71%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Dpkbb7SDgFPhzNtGYUq0tBgAyDUY&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Da denkt man mal nichts Böses, nennt den Alltag einfach nur beim Namen und dann wird neuseelandtypisch auch schon wieder durcheinander gewirbelt. Aber alles der Reihe nach.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Im letzten Eintrag habe ich etwas den nun eingetreten Trott durchblicken lassen und durfte mir dann die darauf folgenden Tage das „Denkste!“ wieder schön vorhalten lassen. Während eine zweite Weihnachtsfeier mit unseren Zieheltern in New Plymouth -Brenda und John- noch beinahe vollkommen normal verlief (die gesamte Familie scheint diesen Krautkonsum zu frönen), wurde es mit dem Umzug dann aber auch schon wieder chaotischer.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ja wir sind umgezogen und um es vorweg zu nehmen: mehrfach! Bei unseren Spargelfarmern hatten wir zwar allen Komfortvorzüge, die man sich als Backpacker wünschen kann, aber ersten macht Mary ja bald mit unserem Bett in Richtung Süden und zweitens haben wir die Gastfreundschaft der beiden sehr strapaziert (wir haben für alles kein' Pfenng' bezahlt). Es kam also wie ein Wink mit dem Zaunpfahl, als just in dem Moment, wo ich angefangen habe, die Augen offen zu halten, zwei Zimmer unweit unserer Arbeitsstätte mit Internet und Vollverpflegung - die Reihenfolge ist für mich wichtig - für gerade mal ca. 60 € pro Woche (zwei Personen) angeboten wurde. Auch die Bedingungen klangen recht vielversprechend, da ich als Nichtraucher und (inzwischen echter) Tierfreund alle auf Anhieb erfüllte. Selbst das Problem, dass wir die Vermieterin für 2 Wochen vergeblich telefonisch zu erreichen versuchten, klärte sich schließlich während unserer „Weihnachtsfeier“, so dass wir prompt einen Termin zur Besichtigung vereinbarten und voller Vorfreude schon das Abschiedsgeschenk für unsere Spargelfarmer Judy und Marvin kauften (zum Glück gibt es schon vorgefertigte Geschenkkörbe im Supermarkt zu kaufen, so dass selbst ein billiger Asti und ein wenig Schokolade nach etwas aussehen können).&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Auf dem Weg zur Besichtigung mussten wir dann feststellen, dass das neue Heim weit ab vom Schuss liegen muss, denn wir fuhren und fuhren und fuhren irgendwann immer weiter gerade aus... die Häuser an der Straßenseite wurden irgendwann zu Seltenheiten und selbst Autos vermissten wir. Mitten im Nirgendwo fanden wir dann schließlich das Haus von „Moonstar“ - der Nachname der Besitzerin bildete sogleich Spitzname wie auch Anreiz für die Grundstückgestaltung.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Moonstar, eine freundliche Omi mit einem kitschig-esothärischen Touch, drei Katzen und einem Fast-Tot-Kläffer sowie einem Lungenproblem, das ihr jegliche körperliche Anstrengung richtig übel nimmt sollte also unsere neue Vermieterin werden. Obwohl sie die nächsten Tage nochmal ins Krankenhaus musste, konnten wir schon sehr zeitnah einziehen und da es unsere einzige Möglichkeit war, klärten wir zugleich alle Details. Moonstar schrieb sich auch alles ganz brav auf – &lt;i&gt;was wir essen, wann wir arbeiten, wie lange wir arbeiten und was wir essen und wie lange wir arbeiten... moment hatten wir doch schon?! Okay, Moonstar scheint noch ein kleines Konzentrationsproblem zu haben&lt;/i&gt; – und versprach noch ein weiteres Bett binnen der nächsten 5 Tage zu besorgen. Selbst die Wohnung wollte sie noch ein wenig aufräumen – das Chaos sei nicht normal, nur jetzt vor dem Krankenhausaufenthalt sei einfach soviel zu tun.  &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie bereits erwähnt, war es unsere einzige Möglichkeit, weswegen ich mit ein Portion Optimismus dem Umzug entgegenblickte und Marys unguten Bauchgefühle mit einem „Elender Pessimist!“ einfach überging.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Als wir nach unserem nächsten Arbeitszyklus schließlich einzogen, war Moonstar noch im Krankenhaus, stellvertretend nahm unser aber ihre etwas schwerfällige Freundin in Empfang, die selber ein Lungenproblem hatte und deswegen an einer Sauerstoffmaschine hing. Nachdem wir unsere noch vorrätigen Speisen im Kühlschrank verstaut hatten, ging sie ersteinmal rauchen...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mich beschleicht das Gefühl, dass es auf der gesamten Nordinsel keinen einzigen „normalen“ Kiwi gibt. Wirklich jeden Kiwi, den wir bisher getroffen haben haben outet sich früher oder später mit einem Splean oder Ähnlichem.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich wurde in der neuen Wohnung auch so gleich für das Abendessen eingespannt - „Weißt du wie man Hühnchen zubereitet?“ Da Moonstar die Verhältnisse mit dem Kochen und Bekocht-Werden sicher ändern würde, sobald sie aus dem Krankenhaus raus ist und ich bei Hühnchen immer sofort meine Lieblingspfanne im Kopf habe, habe ich mich der Aufgabe aber bereitwillig angenommen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Hühnchenpfanne... normallerweise läuft mir dabei das Wasser im Mund zusammen – in der neuen Behausung hieß es aber nur „zusammengesetztes Problem“. Das erste Paket mit Hühnchen roch so streng, dass ich es an die Tiere des Waldes verfütterte und das zweite Paket lag im Frost. Da es bereits um 8 Uhr war, blieb mir nichts anderes übrig, als die Mikrowelle zum Auftauen zu verwenden. Moonstars Freundin sprach mir da auch gut zu, wollte sich aber selber nicht daran versuchen. Nachdem ich endlich verstanden hatte, wie die Mikrowelle funktioniert, habe ich „Huhn – 0,7 kg“ nach Anleitung „aufgetaut“. Das „Huhn – 0,71 kg“ sah nach dem „Auftauen“ eher aus wie Huhn 0,5 kg“ „gekocht“. Schöne Scheiße! Aber da hungrige Mäuler gestopft werden wollten, habe ich einfach weiter gemacht und alles ein wenig abgeändert. Mary wurde schnell zum Reis machen geholt und ich kümmerte mich um den zweiten Teil meines Problems HühnchenPFANNE. Die Pfanne im Ofen hatte die richtige Form, aber eine -ungelogen- 1 cm dicke Kruste undefinierbaren Schwarz. Ich machte mich also dran die Pfanne zu schrubben und, um es kurz zu machen, gab nach einer ½ Stunde verzweifelt auf. Nahm eine zu große Pfanne, rührte eine verdammt leckere Marinade ein – mit Gewürzen, die seit kanpp 10 Jahren das Verfallsdatum überschritten hatten – und verabschiedete mein Gericht in den Ofen. Nachdem ich weitere wertvolle Zeit damit verschwendet hatte, den Ofen einzuschalten (die Steckdosen haben auch noch einen Schalter), verschwand dieser nach kurzer Zeit in einer riesigen Qualmwolke... Verdammte #######!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;An dieser Stelle habe ich zwar den Strom abgeschaltet, mir aber eigentlich keinerlei Gedanken mehr gemacht, ob jetzt noch was Feuer fängt – mir war es Schnurz-Piep-Egal!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein gesamter Optimismus verabschiedete sich dann letztenendes, als mir die gammeligen Bananen im Schrank und die mit Schimmel überdeckte Obstschale bei der Suche nach einem Resterbabendbrot auffielen. Ich bin wirklich nicht sonderlich ordnungsfanatisch oder reinlichkeitsbedürftig, aber das war dann selbst mir zu viel. Ich wollte nur noch raus... Aber wohin?&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ersteinmal musste ich mich mit der neuen Behausung abfinden, was für mich heißen sollte, dass ich versuchte so selten, wie nur irgendwie möglich im Haus zu sein. Wir beschlossen einen Tagesausflug auf dem Forgotten (World) Highway zu machen. Wie immer habe ich mir nicht wirklich etwas dazu durchgelesen – immerhin hatten wir einen Touri-Flyer mit sehr einfach gehaltener Karte und eingetragen interessanten Punkten bzw. Punkten, die uns interessieren sollten. Mit meinem Auto ging es dann auch schon los – ganz gemütlich der gewundenen Straße des Highways hinterher. Mit dem Einbiegen auf den Highway sahen wir dann wohl auch das letzte Auto für eine lange Zeit – der Highway machte seinem Namen wirklich alle Ehre. Ziel 1 sollte ein Tunnel sein – auf einer Seitenstraße des Highways, auf der gleich mehrere Sehenswürdigkeiten liegen. Tunnel mit vielen Fotostops abgehakt und weiter gings. Die Seitenstraße änderte ihre Gestalt: der Asphalt wich dem Schotter und die dementsprechend langsamer wurde auch unsere Reise. Es ging mit einer gemütlichen 30 bergauf, bergab und immer schön im Zick-Zack. Unterwegs trafen wir sogar wieder auf Menschen, welche aber auf Grund ihrer bienensicheren Kleidung eher wie Marsianer aussahen. Nach einem kurzen Plausch ging es weiter durch das Honiganbaugebiet. Das unterschied sich lediglich durch die vielzähligen Bienenstöcke in den Kurven zur Landschaft der letzten 20 km. Der nächste angepeilte Besichtigungspunkt war die „Bridge to somewhere“. Auf einmal lag sie vor uns – die Brücke nach Irgendwo – mitten im Dschungel. Keine Menschenseele trübte diesen Moment – so macht Tourimus Spaß!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Laut unserer Karte führt uns die Strecke nach der Brücke wieder zurück auf den Highway, so dass wir über Stock und Stein immer weiter gerade aus fuhren. Die Straße – wenn man sie noch so nennen konnte – änderte abermals ihre Gestalt und glich nur noch einem holprigen Feldweg. Mit jedem Meter wuchs nun die Bindung zu meinem Auto, denn Bodenwellen – so langsam ich sie auch nahm – setzten sowohl dem Unterboden als auch der Frontschürze zu. Nach gut einer Stunde Fahrt im Nirgendwo - denn ein Irgendwo schien es nur auf der anderen Seite der Brücke zu geben – wurde die Strecke so abenteuerlich, dass ich mehrmals einen halben Herzstillstand erleiden musste, als wir verdächtig nahe an einem Abhang vorbei fahren mussten... auf Matsch! Begleitet von vollkommen suizidgeilen Schafen, kämpfte ich mir meinen Weg weiter und weiter voran, in der Hoffnung bald auf den erlösenden Highway zu stoßen. Anstelle dessen stießen wir auf eine interessante Passage in dem Touri-Flyer – sinngemäß stand dort beim letzten Punkt, dass nur die Strecke nur für Allradfahrzeuge gedacht ist. Und als ob das nicht demoralisierend genug wäre, trafen wir letzten Endes auf ein paar Farmer, die uns verrieten, dass wir in einer Sackgasse steckten und den ganzen Weg zurück fahren müssen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich hatte genug. Vollkommen verkrampft – schlimmer als während meiner ersten Fahrstunde in Deutschland – manövrierte ich mein heiß geliebtes Baby die Ralleystrecke zurück. Da wir mit diesem Abstecher gerademal ein fünftel der Strecke geschafft hätten (vorausgesetzt, die Seitenstraße hätte uns wieder zurück auf den Highway geführt), standen wir ganz am Anfang der Route – und das nach stundenlanger Autofahrt. Mit den Worten „Wir kommen wieder, keine Frage“ gaben wir den Forgotten Highway vorerst auf, um nicht Mitternacht am letzten Punkt ankommen zu müssen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Am nächsten Tag stand der Besuch einer weitere philippinischen Kollegin auf dem Plan, die mit einem Abendessen als Gegenleistung für eine Computerreperatur lockte. Klang sehr gut – später sogar noch viel besser. Den Flora offerierte uns doch tatsächlich ein Zimmer in ihrer 3er WG und das mitten in der Stadt (Hawera hat 11.000 Einwohner und wird hier als große Stadt angesehen – der Vergleich von Dresden zu Deutschland kommt ungefähr hin). Die ersten Schritte waren dann aber doch nicht so viel versprechend. Über den Hinterhof eines Dairyshops (stilecht von 2 Indern geführt) kommt man in eine Art Metallaufsatz auf das eigentlich einstöckige Gebäude. Der Hinterhof vermittelt dabei ein sehr bedrückendes und filmreifes Flair eines angegrauten Krimis.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Betritt man allerdings die Wohnung, ändert sich das Bild schlagartig weiße klare Wände rahmen helle und große Räume. Zudem ist es neuseeland-untypisch sehr ordentlich und sauber. Für uns beide war es wohntechnisch das Paradis auf Erden. Und obwohl der Kampf mit dem Computer an diesem Tag scheiterte durften wir trotzdem schon am nächsten Vormittag einziehen. Der Rest ist sehr schnell erzählt: der Umzug ging vollkommen problemlos vonstatten und wir wohnen jetzt mit drei Philippinern zusammen – jeder für sich und doch zusammen. Die drei schönsten Fakten dabei sind: vollkommen frei konfigurierbares Internet (endlich kann ich dieser Leidenschaft wieder - den Finanzen angemessen – frönen), vorbeifahrende Autos (das Stadtflair meines Zimmers zu Hause ist nahezu identisch wiedergegeben) und zu guter letzt eine wirklich saubere Wohnung (sowohl Küche als auch Bad liegen über dem neuseeländischen Durchschnitt).&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Da wir einen sehr guten Draht zu unseren Inselfreunden haben, stand am selben Tag noch ein sehr leckerer Lunchbesuch bei Emie – einer weiteren philippinischen Kollegin - auf dem Plan, was dem gesamten Tag einen goldenen Heiligenschein verlieh... Wir waren so richtig glücklich! (Am Ende des Tages konnten wir dann sogar noch das Computerproblem beheben)&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mitten drinne in diesem Chaos habe ich auch noch meine Flüge nach Hause gebucht. Ich verlasse Neuseeland am 20. August über Hongkong nach Manila auf den Philippinen um dann am 4. September dort wieder los zu machen und am 6. September in Dresden anzukommen. Die Uhrzeit wurde zusammen mit dem Ticket schon bestättigt: ich komme 15.05 Uh an! Und ja, das ist eine direkte Aufforderung an alle, sich an jenem Datum auf dem Flughafen zu versammeln. Um die Standardausreden vornweg zu nehmen, habe ich das Datum und die Uhrzeit bewusst gewählt – es ist ein Samstagnachmittag.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mich beschleicht das Gefühl, dass ich irgendein Erlebnis der letzten Tage vergessen habe, aber das wird dann selbstverständlich nachgereicht – jetzt heißt es erstmal ordnen – die vielen Umzüge sind schon etwas stressig.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Kurz zum Schluss: Marys Blusterfisch wurde die letzte Woche wegen Falschparkens abgeschleppt – aber die 80 $ sind doch noch recht human. UND meine neue - bis Juni hoffentlich nun feste -&lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=60+argyle+street,+hawera,+new+zealand&amp;amp;sll=51.124213,10.546875&amp;amp;sspn=11.649995,32.871094&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=-39.588179,174.278848&amp;amp;spn=0.006978,0.01605&amp;amp;z=16&amp;amp;iwloc=addr"&gt; Postanschrift ist&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wilhelm Aehrig&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;60 Argyle Street&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;4610 Hawera&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Neuseeland&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Briefe und Pakete sind natürlich genauso willkommen, wie Kommentare unter meinem Blog –  ich sehe wie lange wieviele meinen Blog besuchen – wenn nur die Hälfte deren einen Kommentar hinterlassen würden, die sich die Einträge durchlesen, wäre das für mich sehr aufbauend. Selbst ein einfacher Smilie und der Name reichen schon, um mich zum Weiterschreiben zu bewegen ;-)&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Vielen Dank für die Aufmerksamkeit&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Willi&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;PS: Der Blog ist etwas bunter geworden und wird es evtl. auch noch. Der Grund dafür ist, dass ich gerne ein paar computerspezifische Dinge unterstützen möchte, die mich selber sehr gut unterhalten oder mir bisher von großem Nutzen waren. Der größte Teil davon ist kostenlos. Ausprobieren schadet nichts. Hilfe und Tipps gibts von mir Online. Ab Mitte September übernehme ich auch wieder "Aufträge" am Computer in Dresden und näherer Umgebung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-98252359449046910?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/98252359449046910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=98252359449046910' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/98252359449046910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/98252359449046910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/03/alltag-der-kann-mich-mal.html' title='Alltag? Der kann mich mal...'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-8291187892402529503</id><published>2008-02-20T06:29:00.004+01:00</published><updated>2008-03-10T09:10:16.699+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Frauen, Autos und Geld</title><content type='html'>&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; font-style: italic;"&gt;***UPDATE***&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich sitze bereits an einem neuen Blogeintrag - es ist viel passiert in letzter Zeit, es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gibt also wieder viel zu erzählen. Und wenn ihr schonmal da seid, dann hinterlasst doch bitte auch mal einen Kommentar (es gibt einige, die so lange auf dem Blog verweilen und sich dann ohne was zu sagen verabschieden... da werde ich immer traurig... ;-) ). Letztens hat es mal ein jemand gewagt die neue Chatfunktion auszuprobieren - danke! - aber bitte in Zukunft kurz warten, damit ich es bis zum Computer schaffe. Alle anderen dürfen die Chatfunktion auch gerne nutzen - es ist keine Anmeldung erforderlich und vollkommen kostenfrei. Also dann bis die Tage.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Krank... verdammt!  Innerhalb von einem Tag hat mich irgendein Infekt erwischt. Einfach so! Jetzt renne ich schniefend und mit Tränen in den Augen durch die Gegend. Okay, rennen ist eigentlich nicht mehr drinne – ich schlurfe nur noch. Aber immerhin ist das Fieber wieder weg und Mary kümmert sich ganz reizend um mich. Männer können ja so gut leiden...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Rest meines alltäglichen Lebens befindet sich aber wieder in den gewohnten Bahnen: Frauen, Autos und Geld!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Frauen – eine Frau – nicht DIE Frau, sondern Mary. Mit Mary habe ich ein paar grundlegende Entscheidungen getroffen. Da wäre zum Beispiel, dass wir getrennte Wege gehen werden. Von kleineren Streitereien mal abgesehen hängt das eigentlich nur mit Zeit und Geld zusammen. Mary muss auf Grund der Uni-Anmeldung schon recht bald (Anfang Juni) wieder Fuß auf deutschen Boden setzen, während ich noch locker Zeit bis August oder September habe. Dazu kommt das liebe Geld. Die kleinen Kredite für die Reise sitzen mir doch etwas unangenehm im Nacken und werfen mitunter beängstigende Schatten auf meine geplante Reisezukunft. Da hilft das ganze Zahlenschieben, das ich die letzten Wochen betrieben habe, nichts. Mehr Arbeit heißt also die Devise. Mit meinem Arbeitsgeber Riverlands habe ich die Details abgeklärt und bin somit bis Juni fest angestellt.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Soweit so gut. Nichts desto trotz mussten wir weiter planen – Wie kommt wer voran/vorwärts? Und wie managen wir die Behausung? Klar war auf jeden Fall, dass ein neues Auto ran muss – eins für mich...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Autos – inzwischen habe ich es in einem halben Jahr geschafft, zwei Autos zu kaufen, zwei Autos gleichzeitig zu besitzen und eins wieder zu verkaufen. Eine Reife Leistung, wenn man bedenkt, dass ich keinen gültigen deutschen Führerschein habe (ich habe ja noch nicht einmal einen ungültigen) und mein amerikanischer 8$-Führerschein bereits übers Verfallsdatum ist. Dank einer sehr merkwürdigen Gesetzesregelung darf ich hier aber dennoch fahren, da mein Überseeführerschein hier ab Betreten des neuseeländischen Bodens 1 Jahr gültig ist. So kann ich in aller Ruhe Auto fahren üben und dann irgendwann meinen Neuseeland-Führerschein machen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber zurück zum Auto und dessen Beschaffung – die sollte nämlich, wie bereits gewohnt, anders verlaufen als geplant.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Suche nach einem neuen Auto beginnt natürlich mit der Festlegung der Parameter. Besondere Ansprüche hatte ich vorerst nicht: Ein Automatikgetriebe sollte es sein, da das wesentlich bequemer ist und mir im Linksverkehr evtl. genau den Zeitvorteil verschaffen kann, der einen Unfall vermeidet, da ich mich als Fahranfänger weniger auf das Auto und mehr auf den Verkehr konzentrieren kann. Zweite Bedingung war der Preis, den ich einfach mal mit 2000 NZ$ festlegte. Das „einfach“ war natürlich sehr nach meinem Konto und meinen bisherigen Erfahrungen mit der Versicherung zu Grunde gelegt. Der Zustand des Autos war für mich nicht ganz so entscheidend, lediglich der Motor sollte in gutem Zustand sein und ein neuer WOF (in etwa sowas wie unser TÜV) sollten neu sein.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mit diesen Punkten las ich dann hunderte von Angeboten auf TradeMe (das KiwiEbay) und guckte auf den Straßen immer fleißig nach den 4Sale-Schildern (for sale = zum Verkauf). Leider waren die Autos auf den Straßen immer getunet oder sehr alte Rostlauben. Auch TradeMe wollte mir anfangs nur schwer helfen, da die meisten (wirklich interessanten) Autos in Auckland oder auf der Südinsel standen. Gegen Auckland sowie die Südinsel sprachen die Entfernung, Auckland war zudem ein Ort, von dem ich ungern das Auto weg gefahren hätte, da der Verkehr dort mörderisch ist und um auf die Südinsel zu kommen, muss man die Fähre nehmen – diese hin und zurück hätte den Kaufpreis des Autos exorbitant nach oben getrieben. Also musste ich aus den übrig gebliebenen Rostlauben wählen. Und fand doch wirklich ein interessantes Gefährt in unserer Nähe. Ein australischer Holden Commodore 89er-Baujahr mit einer 3,8-Liter-Maschine. Die Gespräche mit der Verkäufer waren problemlos, der Preis vollkommen in Ordnung, die Innenausstattung sehr gut und ich war kaufbereit. Plötzlich war von dem Auto keine Spur mehr auf TradeMe... Bad luck! Wie sich später noch herausstellen sollte, war es gar nicht so verkehrt. Also hieß es erneut stundenlanges Angebote-Durchforsten und siehe da – ein schnickes Auto nur 3 Stunden von uns entfernt.. Sehr sauber, sehr gepflegt – ein Nissan „Schieß-Mich-Tot“ 92er-Baujahr mit einer 2-Liter-Maschine. Mit jedem Tag, den ich mir das Auto nocheinmal anschaute, wollte ich es mehr. Ich arrangierte einen Besichtigungtermin und meldete mich schon bei meiner bestehenden Autoversicherung für eine Ummeldung – und genau da kam der Schlag: Fahrer unter 25 können dieses Auto nicht versichern... Nein! Es war doch perfekt! Alles reden bracht aber selbst bei unserer Lieblingsversicherungstante „Claire“ nichts – das Auto durfte ich auf Grund von dämlichen Statistiken nicht versichern (der zu erst ausgewählte Holden Commodore wäre gleich gar nicht gegangen – viel zu starker Motor – insofern hatte ich doch Glück). Gefrustet durchwälzte ich wieder die Angebote... ein paar (innerhalb der Zeit etwa nur 200) Neue waren hinzugekommen. Diesmal wusste ich, dass ich auf einen möglichst kleinen Motor achten musste (&lt;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Auf einmal glänzte es aber. Da stand er! Vollkommen unscheinbar mit ein paar Kratzern und beulen im neutralen Silber. Der Mazda Familia! Von außen total langweilig – schon nahezu unattraktiv, lies der Begleittext mein Herz höher schlagen. Automatik, 1,5-Liter-Maschine, Servolenkung, Lederausstattung, Zentralverriegelung, Klimaanlage und der Motor war in einem geleckten Zustand.  Dann ging alles recht schnell. Mit der Versicherung regelte ich die Details übers Telefon während der Frühstückspause auf Arbeit. Ich verstand nahezu nichts – Claire sicher auch nicht – da die Kühe kurz vor dem Schlachten anscheinend nochmal so viel „muhen“, dass es für ihr ganzes Leben gereicht hätte und der Empfang mit dem Handy in Neuseeland absolut down under ist, aber nach 10-minütigem „Hä, wie bitte?!“ verstand Claire, was es für ein Auto war und konnte mir mitteilen, dass ich das versichern kann. Mein Herz machte einen Hüpfer. Die 2 Tage bis zu unserem nächsten Off zogen sich ewig hin und die letzte Nacht vor Besichtigung konnte ich kaum schlafen. Unerträgliche 3 Stunden fuhren wir dann am nächsten Tag in der glühenden Sonne nach Levin. Dabei kamen wir an einem anderen Schlachthaus vorbei, was lichterloh brandte und die ganze Gegend mit Asbest verseuchte. Es hatte seit Wochen nicht mehr geregnet, so dass alle ehemals grünen Weiden nun nur noch gelb und erdig waren. Das saftige Neuseeland, das sowohl ich als auch Mary bei unserer jeweiligen Ankunft bestaundt hatten war nicht mehr zu sehen. Alle Waldbrandgefahren-Tafeln waren auf Alarmstufe rot gesetzt und das Wasser wurde, wo es nur ging runter geregelt.Die vergangen zwei Wochen konnten wir schon nicht mehr bei unseren Spargelfarmern duschen, da diese ständig mit leeren Wassertanks zu kämpfen hatten und für teures Geld Wasser anliefern lassen mussten. Duschen war fortan nur noch auf Arbeit oder bei John und Brenda in New Plymouth möglich. An manchen Tagen hatte das durchaus zur Folge, dass unsere Körpergerüche auf eine ganz besondere Art und Weise umwerfend waren.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Zurück zum Auto – am vereinbarten Treffpunkt wurden wir von Opa in einer absoluten Dreckschleuder von Auto abgeholt. Trotz der gelben Zähne und der Brille die mich stark an Glasflaschenböden erinnerte, machte er einen ganz sympathischen Eindruck.  &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir fuhren ihm hinterher aufs Land zu einem Haus, dass ganz und gar nicht meinen Erwartungen entsprach – groß, gepflegt und modern. Wie man sich doch manchmal täuschen kann...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Seit Monaten sollte ich nun das erste Mal wieder ans Steuer zur Testfahrt – ging soweit auch ganz gut... nur dass ich mit angezogner Handbremse losgefahren bin, habe ich erst seeeehr spät festgestellt. Er sicherlich nicht, denn die auf dem Schotter durchdrehenden Reifen verrieten meine Unerfahrenheit.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Absolut butterweich kurvte ich mit dem Auto einmal die Straße hoch und runter und hatte mich augenblicklich in den sehr bequemen Ledersitzen in das Auto verliebt.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Anzahlung wurde getätigt und am nächsten Tag sollte ich es dann Hawera geliefert bekommen, da es am frühen Morgen nochmal zum TÜV musste.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ganz anders als erwartet, stand mein Auto am nächsten Tag mit neuem WOF doch tatsächlich in Hawera. Was für ein Gefühl... mein neuer Schatz. Das Ausparken war -unter Aufregung- noch etwas unbeholfen, aber letzten Endes habe ich die Handbremse dann doch gelöst (inzwischen passiert mir das nicht mehr). Seit über einer Woche fahre ich jetzt mit meinem neuen Gefährt täglich und wie es scheint, habe ich einen absoluten Glückstreffer gelandet. Es fährt ohne rumzuzicken und macht einfach nur Spaß. Leider haben die Kühe auf unserer Weide auch gefallen an dem Auto gefunden und das Gehäuse vom linken Spiegel gegessen (Elektrik funktioniert aber noch einwandfrei) und an den Scheibenwischern genagt – das Auto wird nie wieder in der Nähe einer Kuh parken müssen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein Problem habe ich aber noch: Ich finde einfach keinen Namen, der dem Auto gerecht wird. Deswegen rufe ich zu einem kleinen Wettbewerb auf. Jeder soll bitte einen passenden Namen mit Begründung unter den Eintrag kommentieren. Der schönste Vorschlag gewinnt etwas typisch Neuseeländisches, was schon im nächsten Paket (das ich nach Deutschland schicke) enthalten sein wird. Als kleine Hilfe gibt's die kommenden Tage noch eine Hand voll Fotos zu bewundern.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Puh...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Das Geld... das schwer verdiente Geld ist mit dem neuen Schmuckstück natürlich wieder runter vom Konto. Mary hat den Van bekommen und der Van hat einen neuen Radiator bekommen. Er sollte nun für Marys Reise auf die Südinsel mehr als tauglich sein. Das Geld für den Van... also mein Anteil daran – sehe ich dann in Deutschland wieder. Bis dahin gilt es als Leihgabe für Mary (das hilft mir beim Sparen).Der Radiator war leider auch nicht ganz so billig, so dass wir uns in diesen rein geteilt haben. Zu guter Letzt planen wir jetzt auch noch einen Umzug. Seit gut 3 Monaten belagern wir das Haus unserer Spargelfarmer. Auch wenn Sie es nicht sagen, so wissen wir doch, dass wir langsam weiter ziehen müssen. Also brauchen wir eine richtige Unterkunft – und die kostet auch wieder Geld. Umso näher liegt die Idee weitere Einnahmequellen aufzutreiben. 2 Wochen arbeiten wir nun schon als Blumenernter an unseren Off-Tagen. Bzw. haben wir es diesmal geschafft, um das ernten herum zu kommen und arbeiten statt dessen im Packhaus. Die Arbeit ist angemessen bezahlt und recht einfach – Der Sprit und Teile unserer Ernährungswünsche (Kekse, Milchshakes, mal ein Besuch bei McDoof etc.) lassen sich damit decken. Und dennoch streben wir beide weiter nach extra Arbeit. Leider ist es im Moment verdammt schwer in die anderen Schichten bei Riverlands zu kommen – aber wir arbeiten dran, schließlich sind die Ausgaben vielfältig: Miete für eine neue Unterkunft, Sprit, Rückflugticket, Abzahlung der Kredite, Reise auf die Südinsel, Bungeejumping, Tattoo, neuer Computer... okay, vielleicht ein wenig übertrieben, aber dennoch ist mein Plan bis Mitte Mai einen 5-stelligen Betrag zu verdienen, um mir damit ein bisschen mehr Freiheit zu schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Da im Moment ein sehr fester Alltag eingetreten ist, gibt es nicht mehr ganz so viel Aufregendes zu erzählen, worüber ich auch mal ganz froh bin. Deswegen bin ich für alle Themenwünsche offen und schreibe auch mal über ein, von euch gewünschtes Thema bezgl. meines Lebens hier. Des Weiteren bin ich auch für Vorschläge für die Freizeitgestaltung empfänglich – ihr habt was gelesen und wollt das bestätigt haben oder mich dort hin schicken? Bitte – nur zu! (Nur sollte man mit im Auge behalten, dass ich mich gerade in der Taranaki-Gegend befinde und die Trips in 4 Tagen machbar sein müssen.)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-8291187892402529503?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/8291187892402529503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=8291187892402529503' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/8291187892402529503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/8291187892402529503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/02/frauen-autos-und-geld.html' title='Frauen, Autos und Geld'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-3807956598423067025</id><published>2008-02-01T07:26:00.001+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.379+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Alltägliches</title><content type='html'>&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Alltag kommt. Ich kann nichts dagegen machen - Will ich auch gar nicht! Warum auch? Ist doch mal wirklich angenehm, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen und ohne große Überraschungen atmen zu können. Es wäre natürlich nicht mein Leben, wenn gar nichts Neues passiert, aber immerhin kann man von Ruhe reden.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein Arbeitsleben ist tag ein tag aus das Selbe - und das ist auch verdammt gut so. Ich mache jeden Tag 10 Stunden lang das Gleiche: Ich kralle mir einen bestimmten Typ Fleisch vom Band und packe diesen zu ca. 27,7 kg in Kartons. Das ist ungefährlich und ich weiß genau, was ich zu greifen habe: nur das blutige Fleisch. Nebenbei trainiere ich damit meinen Körper recht gut und fühle mich bis auf mein schmerzendes Knie wohl. Die Kollegen... Ja... Also, wie bereits erwähnt sind die Kollegen etwas spezieller als meine Bisherigen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Nahezu alle Männer sind tätowiert und nahezu jeder Mitarbeiter hat -auf gut deutsch- einen ordentlichen Treffer weg. Ich falle also nicht weiter auf. Da wären in meiner unmittelbaren Umgebung: Tiny - Der liebe Opa, der mir meine Kartons vorbereitet und sich nebenbei noch fürsorgsam um die Schärfe meines Messers kümmert. Der Name ist dabei Programm. Tiny war früher ein Boner (der, der das Fleisch von den Knochen schneidet), aber wohl körperlich nicht wirklich dafür ausgelegt. Er ist klein, wirklich klein - schon mehrfach konnte seine Größe mit meinem Ellebogen messen, als ich mich zu schnell nach einer neuen Box umgedreht habe - und schmächtig. Wenn Eltern ihr Kind mit einem Namen so prägen, dann schlägt sich das auch irgendwo im Charakter wieder. So lässt der gute Tiny immer mal wieder blicken, dass er nicht der nur gutmütige, liebe Opa sein kann, sondern durchaus über die Pornomöglichkeiten des hiesigen TVs Bescheid weiß, Mary gern mal ausführen würde und den ein oder anderen wirklich dreckigen Witz kennt. Das Ganze äußerst sich zumeist sehr kurios in plötzlichen "Ausbrüchen der Jugendlichkeit".  &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Von nun an steigert sich das Ganze nur noch mit unseren zwei Irren. Der "Irre 1" (so unser kreativer Spitzname für ihn) verfolgt uns seit unserem ersten Tag und versucht, wann immer es möglich ist, einem von uns ein Gespräch an die Backe zu nageln. Das lustige daran sind die Gedankensprünge, das Nuscheln und die Beständigkeit. Wenn der Irre 1 eine Frage hat stellt er sie nicht einmal sondern allen Menschen in seiner näheren Umgebung mit immer gleichem Wortlaut.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Willi, was magst du für Musik?"&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Ach, da gibt es viel - je nach Stimmung: Jazz, Swing, Punk, Pop, Rock..."&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;-Pause für 5 Min-&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Magst du auch Opern?"&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Nein!" (sehr bestimmt)&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;-Pause für 5 Min-&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Magst du Panflötenmusik?"&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Panflötenmusik? What da hell..."&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Ja, magst du Panflötenmusik?"&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Nein!"&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;-Pause für 5 Min-&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;"Und warum nicht?"&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;AAAAAARGGGGGHHHH&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Während ich bei diesem Gespräch noch recht kurz weggekommen bin, so kann es durchaus auch verlängert, verkompliziert, unverständlicher oder gar mit wesentlich mehr Gedankensprüngen zu sehr unangenehmen "Hä?"-Gesprächen kommen. Sollte man einfach mal beschließen, nicht zu antworten, so ist das nicht weiter schlimm für ihn oder mich (er ist es gewohnt und nimmt es mir nicht übel), aber Mary ist dann sofort sein nächstes Opfer, dass er mit der gleichen Beharrlichkeit und den gleichen Fragen bearbeitet. So kommt es, dass man die Gutste des Öfteren mal flüchtend durch die Gegend laufen sieht. Sorry dafür.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Bleibt noch der Irre 2 - auch hier wurde der Name mit sehr viel Sorgfalt ausgewählt ;-). 26 Jahre alt, kommt immer mit Mutti zur Arbeit und sieht ganz anders aus, als man ihn sich bis hierhin vorstellt. Am ganzen Körper tätowiert, das Auge von einer langen Narbe geziert (wahrscheinlich per Hand gesetzt), faulende Zähne und in viel zu langen schwarzen Klamotten mit Löchern unterwegs. Er ist der wohl beängstigstende von den Dreien. An und für sich ist er sehr nett und schaut beim reden immer ganz schüchtern auf den Boden und klimpert mit seinen Wimpern (die noch länger sind als meine), aber manchmal hat er seine Aussetzer – und die sind überhaupt nicht ohne. So kommt es, dass er einfach nur auf das Fließband starrt, ohne etwas zu machen oder sich zu bewegen und das für 5 Minuten, während der Hauptbetriebszeit. Eine halbe Stund später wird er dann aber auf einmal wieder viel zu aktiv und sticht mit seinem Messer sehr aggressiv auf vorbeikommende Fleischklumpen ein, schlägt sie einem Berseker gleich oder schnappt sich einen dieser 10 kg Klumpen und schlägt ihn sich ohne erkennbaren Grund abwechselnd auf je eine Schulter. Schön, dass dieser jemand nur 1 1/2 Meter vor mir mit einem verdammt scharfen Messer arbeitet. Und als ob das nicht genügen würde, kam es neulich, dass plötzlich laut knallte - rechts von mir. "Was war das?" Da lag ein demolierter Discman (portabler CD-Player). Der Irre 2 hatte sich Musik mitgebracht um sich den eintönigen Arbeitsalltag etwas unterhaltsamer zu gestalten. Leider hat ihm diese Musik dann doch nicht gefallen...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Natürlich gibt es auch noch erstklassige Kollegen, wie etwa Jenny von den filipinischen Inseln. Nach dem wirbereits einmal ihre sehr leckere asiatische Küche kosten durften, hatten wir schnell einen Termin für eine Cocktail-Party bei ihr ausgemacht, da sie in ihrem Leben noch nie betrunken war.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Gesagt getan - an einem freien Wochenende wurde bei ihr einmarschiert. Mehrere Liter Tequila und Vodka bildeten die Basis für diverse Cocktails und Longdrinks und mit vielen anderen Gästen wurde die Deutsch-Filipinisch-Neuseeländische-Freundschaft bei ständiger Wohnzimmerkaraoke als feucht-fröhlichen Besäufnis zelebriert. Auch der nächste Morgen war sehr entspannt... Halt! Da war doch was! Einer unserer Vorgesetzten hatte am Cocktailabend einen Streit mit seiner Frau - sie wollte gehen, er nicht, sie hat geschimpft, er hat sich im Bad eingeschlossen, sie war eifersüchtig, er hat Mary und Jenny schöne Augen gemacht (oder zumindest noch versucht) usw... Unter Alkoholeinfluss benimmt man sich nunmal mit unter seltsam.  Ende vom Lied war dann, dass sie zu ihrer Schwester nach Auckland gefahren ist (6 Stunden entfernt!!!), alle Autoschlüsel mitgenommen hat und er von Jenny dann zuerst nach Hause und dann zu seiner Mutter gefahren werden musste, weil er dort dann eingezogen ist...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Warum? Warum kann eine Cocktailparty auf unserem Trip nicht ganz normal verlaufen?&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Letztes Wochenende haben wir uns mal wieder auf einen harmlosen Ausflug aufs Land begeben - Ich hatte der anderen Jenny versprochen, ihr auf der Farm zu helfen (Ja, die Jenny von meiner ersten Farm). Also auf nach Bell Block und rein in die dreckigen Klamotten - Kälber wiegen war angesagt. Ich hatte Spaß wie auch schon früher und habe mich in meiner Farmerrolle sofort wieder wohl gefühlt. Alles in allem verdammt unspektakulär, wenn man bedenkt, was Mary in der Zeit erlebt hat - aber das möchte ich jetzt nicht vorweg nehmen. Ich habe ihr in der Zwischenzeit die Unterkunft und das Essen erarbeitet, in dem ich Äste vom Baum geschnitten und gesägt habe. Dazu hatte ich eine riesige Heckenschere, eine Säge und eine Klappleiter. Und es kam, wie es kommen musste - Willi + Leiter... Ich stehe auf der obersten Stufe und quäle mich mit Ast (Druchmesser 15 cm), als plötzlich die Leiter zur Seite weg kippt. Inzwischen aber durchaus unfallerprobt, schmeiße ich das Werkzeug weg und klammere mich mit einem Arm am nächsten Ast fest. Und so hänge ich da, während Jenny unten steht und laut lacht... Nein, mir wurde nicht vom Baum geholfen - „ich würde das mit meinen Affengenen ja ganz gut alleine schaffen“.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Soviel dazu!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;Meine Reiseroute wird sich im übrigen leicht ändern – ich werde wohl, wie es ausschaut, im August die neue Jenny auf den Filipinischen Inseln besuchen und über diese dann nach Hongkong ab nach Hause fliegen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-3807956598423067025?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/3807956598423067025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=3807956598423067025' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3807956598423067025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3807956598423067025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/02/alltgliches.html' title='Alltägliches'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-2253031720330487210</id><published>2008-01-12T07:01:00.000+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.379+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;h1&gt;Weihnachten, Silvester und das neue Jahr&lt;/h1&gt;&lt;br&gt;Wie feiert man in Neuseeland? Wie feiern Schlachter? Und was schenkt man sich eigentlich?&lt;br&gt;Weihnachten feiert man wie in England am 25. Dezember, so dass der 24.12. ein ganz normaler Arbeitstag ist - auch für uns.&lt;br&gt;Doch um heimische Traditionen in die weite Welt zu tragen, hatten wir uns gedacht, nach Arbeit noch unser Weihnachtsfest&lt;br&gt;zu zelebrieren. Und wie geht das besser als mit Campari-O, einer Pizza-Hut-Pizza und &lt;a title="Englischer Artikel über das Eis" target="_blank" href="http://www.nzherald.co.nz/section/1/story.cfm?c_id=1&amp;amp;objectid=583900" id="b2py"&gt;Hokey-Pokey-Eis&lt;/a&gt; am Strand?&lt;br&gt;Der Campari musste schon zwei Wochen im Voraus geordert werden - Die Kiwis wissen einfach nicht, was gut ist. Die Pizza&lt;br&gt;wurde gleich nach Arbeit abgeholt und auf dem Schoß voller Vorfreude zum Strand gefahren. (Das Eis wurde schon beim&lt;br&gt;wöchentlichen Einkauf besorgt und kalt gestellt).&lt;br&gt;Mit schöner Musik (das neue Ärzte-Album) kamen wir dann 17 Uhr am Strand an. Voll beladen mit lang gewünschtem Essen&lt;br&gt;und Geschenken. Zuerst Pizza - wie ich mich da drauf gefreut habe - unbeschreiblich... seit Monaten habe ich gewartet.&lt;br&gt;Und dann ein Biss in die (verdammt kleine) Luxuspizza "Hawaiian" von bereits erwähntem Franchise-Unternehmen. Hmmmmm&lt;br&gt;Weihnachten kann so... anders schmecken! Pizza in Neuseeland ist einfach nicht das Wahre. Die letzten Wochen habe ich mich&lt;br&gt;dann, um mich zu vergewissern, durch die Tiefkühlpizzenabteilung gefressen und habe resigniert einen Schlussstrich gezogen: Ich&lt;br&gt;geb's auf!&lt;br&gt;Nichtsdestotrotz besser als der altbekannte Toast war's alle Mal und außerdem gab es noch lecker Hokey-Pokey-Eis. Ein Traum!&lt;br&gt;Danach wurde die Flasche Campari geköpft und zusammen mit Mary immerhin bis zur Hälfte geleert. Bei einem wunderschönen&lt;br&gt;Sonnenuntergang gabs dann auch die Bescherung. Ich habe zwar das kleinste Geschenk bekommen, aber dafür das beste:&lt;br&gt;Einen echten Käsehobel! Wie oft habe ich schon beim Lunchbox präparieren (jeden Abend vor Arbeit) geflucht. Was es für Mary&lt;br&gt;Schönes gab, gibt es ausführlich &lt;a title="Mary's Weihnachtseintrag" target="_blank" href="http://nzlreport.blogspot.com/2008/01/der-nzl-report-mit-dem-weihnachts-und.html" id="jcuv"&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;br&gt;Mit der untergegangen Sonne stellten wir noch schnell unser Auto um - typisch deutsch: dort wo es verboten war. So blickten&lt;br&gt;wir beim Einschlafen direkt von der Klippe aufs Meer. Ich war glücklich. Ich hatte besser gegessen als die letzten 2 Monate,&lt;br&gt;ein super Weihnachtsgeschenk bekommen und einen traumhaften Schlafplatz.&lt;br&gt;Arge Unwetter, streitende Touris vom Zeltplatz nebenan und 4-Uhr-Strandbesucher (Die spinnen die Kiwis!) sollten uns die Nacht &lt;br&gt;noch das ein oder andere Mal aufwecken. Halb so schlimm, denn früh um 7 seh' ich immer gleich fertig aus. Ja unser Weihnachts-&lt;br&gt;feiertag hatte nichts mit Ausschlafen am Hut. Wir waren mal wieder eingeladen. Das fanden wir so lange toll, bis wir hörten wann:&lt;br&gt;Frühstück zwischen 7.30 Uhr und 8.30. Nein! Haare schnell zusammen gemacht, einziges Hemd übergeworfen und auf ging's zur&lt;br&gt;Tochter unserer Spargelfarmerin, wo wir dann gegen 9.15 Uhr endlich ein leckeres Frühstück zu uns nahmen. Man nimmt's hier nicht&lt;br&gt;so genau mit den Terminen...&lt;br&gt;Nach dem Frühstück gab's auch schon die nächsten tollen Geschenke: Mary hat eine Tasse, bepinselt von einem lokalen Künstler,&lt;br&gt;bekommen - selbstverständlich mit Preisschild - und mir wurde ein neues Reisemaskottchen überreicht: ein absolut kultiges Kiwi-&lt;br&gt;Schaf, das jetzt unser Armaturenbrett verschönert.&lt;br&gt;Weiter gings zur Spargelfarm - Mittagessen! Es gab unter anderem Hummer, den ich trotz Seefruchtabneigung einfach mal mit&lt;br&gt;probiert habe - überhaupt nicht mein Geschmack, aber bei weitem nicht so schlimm wie die Austern, die ich paar Tage zuvor essen&lt;br&gt;sollte, durfte, musste. Ich verstehe wirklich nicht, was man bei solchen Gerichten toll finden kann. Egal ich schweife ab...&lt;br&gt;Kurz vor dem Lunch waren wir nochmal in "unserem Schuppen" und siehe da: der Santa war da. Zwei Plastikbeutel waren mit unseren&lt;br&gt;Namen verziert und allerlei Geschenken gefüllt. So konnte ich mich über ein Spongebob-Notizheftchen, einen Tennisball für Hunde&lt;br&gt;und eine handvoll Werbegeschenk-Kugelschreiber freuen.&lt;br&gt;Da es nach dem Mittag aber noch die richtige Bescherung gab, verstand' ich das ganze als lieb gemeinte Geste und packte noch&lt;br&gt;schnell die letzten Dinge in unser deutsches Weihnachtsgeschenk für unsere Gastfamilie (Mary und ich stellten aus unseren "West"-&lt;br&gt;Paketen ein Typisch-Deutsch-Paket zusammen).&lt;br&gt;Die Bescherung war dann verdammt schnell und hektisch. Keine Heimlichkeiten, kein gemütliches Beisammensein, kein Kerzenschein&lt;br&gt;und keine Weihnachtsmusik. Auch wenn die letzten zwei Dinge nicht zu meinen Favoriten gehören, so gehören sie doch zur Bescherung.&lt;br&gt;Da es aber für den Akt der Bescherung im Englischen aber kein Wort gibt, kann man sich etwa vorstellen welchen Stellenwert diese&lt;br&gt;Zeremonie hat. In weniger als einer Stunde waren die Geschenke für drei Familien und zwei deutsche Backpacker ausgeteilt und ausgepackt.&lt;br&gt;Dabei ging nahezu jedes Geschenk unter und jeder freute sich für sich. Lediglich das Plastikschwert und die Plastikpistole, die der jüngste&lt;br&gt;Neffe bekommen hat, erfreute alle erwachsenen Kinder für die nächsten 2 Stunden.Dass rosa Garten-Flamingos, tolle Laptops und kitschige&lt;br&gt;Drachen-CD-Regale nur uns als sehr amüsante Mischung auffielen, verwunderte mich dann schon gar nicht mehr, als in einem Geschenk&lt;br&gt;der Kassenzettel für alle Geschenke gefunden wurde. Wir beide bekamen aber trotz dieser sehr merkwürdigen Ideen die perfekten Geschenke:&lt;br&gt;&lt;a title="Taranaki-Hardcore-Shirts" target="_blank" href="http://www.taranakihardcore.co.nz/" id="pm2m"&gt;Taranaki-Hardcore-Shirts&lt;/a&gt;. Meins wies im Übrigen immer noch den Sonderangebotspreis mit orangem Leuchtschild aus.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich springe einen Arbeitszyklus weiter und somit zum 31.12.07 - Silvester! Schnell war die Planung mit Mary gemacht: Wir fahren nach&lt;br&gt;New Plymouth und dort geht es nach den ersten gemütlichen Bieren im Hause "John und Brenda" in den irischen Pub. Soweit der Plan.&lt;br&gt;Aufmerksame Blogleser sollten wissen, was jetzt kommt - genau: Denkste!&lt;br&gt;Wir konnten zwar die Planung recht lange beibehalten, doch irgendwann ging es nicht mehr weiter. Die Arbeit im Schlachthaus hat auf Grund&lt;br&gt;schwerwiegender Unterbrechungen etwas länger als gedacht gedauert, die Fahrt nach New Plymouth verlief reibungslos und auch das&lt;br&gt;Einkaufen von Bier und Wein ging absolut easy über die Bühne. John und Brenda hatten ihren Wohnungsschlüssel bei den Nachbarn hinterlegt,&lt;br&gt;da Sie selber in den Urlaub gefahren waren, also war auch die Unterkunft für die Nacht geklärt. Beim ersten Bier merkte ich aber schon,&lt;br&gt;wie der Plan langsam Gefahr lief fehl zu schlagen - ich wurde schlagartig müde. Das dritte Bier lies ich dann halbvoll stehen und machte mich&lt;br&gt;mit Mary auf zum Stadtzentrum. In dem irischen Pub in dem einst (zu der Zeit habe ich in Bell Block auf der Farm gearbeitet) der Bär steppte,&lt;br&gt;herrschte genauso wie auf den Straßen New Plymouth' gähnende Leere - absolut überhaupt nix los. Deprimiert und totmüde schauten wir uns&lt;br&gt;Beide an und entschieden wieder nach Hause zu traben. Selbst der Arbeitskollege der uns an einem vollen Pub um den Hals fiel, konnte uns &lt;br&gt;nicht mehr zum Bleiben bewegen. Obwohl er unsere Namen kannte, konnten sich weder Mary noch ich an sein Gesicht erinnern - sehr seltsam!&lt;br&gt;Pünktlich 23.15 Uhr ließen wir uns dann am letzten Tag im Jahr 2007 ins Bett fallen und schliefen auf der Stelle ein. Silvester 2007 in Neuseeland.&lt;br&gt;Jetzt wisst ihr's!&lt;br&gt;Der nächste Tag wurde zum Gammeln verwendet. Fernsehen gucken, Internet surfen und rumhängen... Plötzlich klopfte es an der Tür. "Sollen wir auf-&lt;br&gt;machen?" Ich schaute Mary fragend an. Sprang dann doch zur Tür, öffnete - keiner da! Weiter hinten im Haus hörte ich es rumoren. Ich schloß &lt;br&gt;die Tür und sprang ins Schlafzimmer, wo gerade ein leicht verwahrloster langhaariger Mann durchs Fenster stieg. - &lt;b&gt;Verdammt!!!! &lt;/b&gt;Was jetzt? Ich&lt;br&gt;konnte auf die Schnelle im Zimmer nichts finden womit man hätte zuschlagen können, also verlagert ich mein Gewicht auf beide Beine und ging&lt;br&gt;in eine Körperhaltung über, die ich in diesem Moment als erschreckend eingestuft hätte. Ich hätte den Einbrecher damit bestimmt auch außer &lt;br&gt;Gefecht setzen können, da er vor Lachen tot hätte umfallen müssen. Wie ich so im Türrahmen stand - kampfbereit - musste ich innerlich mal&lt;br&gt;wieder verzweifelt den Kopf schütteln: Warum muss so etwas mir passieren? Warum kann ich das Jahr 2008 nicht einfach ruhig angehen? Nicht&lt;br&gt;einmal der erste Tag des neuen Jahres verspricht mir Besserung.&lt;br&gt;In diesem Moment hat der Eindringling den Einstieg durch das Fenster geschafft und dreht sich zu mir um. Ein Metallgegenstand in seiner Hand&lt;br&gt;blitzt auf. Etwa 4 Meter trennen uns. Auch auf die Gefahr hin, dass der Gegenstand ein Messer ist stürze ich nach vorn, als mir plötzlich der etwa &lt;br&gt;50-jährige Mann mit verlebtem Gesicht die Hand entgegen streckt und sich als Monty vorstellt. Ich komme gerade noch rechtzeitig zum Stehen.&lt;br&gt;Ich begleite Monty auf seinem Weg in die Küche und höre ihm zu. Monty ist ein Freund der Familie und will die Katze füttern. Der Gegenstand in &lt;br&gt;seiner Hand? Eine Dose Katzenfutter. Das beruhigt mich vorerst. Montey erzählt und erzählt über alles mögliche. Er raucht dabei Kette und flucht&lt;br&gt;nach jedem dritten Wort. Als er dann auch noch den Kaffee mit saurer Milch hinterkippt, habe ich ihn schon lieb gewonnen (Ich neige manchmal&lt;br&gt;zu leichten Übertreibungen). Monty demonstriert mir in unserem Gespräch ganz stolz wieviel deutsch er doch kann und verabschiedet sich nach&lt;br&gt;einer Stunde durch die Vordertür - aber nur nach dem ich ihm gezeigt habe, das wir genügend Futter für die Katze haben und es ihr auch wirklich &lt;br&gt;gut geht. Mary hat sich die ganze Zeit nicht blicken lassen...&lt;br&gt;&lt;br&gt;      &lt;div style=" width: 28px; height: 28px"&gt;&lt;/div&gt;Seit Anfang des neuen Jahres haben wirauch einiges unternommen. So sind wir die Waitomo Caves besichtigen gefahren - laut AA-Katalog ein&lt;br&gt;Kiwi-Must-Do. Die Glühwürmchenhöhlen etwa eine 3-stündige Autofahrt nördlich von New Plymouth ist der erste Touri-Punkt, den ich mir bewusst&lt;br&gt;angucken wollte. Die Betonung liegt auf wollte - ich bin kein Touri und ich werde wohl nie einer sein. Denn egal wie faszinierend diese kleinen leuchtenden&lt;br&gt;Insekten an der Felsdecke sind, so wenig konnte ich sie in dem Gewimmel von Menschen genießen. Japaner wohin das Auge blickt, dazwischen noch &lt;br&gt;einige Tourguides und ein paar verlorene Seelen (z.B. die unseren). Draußen Reisebusse an jeder Ecke und daneben Hostel an Backpacker gereiht; die&lt;br&gt;andere Straßenseite ist mit Kassen verschönert worden, an denen man zwischen 534 verschiedenen Routen- und Kombotickets wählen muss... Nein&lt;br&gt;absolut nichts (mehr?) für mich!&lt;br&gt;Weiter ging es mit einem Konzert im Pukekura zum Festival of Lights. Der Park, in dem der Film "Der letzte Samurai" gedreht worden ist, bietet jedes&lt;br&gt;Jahr um Weihnachten die Kulisse für ein farbenprächtiges Lichterspektakel mit mehreren Konzertbühnen. Ausgeruht vom Park ging es am nächsten Tag mit &lt;br&gt;John und Brenda, die extra für uns eher aus dem Urlaub gekommen sind, ab zum Strand. Bodysurfen lernen. Die Surf-Strände der Taranakigegend bieten&lt;br&gt;dafür auch ausreichend Gelegenheiten.&lt;br&gt;Auf dem Heimweg ging es dann noch zu Jon und Jenny meinen ehemaligen WWOOFER-Hosts. Da kamen schöne Erinnerungen wieder hoch. Meine Lieblings-&lt;br&gt;kühe und kälber waren nicht verkauft wurden und Jenny war alles andere als grantig. Wir lachten über alte Patzer, durften ATV fahren und bekamen zum&lt;br&gt;Abschied noch zwei Beutel voller frisch gepflückter Pflaumen mit auf den Weg.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die nächsten Wochenenden sind auch schon voller Termine - es wollen Cocktailpartys gefeiert werden, Weihnachten nachgefeiert werden und vergessene &lt;br&gt;Highways abgefahren werden... Dazu dann später aber mehr!&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Fotos werden übrigens ständig aktuallisiert und hochgeladen - es wird jetzt aber für etwa 2 Wochen eine kleine Unterbrechung geben, da ein Festplatten-&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;wechsel am Laptop noch einige organisatorische Schwierigkeiten bereitet. Desweiteren ist die Abstimmung über meine Kamera ja recht eindeutig, aber ich&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;muss wohl alle Abstimmenden enttäuschen. Die D50 gibt es leider nur noch bei weniger als einer Hand voll Händler als Auslaufmodell zu kaufen. Leider wissen&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;auch die Händler, wie beliebt die Kamera ist und haben nur noch recht deftige Preise ausgeschildert. Ein Second-Hand-Kauf kommt für mich nicht in Frage,&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;weswegen leider auch eBay flach fällt. Der aktuelle Preisunterschied von einer neuen D50 zu einer neuen D80 beträgt weniger als 150 €, wenn ich zurück in &lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;Deutschland bin vermutlich noch weniger (die D50 wird dann aber nirgends mehr erhältlich sein), weswegen ich mich entschieden habe, weiterhin meine&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;Kamera hier zu benutzen und in Deutschland dann erst wieder auf die Nikon D80 umsteigen werde - dafür darf dann aber gerne gespendet werden ;-)&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;Womit ich auch schon beim nächsten Thema bin - Spenden. Mir gehts ja nun nicht mehr so schlecht, aber dennoch kann ich hier nicht alles machen&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;was Spaß macht, interessant ist und für tolle Berichte sorgen würde, wenn jemand spenden will, darf er das gerne tun. Hierzu eine Mail an mich schreiben,&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;Verwendungszweck (denkt euch was aus, seid kreativ, Vorschläge gabs ja auch schon zur Genüge) und Betrag angeben und ich antworte dann auf die Mail,&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;wie es am einfachsten weiter geht.&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;Zu erwähnen wäre noch, dass ich mich auf den Wunsch einiger Leser oder solcher, die es gern Lesen würden, aber nie so viel Zeit im Internet haben, dazu&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;entschlossen habe Ende 2008 ein Buch zu veröffentlichen. Selbstverständlich mit Extrainhalten und komplett überarbeitet. Erhältlich dann bei Amazon.de &lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;und in bestellbar in jedem Buchladen. Auch dafür kann und darf gespendet werden.&lt;/i&gt;&lt;br style="font-style: italic;"&gt;&lt;i&gt;Ich danke allen Lesern und großzügigen Spendern, die mich 2007 wunderbar unterstützt haben (sowohl Leser als auch Spender).&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-2253031720330487210?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/2253031720330487210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=2253031720330487210' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/2253031720330487210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/2253031720330487210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2008/01/weihnachten-silvester-und-das-neue-jahr.html' title=''/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-7083773982722174240</id><published>2007-12-25T05:02:00.000+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.380+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Der Wunschzettel</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Weihnachten downunder – ist anders… Und der Blogeintrag ist verdammt überfällig! Da wir momentan wirklich viel und hart arbeiten, kommen verschiedene Dinge zu kurz. Zum Glück! So haben wir den ganzen nervigen Weihnachtskitsch gar nicht mitbekommen. Stattdessen waren wir zum original-asiatischen Essen eingeladen und haben nebenbei unser Auto auseinander genommen, wieder zusammengesetzt und dann doch professionell reparieren lassen. Aber alles der Reihe nach. Die Reihe ordnet sich aber total willkürlich in Form eines Wunschzettels:  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lieber Weihnachtsmann,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;ich wünsche mir zu Weihnachten für das nächste Jahr… oder so richtig viel – aber ich geb‘ dir dafür auch mehr Zeit.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Badminton mit Papa – Lange versprochen, längst überfällig und verdammt tödlich. Da ich bei Riverlands – so der Name des Schlachtbetriebs – jetzt 10 Stunden am Fließband stehe und Fleischklumpen zwischen 5 und 15 kg vom Band reiße dürften sowohl Beine als auch Arme genügend in Form gebracht werden, so dass ich eine faire Chance habe.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Tee/Cappu trinken mit Mama in der Küche – Ja, sie fehlen mir. Diese Gespräche in der Küche, die egal welches Wetter draußen ist, immer gemütlich und entspannt waren. Wo man über alles reden konnte und wollte… Wir trinken hier zwar schon fast zeremoniell unseren Nach-Arbeit-Tee, aber im Schuppen will da nicht so recht dieses heimische Gefühl aufkommen – gerade dann nicht, wenn der Schuppen bzw. die darin befindliche Spargel-Maschine mit Chlor gereinigt wurde.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit Lotti rumblödeln – Auch wenn man mit Mary viel rumalbern kann und hier bestimmt einen „Einsamkeits-Treffer“ wegbekommt, nichts geht über absolut alberne Geschwisterstreitereien.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eine neue Kamera – Ich habe mir zwar in Amerika ein neues Baby zugelegt, nachdem die letzte Kamera hemmungslos auf meiner Abschiedsfeier entwendet wurde – DIE SCHWEINE! Jedenfalls hat die neue Kamera zwar schön viel Schnick-Schnack, aber die Qualität meiner Nikon D50 war um Meilen besser, also wenn jemand eine wunderbare &lt;a href="http://www.amazon.de/Pentax-K100D-SLR-Digitalkamera-Megapixel-Bildstabilisator/dp/B000TXPHNI/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;amp;s=ce-de&amp;amp;qid=1198533606&amp;amp;sr=8-1"&gt;Einsteiger-DSLR&lt;/a&gt; kaufen möchte, soll er sich doch bei mir melden. Die Kamera gibt es mit &lt;a href="http://www.amazon.de/Sigma-EF-530-Blitzger%C3%A4t-f%C3%BCr-Pentax/dp/B000UHFRN8/ref=acc_glance__ai_268_2_tit?ie=UTF8&amp;amp;qid=1198533606&amp;amp;sr=8-1"&gt;Profi-Blitz&lt;/a&gt; und Fernbedienung! Ich werde dann wohl wieder auf ein Nikon umsteigen. Eine D50 oder eine D80 – wenn da wiederum jemand eine loswerden will – bitte auch melden!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eine Zusage beim Au-Pair-Jahr-Dingens – Ja, lieber Weihnachtsmann, auch ich muss mir Gedanken um meine Zukunft machen und wie es mein Kopf so will, will ich im Jahr 2009 in den Staaten als Nanny arbeiten. Leider kann ich da – nicht wie bei meiner Neuseelandtour – alles selber in die Hand nehmen, sondern muss das über eine Organisation abwickeln. Sonst bekomme ich dieses verdammte Visum nicht. Dafür bekomme ich dann aber auch ein sicheres Einkommen… also alter Sack… äh alter Mann mit dem Sack mache, das ich glücklich werde!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das umschließt auch den nächsten Wunsch: der nächste Führerschein! – Für mein Visum brauche ich einen Führerschein… einen gültigen. Mein Amerikanischer ist ja im November abgelaufen, aber hier noch gültig – Wer in Neuseeland mit einem gültigen Übersee-Führerschein einreist, darf hier ein ganzes Jahr lang fahren. Irgendwie ist das verrückt, aber für mich doch voll und ganz zufriedenstellend. Deswegen hätte ich dann gern auf der Südinsel meine nächste Fahrschulprüfungen, die mir einen 3 Jahre gültigen Führerschein bescheren werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Meinen Computer mit einer echten und vor allen Dingen sehr schnellen DSL-Flatrate – Das hört sich jetzt vielleicht etwas merkwürdig… Als ob dem Willi sonst nix in Neuseeland fehlen würde. Aber auf einen Wunschzettel schreibt man ja nun mal Wünsche und keine essentiellen Bedürfnisse. Und wenn man sich erst einmal ans „Netz“ gewöhnt hat, dann nutzt man das auch gerne überall und sofort und überhaupt. Hier habe ich eine mittelschnelle DSL-Leitung, die aber nach einem Datentransfer von 15 GB auf ISDN-Geschwindigkeit runter geschraubt wird. Das soll die „Raubkopierer“ etwas hinterm Zaun halten. Das Problem an der Sache ist, erstens dass der Sohn unserer Gastfamilie ordentlich Serien runterlädt und zweitens ich mich deswegen arg zurück halten muss etwas im Netz zu machen, sonst haben wir nach nicht einmal 2 Wochen das Limit gesprengt und müssen dann 3 Wochen auf diese wirklich langsame Verbindung zurück greifen… und das heißt dann letzten Endes für die Blogleser, dass es keine Fotos mehr gibt… und so schließt sich der Kreis &lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;J&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mein Dresden mit meinem Fahrrad abfahren – Autos sind doch viel zu überteuert und eigentlich gar nicht so toll, wie man immer annimmt. Unser Neuseeländischer Blusterfisch hatte nämlich letztens mal wieder ordentlichen Appetit und hat glatt mehrere Papierscheine gegessen. Es fing damit an, dass wir auf dem Weg zur Arbeit solch merkwürdige Laute hörten, dass wir anhielten. Beim Blick unter die Motorhaube (die ist im Übrigen nichts anderes als meine Sitzbank) schauten wir beide wie Suidae* ins Leben eines Chronometers*. Also Motorhaube wieder runter und Motor nochmal gestartet… Da kam auch schon das neuseelandtypische: Denkste! Außer einem leisen „Klack-Klack“ wollte der Motor nichts mehr erwidern. Also sind wir zurück gelaufen, haben uns von der Farmerin zur Arbeit fahren lassen und von einer Arbeitskollegin am Abend dann wieder zurück auf die Farm. Mit den Farmern das Auto abgeschleppt und erste Fehleranalysen durchgeführt. Am nächsten Tag war auf Grund des Fachwissens unseres Farmerpapas (der nebenbei erwähnt, sich auch hin und wieder als Rennfahrer mit seinem Auto betätigt – also wirklich professionell meine ich)klar, dass der Anlasser hinüber war. Ich wurde aus Rücksicht auf seinen Kater unters Auto geschickt und durfte dann mit Anleitung den Anlasser ausbauen. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht einmal, wie ein solcher auszusehen hat. Anlasser ausgebaut und ab ging‘s zum Einkaufen. Ja – wenn man ein Auto ohne Anlasser anschiebt kann man bzw. Mary es ganz lässig im 2ten Gang starten. Am nächsten Tag wurde der Anlasser dann wieder eingesetzt – mit neu angeschliffenem Zahnrad. Das er dann immer noch nicht anspringen wollte lag wahrscheinlich an der Batterie, wie ich ohne Fachwissen schnell feststellt – und tatsächlich konnten wir das Auto mit Strom-Starthilfe dann auch starten. Also ab in die Stadt. Batterie gekauft und ab zurück zur Farm… Es kommt, wie es kommen muss: DENKSTE! (Inzwischen geht mir das auch etwas auf den Zeiger), also vom Batterieverkäufer, der uns freundlicherweise noch kostenlos ein Ventil repariert hat, weiter zur nächsten Autowerkstatt. Schnelle Diagnose: Wir brauchen ein neues Zündschloss und einen neuen Anlasser… Ende der Geschichte waren dann 400 $ und das Auto läuft wieder… Immerhin. Aber mit meinen Rädern in Dresden wäre mir das nicht passiert!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Meinen Geburtstag FEIERN – nach nunmehr 3 Monaten im Leben eines 20-Jährigen, brauche ich bei der Frage nach dem Alter immer noch verdammt lange oder antworte erstmal mit „19“ – Ich bin irgendwie nie 20 geworden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Weihnachten zu Hause feiern – Gerade eben neigt sich unser neuseeländisches Weihnachten dem Ende zu und es ist wieder so, als ob es nie gewesen wäre – bzw. war es kein Weihnachten. Trotz Weihnachtsfeier vom Betrieb, eigener Weihnachtsfeier mit Mary und Weihnachten im Kreis der Spargelfarmerfamilie kommt einfach kein Weihnachtsfeeling auf. Weihnachtsfeier&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;des Betriebs sah dabei so aus, dass unsere Schicht, denn Cola-Automaten auf Arbeit plündern durfte und das Geld in Bier und Steaks im nächsten Pub investiert wurde – war kurz aber lustig… Vor allen Dingen, wenn der Schlachter, der auf Toilette neben mir steht mit einer Hand zielt in der anderen sein Gebiss hält und während er mit quatscht, sagt, dass es unhöflich von ihm ist, dass er beim Reden seine Zähne nicht drin hat. Das kommt euch befremdlich vor? Dann stellt euch die Situation noch ein Stück weiter vor – Um nicht so unhöflich zu sein, legt er sein Gebiss wieder ein. Blöd nur, dass er dazu die andere Hand braucht. Also wird kurzerhand einfach das „Ding“ in der Hand gewechselt. Unsere eigene Weihnachtsfeier bestand aus Pizza, Strand, Campari-Orange und Eis – ist zwar schön… aber einfach kein Weihnachten. Und die nun endlich abgeschlossene „Familien“-Weihnachtsfeier ist ein Fett-Essen, Geschenke-Verteilen und Alkohol-Trinken. Entgegen aller Erwartungen haben die sonst so herzlichen Kiwis hier versagt. Unpersönlicher gingen sowohl das Zelebrieren als auch die Geschenke nicht mehr.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und trotzdem lieber Weihnachtsmann, mein nächster Wunsch ist das beibehalten der Herzlichkeit zwischen mir und Mitmenschen. – Ob ich nun zu einem sehr leckeren asiatischen Essen von meiner philippinischen Kollegin eingeladen werde oder Weihnachten im Kreis der Familie meines ehemaligen Arbeitsgebers verbringen darf oder überall und sofort Hilfe angeboten bekomme, ich freue mich jedes mal wie ein kleines Kind zu Weihnachten, dass Menschen auch grundsätzlich noch ganz anders miteinander umgehen können und die Herkunft und das Verhältnis zueinander dabei gar keine Rolle spielen (müssen).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Männerabend mit René – Vor der Playstation hocken, Bier trinken und typische Männergespräche führen… so sehr ich Marys Gegenwart schätze, dieser Part in meinem Leben fehlt mir!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zeit mit meinen Freunden verbringen im allgemeinen – Feiern, auf denen ich nicht dabei sein kann, oder die ich einfach nicht als Gastgeber schmeißen kann. Kaffees die ich nicht jeden Sonntag im selben Cafe trinken kann. Gespräche die ich nicht mit anderen führen kann. All das sind Dinge, die ich gern wieder hätte. Auch wenn die Fremden hier freundlich sind, sind sie doch nicht meine Freunde, die ich gerne mal wieder sehen würde.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lasagne und Wein mit Jule, Ofenkäse mit Anke, Zelten mit Anna und Filmgucken mit Tanja – meine Mädels fehlen mir.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Weiterhin viele neue Erlebnisse, die ich wegen Sprachschwierigkeiten oder weil ich eben einfach null Ahnung habe nicht sofort verstehe. Dadurch lernt man nämlich, sich zu erkundigen und lernt dann unheimlich viele neue, nütze und unnütze Dinge (siehe *) (kennen).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Last but not least: Kommentare – zum Schreiben motivieren während der wirklich sehr anstrengenden Arbeit nur noch Kommentare. Wenn jemand schon mal auf meiner Seite landet und liest, dann soll er sich doch bitte auch die paar Sekunden nehmen einen Kommentar da zu lassen. Dazu braucht man sich nirgends anmelden oder muss viel Ahnung haben – einfach unten auf „Senf“ klicken schon kann man kommentieren – so einfach ist das!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lieber Weihnachtsmann – das wars… mehr will ich gar nicht, wenn ich dann irgendwann mal wieder Richtung Heimat strebe. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dein Willi&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;PS: Fotos kommen – versprochen! - Zwischenzeitlich könnt ihr noch T-Shirts bestellen - Ich freu mich riesig, wenn mich eine Schafherde vom Flughafen abholt ;-)&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;--UPDATE--&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Bildergalerie ist da. In der Navigationsleiste rechts müsste das Bild aufgefallen sein - anklicken und schon gehts los! Wem das Layout von Googles Webalben nicht gefällt, der kann sich ja mal mit der Firefoxerweiterung &lt;a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5579"&gt;Piclens&lt;/a&gt; auseinander setzen. Alle Bilder wurden von mir mit einem Geotag versehen und können somit auf einer Google-Landkarte geortet werden - ich wünsch viel Spaß damit!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-7083773982722174240?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/7083773982722174240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=7083773982722174240' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7083773982722174240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7083773982722174240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/12/der-wunschzettel.html' title='Der Wunschzettel'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-7256924256931380412</id><published>2007-12-02T08:10:00.000+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.380+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Armer Ritter?! Denkste!</title><content type='html'>Blut tropft von meiner Kleidung. Fleisch klebt mir im Gesicht, in den Haaren und hängt in Fetzen an meiner Kleidung. Ich höre Stimmen – ganz leise. Zu leise um auch nur ein Wort zu verstehen. Auf dem Fußboden liegen Knochen und Fleischreste. Blutlachen spiegeln verzerrt meine Erscheinung. Ich erschrecke. Meine Kleidung ist von vollends Blut getränkt – die ursprüngliche Farbe ist nicht mehr &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;zu erkennen. Meine Augen sehen sehr müde aus – genauso erschöpft fühle ich mich aber auch. Ich lasse die letzten 10 Stunden Revue passieren. Ich erschrecke bei dem Gedanken, wie kalt mich das alles gelassen hat und wie sehr ich mich jedesmal über das warme Fleisch in meiner Hand gefreut habe, wenn es mich gefröstelt hat. Ich schlürfe vollkommen kraftlos aus dem Raum. Ich wasche meine Kleidung und entsorge die Teile, die ich nicht mehr sauber bekomme. Kein Geruch haftet an mir – oder ich nehme ihn einfach nicht wahr… ich weiß es nicht. Langsam keimt in mir ein neues Gefühl auf – Erleichterung! Ich habe es geschafft und kann mich nun erstmal zurück lehnen. Am Abend sollte auch noch eine warme Dusche auf mich warten. Auf dem Heimweg fliegt die Landschaft an mir vorbei – die Bilder in meinem Kopf beginnen sich allmählich zu ordnen. Mir schießt ein spöttisches Sprichwort durch den Kopf und ich erkenne, wie viel Wahrheit doch eigentlich darin steckt: &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Erstens kommt immer alles anders und zweitens, als man denkt.“  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Dinge hier in Hawera haben sich enorm verändert. Aber ich sollte ganz von vorn beginnen. Nachdem wir ein wunderbares Essen bei unserer Gastfamilie genießen durften, wuchs der Kontakt zwischen uns stetig. Davon profitierten dann auch die Beziehungen zu den Angestellten der Farm, so dass uns eines Tages Kekse mitgebracht wurden, wir kostenlos Eier und Speck erhielten, kostenlos Internet nutzen durften und hier und da zum Tee eingeladen wurden, inzwischen waren wir sogar schon bei Angestellten zum Abendbrot – jeder wusste, dass wir vollkommen ausgebrannt waren und unterstütze uns sehr herzlich. Leute, die uns erst eine Woche kannten, wollten uns Geld borgen (damit wir tanken können) und suchten mit uns nach neuen Jobs. Wir klapperten Blumenläden, Gartencenter und Privathäuser ab, in der Hoffnung einen Job als Blumenpflücker zu erhalten oder zumindest eine neue Idee oder Adresse für andere saisonbedingte Jobs zu erhaschen. Viele Anwohner und/oder Firmen boten ihre Hilfe an, obwohl sie uns nicht helfen konnten – unsere Situation schien festgefahren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Trotz dessen, wurden wir oft unterhalten bzw. beschäftigt. Wir wurden Zeugen eines weiteren Homekills (Hausschlachtung). Unsere Farmgastgeber haben auch noch einige Tiere auf ihren Weiden und vor Weihnachten sollten noch der Bulle und sowie zwei frisch gebackene „Eltern“-Schafe das Zeitliche segnen. Die Schlachtung verlief diesmal weniger respektvoll. Der Schlachter –von Mary als zweiter Hannibal Lektor bezeichnet (Kannibale in „Das Schweigen der Lämmer“)- sah seinen Beruf als reines Handwerk und ging mit wesentlich weniger Sensibilität ans Werk. Und wahrscheinlich war es dieses grobe Handwerk an dem Bullen, was die Schafe durchdrehen ließ. Dass die Weide von einem Zaun begrenzt war störte weder die ausgewachsenen Fellknäule noch die Lämmer. Die sehr behäbig wirkenden Tiere legten urplötzlich eine Dynamik an den Tag und segelten durch die Luft bzw. durch den Zaun, so dass jegliche menschliche Reaktion rein gar nichts verhindern konnte – Die Schafe waren ausgebrochen. Und damit fing der Spaß an. Die nächste Stunde opferten wir rennend und teilweise auch lachend der Schafsjagd. Dabei stellten wir erstaunt fest, dass diese verdammten Biester – so klein sie auch sein mögen und so dick sie auch aussehen – die Superkräfte von Superman besitzen und dadurch mit unglaublicher Geschwindigkeit rennen können und mit nie gesehener Leichtigkeit vom Erdboden abheben. Nicht nur, dass ein Lamm mir beinahe ins Gesicht gesprungen wäre als ich ihm breitbeinig und mit ausgestreckten Armen den Fluchtweg blockieren wollte, (Ich musste mir eingestehen, dass ich zwar aussehe, wie ein professioneller Torwart, aber in keinster Weise diesem Job gewachsen bin) NEIN, diese Dinger springen auch einfach mal über 2 Kälber die im Weg stehen – wohl gemerkt über beide auf ein Mal. Da guckt man dann nicht schlecht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Letzten Endes haben wir sie aber nach einer Jagd über das Spargelfeld und durch den hauseigenen Sumpf zurück auf eine Weide bringen können. Alle ausgewählten Tiere wurden dann auch fachmännisch geschlachtet.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Weitere Unterhaltung fanden wir dann Tage drauf auf dem Spargelfeld, als wir auf Grund fehlender Erntehelfer 9 Stunden am Stück unter brütender Sonne Spargel pflückten. Die Unterhaltung sahen wir in den zitternden Knien und den ächzenden Lauten beim Bücken. „Think positiv“, lautete meine Devise. Leider konnte ich sie nicht ganz bis zum Ende durchhalten und fluchte nur noch über diese Form der Unterhaltung. Wer das nicht ganz nachvollziehen kann, soll sich mal bitte im nächsten Sommer auf eine Wiese stellen und 9 Stunden Kniebeuge machen – Mittags- und Kaffeepause (jeweils eine) sind dabei erlaubt. Ich wünsche viel Spaß bei diesem Test.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch auf dem Spargelfeld erfährt man viel – Nützliches aber auch Unnützliches. Unnützlich sind zum Beispiel die örtlichen Highschoolkinder, die am Wochenende ihr Taschengeld aufbessern, in dem sie bei der Spargelernte „helfen“. Das Helfen sieht dabei wie folgt aus: Wir veranstalten ein Wettrennen, sammeln dabei so viel wie möglich dicken, guten Spargel und lassen alles Unbrauchbare (Stümpfe abgeschnittener Spargelpflanzen, zu dünnen Spargel, zu sehr gekeimter Spargel oder falsch gewachsener Spargel) für die anderen zurück, die sich am übernächsten Tag dumm und dämlich schneiden, weil das „Unbrauchbare“ vom Feld muss. Das interessiert ja nicht, denn als Highschoolkind bin ich nur am Wochenende zu Gange und muss mich nicht am nächsten Erntetag mit dem verhunzten Feld rumquälen. AAAARGGG – an dieser Stelle platzt selbst mir in meiner unermüdlichen Gute-Kiwi-Laune der Kragen…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber dann gibt es ja da auch noch die Nützlichen Dinge. Arbeitsinfos in diesem Fall. In Eltham, einem benachbarten Ort, gibt es eine weitere Fleischfabrik. Geschult durch den Misserfolg bei der letzten Bewerbung machten wir ausnahmsweise mal alles richtig und kamen nach einer Stunde Wartezeit schon zum Produktionschef. Vorstellungsgespräch… Ja, etwas unvorbereitet stellten wir uns dieser Herausforderung und sehr überrascht. Die alles entscheidende Frage war doch etwas zu merkwürdig: „Habt ihr schon einmal ein Messer benutzt?“ Ähm – ganz ehrlich, seh‘ ich wirklich sooo bescheuert aus? Als er unsere verdutzten Gesichter sah, wollte er die Frage dann noch etwas heraus reißen. Aber selbst der Hinweis, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich in einer Fleischfabrik bewerben, aber das Messer maximal zum Stulle schmieren verwendet haben, konnte mir die Verwunderung nicht aus dem Gesicht treiben. Die Antwort, dass ich gerne koche und dadurch zwangsläufig auch mal Fleisch schneiden muss, hat ihn aber sofort von unserer Brauchbarkeit überzeugt und er versprach uns am selben Tag oder am nächsten Morgen zwecks Terminabsprache zurück zu rufen. Wunderbar.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen 9.00 Uhr klingelte das Telefon und mir wurde der Termin für den Doktor genannt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Bevor wir bei Riverlands – so der Name der ominösen Fleischfabrik – anfangen können, müssen wir noch den Medical Test mitsamt Drogentest bestehen. Alles easy – selbst die „Und-jetzt-mal-bitte-kräftig-husten“-Untersuchung haben wir ohne mit der Wimper zu zucken bestanden. Leider ließen die Ergebnisse des Drogentest zu lange auf sich warten, so dass wir am letzten Dienstag umsonst zeitig aufgestanden sind, aber auf Grund unseres Arbeitseifers bei allen Supervisors (Vorgesetzten) einen Stein im Brett hatten. Um zehn Uhr fing unser erster Arbeitstag dann auch endlich an. Während der Pausen bemerkten wir, dass wir etwas essentiell Wichtiges vergessen hatten: Essen! Naja, der erste Tag wurde dann auch irgendwie überstanden – ich konnte mich an meiner Packmaschine zwar genauso schwer konzentrieren, wie Mary am Fließband, aber der Tag war geschafft. Da Fließbandarbeit für uns beide vollkommenes Neuland war mussten wir erst einmal mit dem damit verbunden Druck zu recht kommen. In diversen Situationen nicht der Panik zu verfallen grenzt schon an echte Kiwi-Gelassenheit. Der zweite Tag brachte uns beiden aber dann wesentlich mehr Routine und Freunde, so dass wir der Arbeit optimistischer entgegen sahen. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir beide nur annähernd was in den hinteren Räumen der Fleischfabrik passierte. Da ich am darauf folgenden Tag versetzt wurde und wegen Personalmangels in einer fremden Abteilung arbeiten musste, konnte ich ganz schnell erkennen, dass die Übersetzung „Fleischfabrik“ viel zu gutmütig war. „Schlachthaus“ – war die einzig treffende Beschreibung. Im Boner-Room (Knochen-Raum) wird die Kuh, bzw. der Bulle in die wichtigsten Bestandteile zerlegt. Dabei wird gesägt und geschnitten, was das Zeug hält. Fleisch, Knochen und Knochen mit Fleisch werden durch die Gegend geworfen… Unbeschreiblich. Ich bin nicht empfindlich, was rohes Fleisch oder den Schlachtungsprozess angeht, aber zum allerersten Mal hatte ich nach dem Mittag ein flaues Gefühl im Magen. Mir wurde bewusst, warum die Mitarbeiter waren, wie sie waren und warum uns ständig dieses Knastgefühl beschlich… Tätowiert, Arme aus Stahl und grimmige Gesichter – das sind unsere Arbeitskollegen. Die Pausenräume und Umkleiden lassen nichts anderes als Knast vermuten und die Arbeitsatmosphäre erinnert mit rhythmischen Trommeleinlagen sowie tiefen Männerchören manchmal an vergangene &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Sklavenzeiten. Nichts desto Trotz sind alle Kollegen sehr freundlich – selbst wenn sie einen echten Sprung in der Schüssel haben. So kam es, dass unser direkter Vorgesetzter uns zum Angeln einlud, bzw. mich zum Angeln und Mary dazu etwas mit seiner Freundin zu machen… Hihi!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mir wurde die Tage dann auch meiner neuer und wahrscheinlich finaler Arbeitsplatz erklärt – ich werde die Hinterbeine der Kühe und Bullen mit einer Bandsäge zerschneiden. Die ersten Tage dachte ich ja noch, dass ich dafür diese tolle Ritterrüstung bekomme (Metallharnisch und –handschuhe), aber meine ersten Arbeiten waren dann selbsterklärend, warum das eigentlich unnötig ist – die Säge geht einfach durch alles. Tolle Wurst!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Den dritten und vierten Tag verbrachte ich dann jeweils 10 Stunden mit Tragen, Rennen, Springen und Werfen von Rippen, Vorderbeinen und Dingen, die ich noch nicht identifizieren kann. Da alles, was ich anfasse ca. 5 bis 15 kg schwer ist, verwundert es mich nicht, dass ich ersten schon nach einer Woche sehen kann, wie meine Arme anfangen Muskeln zu bilden, zweitens wie es zu dem Muskelkater in der Handfläche und an den Fußsohlen kommt und drittens, dass wir 4 Tage arbeiten und dann 4 Tage frei haben. Aber ich glaube wir haben eine sehr gute Arbeit gefunden – wir verdienen ordentlich Geld (ich kann nach 4 Monaten wahrscheinlich alle Kredite zurück zahlen), haben Zeit die Gegend zu erkunden und ich trainiere weiterhin meinen Körper. Dass ich dabei anfangs Erwähntes erlebe und fühle nehme ich gerne in Kauf.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So – ich geh jetzt Abendbrot essen und freue mich über viele neue Kommentare.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zur Spendenaktion: Kommt sicher noch, ist dann für unsere Erlebnistour auf der Südinsel – Bezahl- und Bewertungssystem sind in Arbeit – wird ganz unkompliziert ;-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;T-Shirts gibt es nach wie vor für lustige 19 € und es gibt auch bald wieder neue tolle Bilder – versprochen!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-7256924256931380412?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/7256924256931380412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=7256924256931380412' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7256924256931380412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7256924256931380412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/12/armer-ritter-denkste.html' title='Armer Ritter?! Denkste!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-6126846848940042097</id><published>2007-11-18T02:57:00.000+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.380+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Das erste Mal -UND- Die Größe ist eben doch entscheidend! UPDATE!!!</title><content type='html'>&lt;span lang="DE"&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nachdem wir das Bett fertig im Auto hatten, hieß es für Mary „Fahrschule“. Da wir dem Linksverkehr, dem schwachen Motor und der Lenkerschaltung außer literarischer und cineastischer Erfahrung nichts entgegen zu setzen hatten, mussten wir üben, üben und nochmals üben. An den sehr steilen Bergen mit Handbremse anfahren oder beim Abbiegen die richtige Spur erwischen, sollte dann auch recht bald klappen, so dass wir nach einem kurzen Einkaufstrip (nur Lebensmittel) zurück zum Haus unserer Gasteltern kurvten. Vor lauter Freude über unser neues fahrtüchtiges Familienmitglied nahmen wir das leise -Boing-Pling-Pling- nur als springenden Stein unterm Auto wahr... Bis zur nächsten Kreuzung. Da rief mir Mary in Panik zu: „Die Schaltung...!!! Sie geht nicht!“ Meine ständig wachsende Kiwi-Gelassenheit in Unglückssituationen setzte sofort ein: „Dann halt erstmal das Auto an...“ Ich war noch immer sehr gelassen, während Mary schon ihr ganzes Geld dahin fließen sah. Ich muss gestehen, dass ich zu dem Zeitpunkt kein – absolut gar kein Geld mehr für weitere Ausgaben gehabt hätte... aber ich hatte einfach schon zu viel Paniksituationen passiert.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Keine zwei Minuten später wurden wir auch schon von unserem herzallerliebsten John abgeholten – selbstverständlich im Monaro – das war ein Bild für die Götter, wie unser Blusterfisch (so der Taufname für unseren alternden Van)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;-klein, unproportioniert und rund- von diesem kräftigen und seeeeehr sportlichen Muscle Car gerade mal 50m zum Haus geschleppt wurde. Dabei blieb uns ein weiterer Schreck aber nicht verwehrt, als das Auto auf die gegenüberliegende Fahrbahn driftete. Im ganzen Chaos sind uns ein paar Grundkenntnisse über laufenden Motor und Lenkradsperre abhanden gekommen – zum Glück ging es dennoch ohne weitere Schäden aus, Es folgte eine Fehleranalyse. Schnell stellte sich heraus, dass die Schaltung nicht mehr mit dem Getriebe verbunden war. Dafür gab es vorerst nur 2 Stelle: an der Schaltung und am Getriebe. Da es irgendwo am Getriebe sein musste (der Strang unterm Auto bewegte sich, wenn man schalten wollte), sollte das Problem laut John schnell gefixt werden können. Auto aufgebockt und Willi drunter geschoben. Warum ich? Ich habe erst einmal geguckt, wie ein Schwein ins Uhrwerk – was soll ich unter dem Auto sehen? John hat mir aber auf Englisch beschrieben, wo was sein sollte und recht schnell war alles klar. Es fehlte lediglich eine Unterlegscheibe und ein kleiner Metallstift. Nachdem beides in der Werkstatt gefunden war, ging's wieder unter's Auto und ich durfte auf dem Rücken mit den Armen nach oben basteln – an einer Stelle die ich nicht sehe. Die Arme wurden schwer, aber nach guten 10 Minuten war alles an Ort und Stelle. Jetzt läuft's -laut Mary- besser als zuvor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Beim Abendbrot dann der nächste Schock. Die Quallen, die uns beim Strandspaziergang so lustig an geguckt haben und zu hunderten oder gar tausenden auf unserem Weg lagen, waren giftig. Tödlich giftig... zum Glück waren wir mit Schuhen am Strand lang gelaufen. (Die Quallen sehen aus, wie ein aufgeschnittener Kristall oder Quarz mit einem kleinen durchsichtigen Propeller obenauf aus und sind nur an 1 – 2 Tagen in Neuseeland zu sehen). Ich habe mir auf den Schreck dann erstmal irgendwelche Seefrüchte gegönnt... Seit bestimmt 14 Jahren, das erste Essen, dass aus dem Meer kommt und in meinem Bauch landen durfte – war gar nicht so schlimm wie angenommen. Essen in Neuseeland ist wirklich was Tolles – wenn ich wieder nach Hause komme, gibt es nichts mehr, was ich nicht esse!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Einen weiteren Abend ließen wir uns von John seinen Monaro vorführen. Raus aus der Garage und mit Vollgas auf die Landstraße. 300 PS (plus ein paar Zerquetschte) pressten mich und Mary in die Sitze. Das Gefühl durfte ich hier ja schon ein paar Mal genießen, aber diesmal wollte John weiter, höher, schneller... Also suchten wir uns auf der Landstraße ein Auto hielten mit diesem eine Weile mit und stoppten dann urplötzlich. John meinte nur, dass er ihm ein wenig Vorsprung gewähren wolle... Und schon ging's los John nutze beim beschleunigen jede einzelne Pferdestärke und der Monaro beschleunigte auf weit über 200 Stundenkilometer... Mary fehlten die Worte, ich brüllte lauthals „Yeahaa“ und John freute sich, wie ein kleines Kind, dass sein Spielzeug präsentieren darf. Auf dem Rückweg machten wir noch im Stadtzentrum Stopp... um mit getretener Bremse das Gaspedal zu treten, damit die qualmenden Reifen die Aufmerksamkeit der Café-Besucher links und rechts von uns auf uns ziehen konnten. Was für ein Ritt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wenige Tage später war es an uns. Wir mussten New Plymouth verlassen – unser Abenteuer sollte nun beginnen. Mit einer vagen Beschreibung ging es auf nach Hawera – zum Spargel ernten. Wir hatten weder eine Zusage, noch eine genaue Ahnung, wo wir denn hin mussten. Mary am Steuer, ich an der Karte quälten wir unseren Blusterfisch über die Highways. Das Auto klingt wunderbar bei 95 km/h, alles über hundert scheint unser Baby dann aber nicht so sehr genießen zu können. Ohne Servolenkung und mit schwer gehender Schaltung war besonders Mary über unsere Ankunft im Haweranischen Stadtzentrum sehr froh. Vom Infopunkt wurden wir zwecks Arbeitssuche zum hiesigen Arbeitsamt geschickt. Dorthin gelaufen und Termin für den kommenden Donnerstag vereinbart. Tipp für Arbeitssuche mitgenommen: lokale Zeitung. Also ging's weiter weiter zur Zeitungsredaktion, wo man die Zeitungen der letzten Woche kostenlos einsehen kann. Nachdem wir viele viele verschiedene Zeitungen nach Annoncen durchwühlt, angemarkert und frustriert zur Seite geworfen hatten, beschlossen wir noch einen Abstecher in die Bibo zu machen und dann gemütlich Mittag zu Essen (obwohl es bereits nach drei Uhr war). In der Bibo fanden wir außer einem kostenpflichtigen Internetzugang aber nichts weiter Nennenswertes – Immerhin kannten wir jetzt nahezu alle wichtigen Gebäude der Stadt innerhalb eines Nachmittags. Zum Mittag gab es von mir selbst gemachte Sandwichs – etwas Erwähnenswertes, da es voraussichtlich für längere Zeit die beste Mahlzeit bleiben sollte und, weil ich neben dem Kartenlesen noch fürs Kochen zuständig bin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Da wir auf dem Weg nach Hawera leider kein Spargel-Schild ausmachen konnten, haben wir einfach eine kleine Spritztour gemacht und die kleineren Straßen abgesucht. Viele Häuser und befragte Anwohner später, fanden wir dann sogar jemanden, der unsere Hilfe beim Spargel ernten brauchen könnte. Leider aber nur aller zwei Tage. Hm – ist zwar besser als nichts, aber um uns nicht so sehr zu enttäuschen, teilte uns die liebste Farmerin noch mit, dass es noch weitere Spargelanbauer mit größeren Spargelfeldern gibt. Also suchten wir weiter und fuhren durch Serpentinen mit einer atemberaubenden Sicht auf den Mt. Taranaki (diesmal&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;von der anderen Seite) sowie malerischen Hügeln mit Schafen. Schließlich fanden wir dann auch noch einen weiteren Spargelbauern, bzw. dessen Frau und hatten ein etwas verwunderliches erstes (Vorstellungs-)Gespräch. Ich wurde gegen Ende der Konversation zum Beispiel gefragt, ob ich fließend Englisch spreche. Ähm... Was soll ich da drauf antworten? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span lang="DE"&gt;1.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span lang="DE"&gt;„Nein, ich kann nur Chinesisch.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span lang="DE"&gt;2.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span lang="DE"&gt;„Nein, ich lerne solche Gespräche im Vorhinein nach verschiedenen Schemata auswendig.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span lang="DE"&gt;3.&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:7;"  &gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span lang="DE"&gt;„Ja, ich habe in der Schule Englisch gelernt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich entschied mich dann der Höflichkeit halber für Variante 3 und siehe da – es wurde sehr wohl wollend benickt... Soviel dazu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wir sollten aber für weitere Details abends noch einmal wieder kommen, wenn der Farmer dann persönlich zu Hause ist. Also nochmal schnell in die Stadt und für wenig Geld die Grundnahrungsmittel besorgt. Diese werden sich – angemessen unserer finanziellen Situation- in nächster Zeit auch nicht großartig ändern: Toastbrot für 1$, der billigste Scheibenkäse, der billigste Schinken, Margarine und einen viel zu billigen Honig!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Zurück auf der Farm, hatten wir dann erstmal Abendbrot im Blusterfisch: Toast mit Käse...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Das Gespräch mit Farmer und Frau verlief noch merkwürdiger. Teilweise fühlten wir uns beide wie im Verhör. Der Knebelvertrag (wir müssen bis nach Weihnachten dort arbeiten!), die untypische Unfreundlichkeit, der lange Weg in die Stadt und die vorgeschlagene Unterkunft taten ihr Übriges, dass wir uns beide sofort einig waren, nicht für diese Menschen arbeiten zu wollen – egal, ob wir dort einen Tag pro Woche mehr arbeiten könnten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Die vorgeschlagene Unterkunft klang erst gar nicht so schlecht: spartanisch eingerichtet, aber mit Toilette, Dusche (warmes Wasser, wenn wir Feuer machen) und Kühlschrank sollten uns für ein paar Reinigungsarbeiten als Gegenleistung zur Verfügung gestellt werden. (Die Aufforderung zum sauber machen, war zwar etwas unfreundlich und wirsch, aber wir hätten ja alles bekommen, was uns unser Van nicht bieten konnte. Also ließen wir uns vom Farmer zur Unterkunft dirigieren, öffneten die Tür und... wurden vom Blitz getroffen. Das Loch lässt sich einfach nicht beschreiben. Verkeimt, versüfft und von Ratten geplagt stank alles in dieser Hütte, dass man beinahe rückwärts wieder rausgefallen wäre. Aus purer Menschenfreude steckten wir in jedes Zimmer unseren Kopf und rannten dann schnell wieder an die frische Luft. Ich bin wirklich nicht sonderlich penibel – aber das ging auf gar keinen Fall. Wir verblieben mit dem Farmer, dass wir uns bei ihm melden, wenn wir Genaueres über die Länge unseres Aufenthalts wissen und durften dafür aber immerhin die Nacht auf dem Gelände bleiben... Der Farmer verabschiedete sich und wir saßen vollkommen geschockt in unserem Van vor dieser Hütte. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass Mary recht schnell frustriert ist (wie zum Beispiel einige Stunden vorher bei der etwas erfolglosen Jobsuche... auch wenn's der erste Tag ist, so war es für Mary doch ein herber Rückschlag) und sie deswegen etwas stark verzweifelt neben mir saß. Wir sind dann in die Nähe der ersten Farm gefahren, bei der wir schon am nächsten Tag arbeiten durften und schlugen unweit der Eisenbahngleise an einer Einbuchtung einer Schnellstraße unser Nachtlager auf. Die erste Nacht im eigenen Auto an einem etwas eigenwilliger Standort – aber wir beide waren einfach zu erschöpft und zu ratlos, als das wir noch einen besseren Park- und Schlafplatz hätten finden können. Am Straßenrand wurden also Zähne geputzt, Klamotten gewechselt, Geschäfte verrichtet und das Auto blickdicht gemacht. Wir fühlten uns jetzt wirklich wie heimatlose Landstreicher. Dafür hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang mit fantastischem Licht auf den Mt. Taranaki. Da wir beide nicht wirklich einschlafen konnten, quatschten wir beide noch recht lange und verdrängten somit nach und nach die vorbeifahrenden Autos und Züge, das Gefühl der Einsamkeit und das Wissen der Wegelagerei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Irgendwann schliefen wir dann doch ein und unser 14€-Bett erwies sich als erstaunlich komfortabel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Trotzdem konnte ich nach dem 5.30-Uhr-Zug nicht mehr einschlafen und warf mich bis 6.20 Uhr von einer Seite auf die andere. Dann hieß es aufstehen, frisch machen und auf zur Arbeit. Wir haben auch gleich gelernt, dass in einem so kompakt gepackten Van alles etwas länger dauert, so dass unser Zeitpolster sehr schnell schrumpfte. Das Frühstück am Straßenrand wurde dann nur noch hektisch geschlungen. Es gab Toast mit Honig und Wasser. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Sieben Uhr standen wir beide dann aber arbeitseifrig und fast frisch auf dem Spargelerntefeld und ernteten zum ersten Mal Spargel. Nach guten 3,5 Stunden war die Arbeit getan und wir glücklich, dass wir aufhören durften – das geht ganz schön auf den Rücken... egal ich seh's mal als Training, mal als Weg aus meinen Krediten und meiner damit verbundenen Geldnot.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wesentlich besser fühlten wir uns, als die Farmerin uns eine Tasse Tee anbot. Dazu gab es sogar einen Keks – man kann sich einfach nicht vorstellen, wie sehr wir uns darüber gefreut haben. Aber es sollte noch besser werden. Wir dürfen unseren Van nun auf ihrer Weide parken, die Toilette und das Waschbecken benutzen (nur kaltes Wasser, aber jedes kalte Wasser ist besser als gar kein Wasser) und haben sogar einen Stromanschluss im Schuppen. Das ist ein wahrer Luxus, den wir uns nicht mehr geträumt hatten, seit wir die andere Farm fluchtartig verlassen hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach unserem Tee gab es dann erst einmal lecker Mittagessen: Toast mit Käse, Honig oder Schinken. Danach ging's wieder in die Stadt – weitere essentielle Produkte wurden gekauft: Seife, Klopapier, Ohrenstäbchen, ein neues Toastbrot und Tee (nur Wasser geht einfach nicht).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wir haben beide einen Luxusartikel, der einfach sein muss: Mary kauft Bananen ich kaufe Orangen. Abgesehen davon, dass die Früchte hier eh wesentlich besser schmecken, ist Obst das kulinarische Highlight des Tages.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wir verbrauchen momentan übrigens etwa 2$ pro Person je Tag für unser Essen. Alle Ausgaben belaufen sich auf schätzungsweise 5-10$ pro Tag (genaueres wissen wir aber erst, wenn die großen Ausgaben relativiert wurden – Toilettenpapier, Tankfüllungen etc.). Wenn wir das in ähnlicher Art und Weise durchhalten, können wir wirklich ein wenig Geld ansparen. Ich versuche die Farmer aber noch ein wenig zu bearbeiten und Essen gegen Kochen auszuhandeln. Das spart weiter Geld, bringt uns und wahrscheinlich sogar den Farmern besseres Essen und ich habe für die Nachmittage eine schöne Beschäftigung. Wir werden sehen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h1 style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Neues vom Spargeltarzan&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Seit Tagen des Nieselregens und trüben Wetters, ist an unserem ersten echten Urlaubstag strahlend schönes Wetter. Zum ersten Mal durften wir auch Ausschlafen – länger als bis 9.30 hält man es allerdings bei diesem Wetter in unserer fahrbaren Unterkunft nicht aus. Nach einem gemütlichen Frühstück (An unseren Essgewohnheiten hat sich nichts geändert - Es gibt nach wie vor Toast mit wahlweise Käse oder Honig. Hinzugekommen sind Blattsalat und Orangen – günstig und gesund! Dafür musste aber der Schinken dran glauben. Wasser wurde jetzt gegen Tee eingetauscht.) wollten wir in das hiesige Museum fahren, welches uns nun schon von mehreren Anwohnern wärmstens empfohlen wurde. Leider überstieg der Eintritt dann doch unser Budget (10 $ pro Person ist momentan viel zu viel Geld für Entertainment).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Etwas deprimiert gingen wir die lange Liste von kostenlosen Alternativen durch... Lange Liste? Unterhaltung kann ja so teuer sein... letzten Endes blieben uns 2 Möglichkeiten: Strand oder Stadtfest. Das Stadtfest hatten wir aber am vorangegangenen Abend als sehr merkwürdig abgestempelt – Hawera (unserer neuer Aufenhaltsort) scheint kaum normale Menschen zu beheimaten. - Blieb bei diesem schönen Wetter also nur der Strand... eine bessere Entscheidung hätten wir auch kaum treffen können. Wiedereinmal hatten wir einen pechschwarzen Strand für uns alleine – keine Meschenseele wollte unser Sonnenbad in einer abermals atemberaubenden Gegend stören. Trotz des frischen Windes ließen wir uns lange auf den Steinen bräunen und genossen die stressfreie Zeit... keine Jobsuche, kein Geldmangel... nur Sonne und Meer!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Als es uns dann trotz Joggingjacke zu sehr fröstelte ging's zurück zur Farm, wo wir von unserer Farmermutti mit einer Einladung zum Abendessen überrascht werden sollten. Seit 6 Tagen Toastbrot, gibt es also endlich mal wieder etwas Festes (FLEISCH!!!) zwischen die Zähne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Da wir momentan nur 4-5 Stunden aller 2 Tage arbeiten können, sind wir mit unserem Geldproblem noch nicht wirklich weiter gekommen und versuchen alles Mögliche um voran zu kommen. Die Fleischpackfabrik erwies sich leider nur als lehrreich: niemals sagen, dass man nur eine kurze Zeit hier bleiben möchte – am besten immer die magischen 3 Monate angeben. Die Bäckerei duftete seeeeehr einladend, hatte aber leider keine Plätze mehr für Schüler, Studenten und Backpacker... Die gute Frau vom Arbeitsamt konnte uns auch nicht wirklich helfen – aber das ist man ja auch aus anderen Ländern gewöhnt. Durch unsere vielen Kontakte haben wir allerdings weitere Arbeitsplätze ausfindig gemacht: der Blumenladen (Blumenpflücken scheint sehr gut bezahlt zu werden) und eine weitere Fleischpackfabrik klingen viel versprechend und werden übermorgen von uns angesteuert. Sollten unsere Geldprobleme damit minimiert werden können wir endlich weiter denken: der Mt. Taranaki will erkundet werden, Mary will eine Bierrunde geben, ich brauch wieder Süßigkeiten, unser Blusterfisch will etwas gepflegt werden und wir wollen dem Taranaki Hard Core Club, mit einem Aufkleber an unserem Auto, beitreten – nicht zu vergessen: wir wollen uns bei unseren lieben Farmern mit einem schönen Essen bedanken (für Dusche, Kühlschrank, Stromanschluss, Waschbecken und und und)! (Weitere Wünsche stehen natürlich noch auf dem Plan, aber man kann ja nicht alles auf einmal haben ;-) )&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Die Möglichkeit ins Internet zu kommen und dann noch Fotos hoch zu laden rückt momentan immer weiter von uns weg... Ich hoffe selber, dass sich das bald ändert!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Da wir in unserer Finanzlage auf die verrücktesten Ideen kommen, steht seit neustem folgender Vorschlag: Es kann gespendet werden – mit jeder Spende kann man einen Vorschlag äußern, wofür das Geld verwendet wird, bzw. was wir damit machen sollen (Tattoos, Bungeejumping, lecker Essen gehen usw.). Warum wir auf solche Ideen kommen? Weil wir gemerkt haben, dass wir einen interaktiven Blog momentan in keinster Weise finanzieren können!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;ersten Fotos - weitere folgen! Mit viel Glück gibt es bald auch eine anständige Übersicht aller Fotos:&lt;/p&gt;&lt;a href="http://img267.imageshack.us/img267/1914/cimg4768xv0.jpg"&gt;Willi und Mary mit leckerer Pavlova&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;a href="http://img187.imageshack.us/img187/8589/imgp0002xw5.jpg"&gt;Blusterfisch (unser Haus, unser Auto, unser Baby - unser Ein-und-Alles)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;a href="http://img406.imageshack.us/img406/6210/imgp0003tb8.jpg"&gt;Blusterfisch 02&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;a href="http://img442.imageshack.us/img442/9781/imgp0005ow1.jpg"&gt;Im Bauch des Blusterfischs - die Höhle - das Schlafparadis!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;a href="http://img514.imageshack.us/img514/5586/imgp0018oc8.jpg"&gt;Reisebegleitung samt anhänglichem Hund der Farmerfamilie (hört bei uns sogar auf diverse Kommandos)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;a href="http://img214.imageshack.us/img214/2152/imgp0038ck0.jpg"&gt;Willi und Mary, die sehr viel Wert auf die Nichtverwendung des Worts "Reisebegleitung" legt 01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://img206.imageshack.us/img206/4194/imgp0039az6.jpg"&gt;Willi und Mary, die sehr viel Wert auf die Nichtverwendung des Worts "Reisebegleitung" legt 02&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://img413.imageshack.us/img413/1848/imgp0040ie1.jpg"&gt;Willi und Mary, die sehr viel Wert auf die Nichtverwendung des Worts "Reisebegleitung" legt 03&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://img406.imageshack.us/img406/1027/imgp0046at2.jpg"&gt;Strand... Strand... Urlaub...&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-6126846848940042097?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/6126846848940042097/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=6126846848940042097' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/6126846848940042097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/6126846848940042097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/11/das-erste-mal-und-die-gre-ist-eben-doch.html' title='Das erste Mal -UND- Die Größe ist eben doch entscheidend! UPDATE!!!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-6791404002723572331</id><published>2007-11-07T08:33:00.000+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.381+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Schafe, Blusterfische und lange Wege</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Freitag musste ich zurück nach Auckland um Mary vom Flughafen abzuholen. Donnerstag stand noch gar nicht fest, wie ich mit meinem Fahrrad dorthin komme, aber Dank Brenda – auf die ich mich mit meiner neuseeländischen Gelassenheit einfach verlassen habe, hat das wunderbar gemanagt. Ich wurde also am Freitag morgen mit einem Lexus abgeholt und nach Auckland chauffiert – das Fahrrad musste ich dazu leider in seine Einzelteile zerlegen, aber dafür weiß ich jetzt ganz genau, wie das funktioniert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Mit bereits erwähnter lokaler Gelassenheit ging‘s dann los… aber nicht direkt nach Auckland, sondern erstmal Gräber und Freunde besuchen und dann nach Auckland. Mit dem einen Freund wurde dann auch noch bei einem Joint entspannt – ich habe mich allerdings an Tee gehalten. Danach ins Auto zu steigen war mir nicht ganz geheuer, aber glücklicherweise haben wir nur ein paar Minuten später eine lange Rast gemacht, um ein sehr leckeres Mittag zu essen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach vielen Stunden Autofahrt (ca. 7 Stunden) kamen wir dann am Haus meines Chauffeurs an. Das hat mich etwas verwundert, da ich zu einem älteren Ehepaar gebracht werden sollte. Egal – ich habe genommen, was ich bekommen konnte – in diesem Fall gab’s freitägliche Fish und Chips (Da ich kein Fisch esse, gab’s meine Extrawurst in Form eines Hotdogs). Schließlich wurde beschlossen, dass ich auch gleich die Nacht in diesem Haus verbringen soll und erst im Laufe des nächsten Tages zu meinen anderen Gasteltern gebracht werden soll. Meine neuen Gasteltern waren also vorerst Ben und Kate – beide Mitte-Vierziger mit drei Kindern in einem wunderschönen 70er-Haus. Auch wenn die 70er nicht wirklich berühmt waren für einen schönen Baustil – das Haus war super! Ich hätte dann sogar die ganze Aucklandzeit dort verbringen können, da es Internetarbeit für die Familie zu erledigen gibt und ich mich eins A mit den Kindern verstanden habe. Leider aber erreichte am Samstagmorgen Kate die Nachricht, dass ihr Cousin 2ten Grades im Sterben liegt („leider“ bezieht sich logischerweise auf die Tatsache mit dem Cousin, nicht auf meinen Aufenthalt dort). Also wurde ich wieder weiterbefördert. Zu Bryan und Sylvia. Ein sehr vornehmes Ehepaar in den 60ern (Sylvia schätze ich ein paar Jahre jünger). Bryan ist Physikprofessor an der Auckland-Uni. Sylvia schreibt Datenbanken für Banken. Mit im Haus leben noch eine Art Perserkatze, ein sehr alter Dalmatiner und zu den Mahlzeiten erscheint dann noch Sylvias Papa, der mir verkündete, dass er genau 99 ½ Jahre alt ist. Der plötzliche Wechsel in diese ur-englische Familie passt wunderbar zu meinem bisherigen Abwechslungsreichtum und verwunderte mich kaum noch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach einem kurzen Trip Downtown hatte ich dann auch eine Busverbindung, die direkt zum Flughafen fährt und dabei nahe an unserem Haus vorbei kommt. Es war also alles für Marys Ankunft vorbereitet. Abends habe ich mir den Plan dann nochmal genauer angeguckt&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- zum Glück! Der Bus fährt zwar die richtige Strecke, hält aber nur Downtown und am Flughafen. Bis Downtown haben wir mit dem Auto 20 min gebraucht – nur ich hatte kein Auto und ich wollte meine Gasteltern auch nicht um 6.00 Uhr aus dem Bett holen, an einem Sonntagmorgen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Also bin ich noch zeitiger Aufgestanden und hatte einen kleinen 1,5-stündigen Spaziergang. Am Flughafen verlief dann alles ohne weitere Probleme, was mich doch etwas überraschte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Dann… Endlich… 11.34 Uhr kam Mary etwas müde und kaputt in die Eingangshalle getrabt. Bei leckerer deutscher Schokolade warteten wir dann auf den Bus, der wieder Richtung Downtown die Backpacker-Hotels abklappert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur 2 Alternativen im Kopf: entweder laufen wir die ganze Strecke mit Gepäck zurück oder wir nehmen ein teures Taxi – beides hat mir nicht wirklich zugesagt. Deswegen haben wir erstmal eine kostenlose „Stadtrundfahrt“ mit dem Bus unternommen. An der letzte Station habe mich dann einfach mal zum Fahrer gesellt und gefragt, ob er uns bei unserem Haus absetzen kann – liegt ja eigentlich auf der Strecke. Ich hatte nicht wirklich mit einer Touri-Freundlichkeit gerechnet, aber dieser Busfahrer hatte überhaupt kein Problem damit. Wir hatten also für unser bereits bezahltes Geld neben dem Flughafentransfer noch ein exklusives „Taxi“ nach Hause.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Am Abend haben wir dann beim Curry-Hähnchen geholfen, bzw. es dann komplett übernommen, da Sylvia nicht wirklich gern in der Küche steht. Das Essen war dann auch wirklich gelungen und in der vornehmen Atmosphäre unterhielten wir uns dann ganz selbstverständlich zu fünft auf Englisch, als ob wir jeden Abend so zusammen sitzen würden. Danach genehmigten wir uns auf TradeMe (dem neuseeländischen Pendant zu Ebay) ein bisschen Autoträumerei, denn wir wollten schließlich zusammen ein Van kaufen und umbauen. Beim Träumen spezifizierten wir unsere Vorstellungen soweit, bis nur noch etwa 7 Vans in der engeren Auswahl standen, die wir dann auf Grund des Preises auf 2 reduzierten. Nach einer kostenpflichtigen Anmeldung konnten wir dann auch sehen, wo die Vans standen. Ich traute meinen Augen kaum, als ich da bei unserem Favoriten „New Plymouth“ lese. Der Ort aus dem ich gerade gekommen bin, der Ort, den ich Mary unbedingt zeigen wollte und der Ort, der nicht zu weit entfernt war. (Der andere Ort war auf dem südlichsten Zipfel der Südinsel – die Reisekosten dorthin hätten dann wohl den Wert des Autos überstiegen – oder zumindest fast). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Um nicht nur für eine Besichtigung nach New Plymouth zu fahren, haben wir dann John angerufen und ihn gebeten, das Auto mal zu inspizieren. Aber anstatt das innerhalb der Woche zu machen, ist er an diesem Abend noch die 50 km zum Auto gefahren und hat einige Stunden mit einer Motorinspektion zugebracht. Wahnsinn!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;„Motor runs like a clock work!“ war dann für uns ausschlaggebend mit dem Besitzer nochmal persönlich zu telefonieren und einen Kauftermin zu vereinbaren. Nämlich nur 2 Tage drauf – am Dienstagnachmittag – den Montag wollten wir noch für ein paar organisatorische Dinge sowie ein Dankeschönessen nutzen. Gesagt getan – der Montag war dann ein sehr straffes Programm und das zu Fuss. Zwischen gut 3,5 Stunden Fußmarsch bergauf und -ab kauften wir ein Handy, eine Handykarte, die Zutaten für das Abendbrot, mein Verbindungsstück für die Kamera, und richteten zwei Konten bei einer hiesigen Bank ein. Das Konteneinrichten hatte ich mir persönlich wesentlich einfacher vorgestellt, da ich mich bei einer anderen, aber leider regionalen Bank schon mal über den Aufwand kundig gemacht hatte. Sollte für ein Konto eigentlich nur 15 Minuten dauern – maximal! Aber nicht mit Rashem – unserem indischem Account Manager. Rashem ist ein hagerer, hektischer und leicht gebeugt hetzender Anfang-30er. Er erklärte uns erst, dass das zuständige Personal heute krank sei… nach einem kurzen Umhergeflitze entschied er sich dann uns einen Termin für den nächsten Tag zu geben. Da wir aber doch recht früh den Bus nach New Plymouth nehmen mussten, konnten wir leider keinen Termin mit der verantwortlichen Person bekommen. Also schlug Rashem auf einmal den Nachmittag vor – okay (Warum geht es auf einmal an einem Nachmittag, werden die Leute in Neuseeland nur an Vormittagen krank geschrieben? Oder wollte sich da etwa jemand um seine Verantwortung drücken?)! Nach einem kurzen Hin und Her stand dann sogar die Uhrzeit für das nachmittägliche Treffen fest. Rashem rannte währenddessen übrigens ständig durch die ganz Bankfiliale. Irgendwann saß er dann aber am Computer und tippte irgendwas – unseren Termin? Nein! Er winkte uns zu sich und wollte nun doch das Konto bzw. die Konten einrichten! (Wozu waren dann die letzten 15 Minuten Terminvereinbarung?) Also ging es los – er fragte uns sogar ganz freundlich, ob wir die 20 Minuten zum Einrichten Zeit hätten. Klar hatten wir! Nach gut 1 Stunde und 20 Minuten Umhergerenne, Rumgetippe, unzähligen Passwörtern, Accesswörtern, Accesscodes, Telefongesprächen und anschließenden Passwortänderungen bzw. PIN-Auswählens hatten wir es dann endlich geschafft – zwei kostenlose Kiwi-Konten. Alles auf Englisch! Wir waren soooo stolz bei dem ganzen Stress alles auf Anhieb richtig gemacht zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach diesem Organisationsrush und Gewaltmarathon kümmerten wir uns um das Abendbrot samt Dessert. Das Dessert ist typisch neuseeländisch und ist anscheinend ähnlich schwer wie Eierschecke! Und ich wurde gelobt, dass meine „Pavlova“ (das Dessert) besser ist, als jenes, welches jährlich von Bryans Schwester zubereitet wird. Yes!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Am Dienstagmorgen ging es dann für mich mit dem Fahrrad durch den Regen ins Stadtzentrum zu unserem Bus. Mary konnte in Ruhe mit dem Gepäck am Busbahnhof warten, da sie von Sylvia gefahren wurde. Während der 6-stündigen Busfahrt trockneten dann aber sogar meine Jeans und in New Plymouth konnten wir dann seit Marys Ankunft das erste Lächeln der Sonne erblicken – traumhaft!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;In New Plymouth wurden wir dann sogar von Brenda abgeholt, so dass wir nicht wie erwartet das Gepäck tragen mussten, sondern ich nur schnell mein Rad zu deren Haus fahren musste. Was für ein Service. Bei John und Brenda konnte ich dann auch gleich die Pavlova im Ofen entdecken. Brenda weiß wie sehr ich diesen süßen Kuchen liebe. Kurz nach unserer Ankunft kam dann auch schon der Verkäufer des Vans an. Also wieder ab nach draußen und Auto begutachten. Für seine 21 Jahre war dieser Nissan Venetta sehr gut in Schuss! Als wir allerdings ins Innere schauten traf es uns beide. Lenkradschaltung! Nicht, dass wir uns an das Linksfahren und an den schwachen Motor gewöhnen mussten, nein, da muss natürlich eine uns gänzlich unbekannte Schaltung in das Auto (Wir haben zwar den Trabi noch erlebt, waren aber viel zu jung, als dass wir auf die Schaltung geachtet hätten). Der Verkäufer versuchte uns dennoch den Wagen schmackhaft zu machen, denn man könne die zwei Rückbänke so umklappen, dass man ein Bett hätte – toll! Nach dem ersten Probeliegen war uns klar, dass das eine NOTlösung wäre, da bereits nach der ersten Nacht für Rückenschmerzen gesorgt hätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wir warfen uns Blicke zu, die keiner Erklärung bedurften. Wir waren in einer Zwickmühle. Das Auto war mit seinen guten 600 Euro preislich unschlagbar. Der Zustand war im Vergleich zu sehr vielen anderen Vans nahezu luxuriös und der Motor äußerst sparsam. Dafür mussten wir aber ein wirkliches Abenteuer in Sachen Bedienung in Kauf nehmen. Wir machten noch eine Testfahrt um Bedenkzeit zu erhaschen und den ersten Kontakt zum Auto herstellen zu können. Auto sprang auch sofort an und mit Mary am Steuer konnte es losgehen. Konnte es nicht. Egal welchen Gang wir einlegten, der Motor heulte nur beim Gas geben.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Die Minuten des Probierens verstrichen qualvoll – besonders für Mary am Steuer. Schließlich wollte ich auch mal mein Glück versuchen, denn ich konnte das nicht so wirklich glauben. Nach dem zweiten Versuch hat‘s dann auch wirklich geklappt. Warum es geklappt hat? Man muss die Kupplung komplett gehen lassen und ganz zum Schluss Gas zugeben. Und wie bin ich (mit so wenig Fahrerfahrung drauf gekommen)? Vor meiner Fahrschule habe ich mit Buck und seinem Auto stundenlang anfahren am Hang geübt (und dabei die Kupplung etwas… sagen wir… geschrottet). Das Auto fuhr und auf Deutsch konnte ich dann meine Erkenntnis dann auch weiterleiten. Das Auto musste nun gekauft werden. Wir hatten vor uns keine Ausreden mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Der Deal wurde gemacht, die Ummeldung wurde vom Verkäufer übernommen und wir waren überwältigt, überrannt von der ganzen Organisation der letzten Tage und auch etwas verängstigt. Während wir versuchten langsam wieder einen klaren Gedanken zu finden, beschäftigte sich Brenda auch schon mit der Beschaffungsliste für die Vanausstattung. Wir wollten uns aber selber auch noch um etwas kümmern, also haben wir uns zur Versicherung bemüht und uns dort ca. eine Stunde lang beraten zu lassen. Wir schließen Verträge jeglicher Art in Englisch inzwischen wie Einheimische. Was dabei nicht verstanden wird, lassen wir uns einfach wieder und wieder erklären – irgendwann verstehen wir alle Details und wissen dann meist sehr genau über alle Einzelheiten dieser Verträge Bescheid!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Da die Versicherung aber doch recht Preisintensiv ist und ich gerade ein Auto mit Cash gekauft habe, wollten wir nochmal unsere Finanzen checken und nach Alternativen suchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Heute zeigte sich dann, wie sehr sich Brenda um die Vanausstattung gekümmert hatte. Für gerade mal 7 Euro und 2 Wasserflaschen bekamen wir alles, was wir für unseren Van brauchten: Material für das Bettgestell, die Auflageflächen, Matratze (Queensize = kleineres Doppelbett -&gt; perfekt!), Kissen, Besteck, Bettbezug, Topf, Teller, Tassen und einen 2-Flammen-Gaskocher samt gefüllter Gasflasche. Wahnsinn! (Meine Volunteerarbeit der letzten Woche hier in New Plymouth hatte mir bei Nachbarn und sonstigen Einwohnern genügend Respekt verschafft, um kostenlose Hilfe und Materialien zu bekommen… Dazu kommt natürlich hiesige Gastfreundschaft, die für uns Europäer schier unglaublich ist. Während wir unseren Van im hinteren Bereich komplett zerlegten und reinigten konnte ich nur noch „Krass“ „Wahnsinn“ „WOW“ „Amazing“ brabbeln – es war einfach unglaublich, wie sich die Dinge in kürzester Zeit um uns herum formierten und wir mehr oder minder dafür verantwortlich waren und wie die geknüpften Kontakte auf einmal zu den wertvollsten Kontakten wurden, die wir hier haben. Der Versicherungsagent von John und Brenda sucht im Moment nach einem Angebot, das uns bessere Konditionen verschafft – was will man mehr?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wir wollen bis zum Ende dieser Woche den Van abreisebereit haben und dann sofort losmachen, wenn wir eine zugesicherte Arbeit in der Umgebung gefunden haben – auch hier greifen unsere Kontakte gerade wieder unglaublich!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Noch kurz einige Kommentare zu meiner persönlichen Lage. Ich bin nahezu bankrott – die Volunteer-Arbeit, meine Kamera, Versicherungen und etliche Bedarfsausgaben haben mein Konto geräumt. Glücklicherweise bekomme ich einen kleinen Mama-Kredit, aber jetzt heißt es erst einmal Arbeit finden. Deswegen werden wir trotz der Abstimmung im Norden bleiben und die erstbeste Arbeit nehmen. Das beunruhigt mich jedoch im Moment nicht, denn wir haben inzwischen so viel organisiert, dass es von nun an sehr sparsam zugehen kann und wird! (Kontakte, Unterkünfte und zugesicherte Hilfen bilden zusammen mit unserem Haus auf Rädern eine sehr gute Basis… gemachte Erfahrungen helfen mir persönlich auch immer öfter!)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Mary ist nun da – das heißt, ich rede wieder deutsch, das heißt ich rede momentan sehr viel. Außerdem heißt es nun einen gemeinsamen Nenner finden – das ist nicht immer einfach, bringt aber recht häufig sehr interessante und gute Ergebnisse. Marys Gegenwart bedeutet noch viel mehr für mich, das lässt sich aber nur sehr schwer in Worte fassen – ich bin nicht mehr allein, ich habe in einem vollkommen fremden Land am anderen Ende der Welt etwas Vertrautes… ein sehr schönes Gefühl, das man in keinster Weise anders entdeckt oder gar gekauft werden könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Letzter Punkt – die Kommentare! Ich danke euch recht herzlich! Es ist so schön, von den verschiedensten Leuten einen kurzen Kommentar zu lesen. Zu sehen, dass mein Bericht noch interessiert. Ich versuche auch die Fragen möglichst mit meinen Berichten bzw. in Chatgesprächen zu beantworten. Es tut mir auch leid, dass ich momentan mit Fotos und eMails etwas hinterher hänge. Schuld daran… bin ich! Aber ich kämpfe momentan mit ständig abbrechenden Internetverbindungen, Modemverbindungen und Real-Life-Organisationen…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich weiß die Mails und Kommentare aber wirklich zu schätzen! Vielen Dank!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-6791404002723572331?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/6791404002723572331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=6791404002723572331' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/6791404002723572331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/6791404002723572331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/11/schafe-blusterfische-und-lange-wege.html' title='Schafe, Blusterfische und lange Wege'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-1451905898779025625</id><published>2007-10-28T09:47:00.000+01:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.381+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Warum man kein Biofleisch essen sollte</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Suche ich die außergewöhnlichen Ereignisse? Suchen Sie mich? Es gibt Tage, da denke ich, dass es nun endlich ruhig wird. Das wäre zwar schade für den Blog, aber doch angenehm erholsam für mich. Heute sollte einer dieser Tage sein. Auf dem Plan stand Kälber füttern, Kälber und Kühe auf der anderen Farm auf eine neue Weide bringen und dann ebenfalls füttern, eine Kuh separieren, da sie geschlachtet werden soll und anschließend nach dem Mittag nochmal Kälber füttern. Das klang für mich sehr entspannend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Aber wie so oft, durfte ich recht schnell erfahren, dass sich hier nichts planen lässt. Kaum hatten wir die eine Kuh aussortiert, kam auch schon der Fleischer. Bewaffnet mit einem sehr scharfen Messer, einem Gewehr, einer Säge und einer Kettensäge machte er sich über die Kuh her. Ein sehr interessantes Spektakel. Es dauerte nicht einmal eine Stunde, und die Kuh war erledigt, in verwertbare und nicht verwertbare Teile getrennt und gehäutet. Dabei hat sich der Fleischer auch kaum mit Blut bekleckert. Ich war begeistert von der schnellen und sauberen Arbeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Da teilte Jenny mir den Aufgabenwechsel mit – ich muss die Kuh beerdigen. Ich hatte bereits Erfahrungen mit dem Erdreich machen dürfen und wusste so, dass es eine sehr anstrengende Arbeit sein würde. Hinzu kam, dass Jenny mir mitteilte, das Erdreich auf der Farm sei wesentlich fester und mit mehr Steinen versehen, als der Platz an dem ich zuletzt buddeln durfte. Ich handelte als Bedienung noch schnell eine Tasse Tee und ein warmes Mittag aus. Und nach dem Mittag ging‘s dann auch gleich gestärkt ans Werk. Bewaffnet mit Spaten, Schaufel und Spitzhacke stach ich erst kleine Quadrate aus dem Rasen –damit ich ihn später problemlos wieder zurücksetzen kann- und fing dann an tiefer zu graben. Das Loch sollte 2 mal 2 Meter werden und etwa 70cm tief werden. Nach etwa einer Stunde war ich bei etwa 357.917 Steinen, die ich mit der Spitzhacke getroffen hatte und nur 30 cm tief. Dennoch voller Elan und mit viel Energie schwang ich Hacke über meinen Kopf und versuchte sie so tief wie nur irgendwie möglich in die Erde zu schlagen. Auf einmal zischte es. Ich sprang erschrocken aus dem Loch. Mein Körper reagierte in dem Fall wesentlich schneller als mein Kopf, denn der teilte mir erst nach dem Sprung mit, dass es eine Gas- oder Elektroleitung gewesen sein könnte. Wäre es eine Elektroleitung gewesen, wäre ich vermutlich schon etwas brauner und läge neben der Kuh schoss es mir durch den Kopf. Ich kam nicht dazu weiter über die Möglichkeiten nachzudenken, denn nur ein Blinzeln nach dem Rettungshüpfer spritze mir eine Ladung eiskalten Wassers, Schlamms und Kuheingeweiden ins Gesicht. Eine Wasserleitung also… Toll!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Die Leitung verlief genau mittig durch mein Loch – wie hätte es auf dieser riesen Weide auch anders sein sollen?! Wenn Willi ein Loch buddelt, dann genau dort, wo eine nicht markierte Leitung verläuft. Aber ich war insgeheim etwas stolz darauf, dass ich noch immer mit genügend Power arbeitete. Da ich ohne fahrbaren Untersatz auf der Farm zurück gelassen wurde, hieß es nun zu Fuß nach Hause watscheln und dort um Rat bitten. Meine Füße nahmen mir das etwas übel, da ich meine Ausweicharbeitsschuhe anziehen musste (die anderen waren immer noch nass – es regnet momentan wirklich sehr viel) und diese minimal zu klein sind. Minimal bedeutet in diesem Fall nur 3 bis 4 amerikanische Schuhgrößen. Auf dem Weg konnte ich regelrecht spüren, wie die Blase an meinem rechten Fuß reifte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Kaum auf der heimischen Farm angekommen bin ich auch schon wieder mit Jenny im Auto zurück zur anderen Farm um den Schaden zu begutachten. Ich tat mir selbst aber noch schnell was Gutes und wechselte die Schuhe. Diesmal zog ich meinen guten Doc Martins an… egal, Hauptsache die Füße tun nicht so weh. Und um die Blasen an meinen Händen zu bedecken, schnappte ich mir noch ein paar Handschuhe – eine sehr weise Entscheidung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Das Wasser spritze nur noch mäßig aber beständig aus der Leitung. Jenny versuchte bei dem ursprünglichen Besitzer des Geländes telefonisch Informationen zu dieser Leitung zu bekommen. Soweit ich das verstanden habe, ist es die einzige Wasserleitung im Umkreis von 5 km und gilt als Hauptabwasserleitung der Getränkenäpfe aller angrenzenden Farmen. Ich habe wirklich ein goldenes Händchen. Vielleicht sollte ich mein nächstes Jahr in der Wüste verbringen? Wir entschieden, dass ich weiterarbeiten könne und Jenny fuhr zurück zur Farm und ich buddelte fleißig weiter. Jon sollte am Abend dann die Leitung reparieren. Gegen 6 Uhr hatte ich dann endlich das gewünschte Loch – ich hatte noch ein bisschen tiefer als einen Meter gegraben, da der Kuhschädel sehr groß ist und in meinen Augen sonst nicht tief genug unter der Erde gelegen hätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Zurück auf der heimischen Farm wollte ich mich dann etwas ausruhen. Ich hatte die ganze Zeit meine Arbeit durchgezogen. Mir ist so warm geworden, dass ich letztendlich –trotz der etwas kühlen 16° Celsius- nur noch in vollkommen durchnässten Hosen gearbeitet habe. Ich hatte mich mit der Ruhepause aber schon wieder getäuscht, denn Jon war da – also mit Jon zurück auf die andere Farm, Leitung reparieren – das ging sehr schnell – schneller als mir lieb war. Ich konnte also endlich die Kuheingeweide verbuddeln. Mit frischer Motivation, die nur leicht von den Schmerzen an Händen, Füßen und im Rücken gebremst wurde, bewegte ich den Kadaver zum 10 Meter entfernten Loch. Ich versuchte es zumindest. Die Kuh hat 550 Kilogramm gewogen. Der Schlachter hat 270 Kilogramm gutes Fleisch mitgenommen. Blieben also 280 Kilogramm Eingeweide, Kopf und Beine. Wenn Kopf und Beine 50 Kilogramm wiegen und der Mageninhalt, den ich auf dem Rasen verteilt habe, um die 70 Kilogramm, dann bleiben ganze 150 Kilogramm Eingeweide, die auf unmöglichste – aber natürliche und somit sehr zähe- Art und Weise verbunden waren. Teilchenteilung via Spitzhacke führte nur sehr selten zum Erfolg, so dass ich mir Gedanken machte, wie ich diesen Riesen-Darm (der aussah, wie eine fertige Würstchenkette) samt 4er-Magen und restlichen Organen, die ich nun endlich plastisch sehen konnte, in das Loch bekomme. Die Spitzhacken erwies sich als Haken sehr nützlich, so dass ich zwischen Lungen und Magen einhakte und mit sehr sehr sehr viel Kraftaufwand diesen Matschhaufen über die Wiese schleifte. Nach 2 Metern (für die ich knapp 5 Minuten brauchte) riss die ausgesuchte Stelle und ich nahm ein Blutbad… Neue Stelle am Darm gesucht und weitergeschleift. Nach einer guten viertel Stunde und einem Meter vor dem Loch gingen mir die Ideen für günstige Stellen zum Einhaken und Ziehtechniken aus. Schieben war mir dann doch etwas zu eklig, da der Kadaver schlimmer roch, als ein handelsüblicher Kuhfladen. Also habe ich es dann mit 2 Schaufeln irgendwie geschafft, den Haufen ins Loch zu kippen. Gespenstig starrten mich die toten Augen des Schädels an. Über dem Kopf hing etwas Darm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich machte mich dann dran, das Loch wieder zu verschließen. Ich dachte irgendwie das wäre schnell erledigt, aber ich konnte erst halb neun im Sonnenuntergang mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Mir tut alles – wirklich alles – weh. Ich freue mich jetzt auf ein bisschen Internetsurfen, gefolgt von einer sehr warmen Dusche, einer weiteren Tasse heißen schwarzen Tee mit viel Milch und Zucker und abschließend einem verführerisch warmen Bett, in dem ich mich einkuschele und zum Einschlafen noch Musik höre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Liebe Leser – bitte kauft Würste, Steaks und andere Fleischprodukte nicht von Biobauern. In diesem Fall muss irgendein Dorftrottel nämlich den ganzen Mist vergraben – und das ist wirklich ein Scheißjob! Immerhin haben sich Jon und Jenny heute bei mir für diese Arbeit bedankt… Das macht mich neben der körperlichen Verausgabung sehr stolz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Es ist inzwischen dunkel und mir springt seit heute Nachmittag immer noch diese Frage durch den Kopf: Warum? Warum muss ich die einzige Leitung in diesem riesen Gebiet treffen? Liest Gott oder das Schicksal etwa auch meinen Blog? Wenn dem so wäre, dann wäre es trotz dieser Ereignisse doch für den Auslöser nicht spannender… Ich glaub ich schnapp mir jetzt noch&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;‘nen Tee und seh‘ zu, dass ich ins Bett komme!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;a href="http://img85.imageshack.us/slideshow/player.php?id=img85/4684/1192859338763.smil"&gt;Bilder (Achtung - diese Bilder zeigen den Schlachtvorgang - nicht unbedingt etwas fuer schwache Nerven)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Es will einfach nicht aufhören!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach dem ich ins Bett gekommen war, hatte ich einen sehr freundlichen Tag mit Jenny und musste auch nur 4 Stunden arbeiten. (4 bis 6 Stunden sind der WWOOFER-Rahmen – meiner war 6 bis 8 Stunden.) Der Tag darauf wollte mir dann auf Grund allgemeiner Gliederschmerzen (Muskelkater in Armen und Beinen, Blasen an Händen und Füßen sowie diverse Schrammen und Schnittwunden) immer noch nicht so richtig gefallen, weshalb ich entschied, einfach mal ne halbe Stunde länger im warmen Bett liegen zu bleiben. Das war dann aber anscheinend – gekoppelt mit dem schlechten Wetter – der Auslöser für Jennys erneute Stimmungsschwankung. Ich hatte gefrühstückt und machte mich daran die Kälber zu füttern und umzuschichten – sie brauchten eine neue Weide – als mir doch nicht wirklich einfiel zu fragen, ob ich die Fressnäpfe mit auf die neue Weide nehmen solle oder beim Wassertrog, zu dem die Kälber natürlich Zutritt hatten, lassen solle. Für mich war das eine logische und vollkommen begründete Frage, da solche Entscheidungen immer von Jenny getroffen wurden und nie einen wirklichen Grund hatten, vielmehr aus Lust und Laune getroffen wurden. Jenny sah das aber an diesem Tag völlig anders und ich sollte mir eine sehr unfreundliche und lange Antwort gefallen lassen. Diesmal war‘s mir dann aber wirklich zu viel.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Ich drehte mich um brachte die Arbeit zu Ende, kümmert mich allein um die andere Farm, um Jenny für den Rest des Tages aus dem Weg zu gehen und beschloss anschließend, dass ich schnellstmöglich abreise. Ich hatte die Tage zuvor darauf hingearbeitet, dass ich an diesem Abend für das Abendessen verantwortlich war, was mir viel Freizeit verschafft und alle im Haus sehr fröhlich stimmt. Also konnte ich mich ab mittags in die Küche verkrümeln und nebenbei das Internet nutzen. Jenny hatte beschlossen, dass es an diesem Tag keine weitere Arbeit für sie auf der Farm anfällt und verschwand mir ihrer Tochter zum Shoppen. Das war mir mehr als recht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich machte mich also an „Mousse au chocolat“ und gefüllte Paprikaschoten und suchte mir nebenbei im&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Internet meine nächste Bleibe raus. Nachdem ich alles vorbereitet hatte und nur noch die Paprikaschoten im Ofen hätte betreuen müssen, fiel Jenny dann doch noch etwas ein, bei dem ich „helfen“ musste: Füttern! Jenny fütterte die Kälber im Stall und ich wurde gebeten die Kälber auf den Weiden zu füttern – wäre auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn es doch nur nicht in Strömen geregnet hätte. Regen in Neuseeland bedeutet meistens, dass man trotz Regensachen pitschenass ist, wie auch in diesem Fall.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Das Abendbrot servierte ich dann etwas mürrisch, aber stolz – es war mir alles vollends gelungen. An den Gesichtern der drei Dowmans konnte ich meinen Erfolg dann auch buchstäblich ablesen. Als dann alle glücklich und satt waren, verkündete ich fröhlich, dass ich am nächsten oder übernächsten Tag abreisen werde. BAMM – das saß! Jenny fiel die Kinnlade so herrlich herunter, dass ich mich anstrengen musste ein leicht betrübtes Gesicht zu machen, da ich doch noch immer in meinem Stolz verletzt war und irgendwo tief im Innersten ein bisschen schadenfroh bin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Jennys gute Laune war nach dieser Nachricht im Nu verflogen, da sie nun wusste, dass die nächsten Wochen wirklich anstrengend werden würden. Es scheint momentan in Taranaki kaum WWOOFER zu geben. Ich zog mich in mein Zimmer zurück und fing an meine Sachen zu packen, allerdings lächelte mich mein kaltes Bettchen bald so verführerisch an, dass ich nicht weit kam und einschlief. Am nächsten Tag, wurde mir von Jenny gleicht die komplette Kalbsmannschaft zum Füttern zugeteilt, was mich einige Stunden beschäftigte. Aber Jenny hat das dann eher als Abschiedsgeschenk für mich gedacht, denn ich konnte nochmal ausführlich das Driften im Matschen mit dem ATV praktizieren und allen tierischen Freunden ein Lebewohl wünschen. Danach packte ich dann aber meine Sachen endgültig zusammen. Zwischendurch wurde ich von Jenny mit einer sehr leckeren abgewandelten Form der Quarkkeulchen bedient. Nachdem alles gepackt war, ich mich vollgefressen hatte und Jennys und Jons Tochter abgereist war, saßen wir noch lange zusammen im Garten und plauderten über alles Mögliche. Auf einmal war alles sehr freundlich und angenehm, um nicht zu sagen sehr herzlich. Ich bekam sogar noch eine Kette von den Beiden geschenkt und durfte zum Abschied alberne Fotos mit Ihnen machen. Jenny bot mir noch an, mich zurück in die Stadt zu fahren, aber ich wollte mal wieder ein bisschen Training auf dem Rad genießen. Nach einer sehr langen Abschiedszeremonie mit waschechter Kiwi-Umarmung ging‘s dann auch los: Despo war wieder on Tour!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach gut zwei Stunden wirklich sehr anstrengender Berg- und Talfahrt (mehr Berg als Tal) kam ich dann bei John und Brenda an. John und Brenda habe ich über couchsurfing.com kennen gelernt. Das Bild im Internet verriet ein etwas älteres Ehepaar, welches mir kostenlos ein Bett zur Verfügung stellen wollte. Die Adresse habe ich mir dann noch schnell im Telefonbuch gesucht (Ich habe wiedermal kein Geld auf dem Handy und außerdem ist Englisch-telefonieren etwas sehr anstrengendes, deswegen wollte ich erstmal nur Hallo sagen und alles Weitere besprechen.) Das Foto lies mich auf eine ruhige und erholsame Zeit bei zwei Beinahe- bzw. Bereits-Rentnern schließen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich klopfte an die offen stehende Tür und eine sehr rauchige Stimme begrüßte mich und bat mich einzutreten. Da ich trotz der rauen Stimme erkennen konnte, dass es sich um eine weibliche Stimme handelt, schimmerte mir, dass das Bild was ich mir zuvor geistig von Brenda gemacht hatte vollkommen falsch war. Als ich Brenda dann vor mir sah, war ich mir zu hundert Prozent über diesen Fehler sicher. Noch ehe wir die ersten Worte gewechselt hatten war mir klar, dass dieser Aufenthalt ein neues Abenteuer ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Sie waren von meiner Ankunft zwar vollkommen überrumpelt, hatten das Bett aber so schnell hergerichtet, dass ich gar nicht dazu kam, irgendwas zu erwidern. Also wohnte ich nun bei den Hubbards. John war im Übrigen auf den ersten kurzen Blick, genauso, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: ruhig, groß, weiße Haare – eine Mischung aus dem Weihnachtsmann und Robin Williams. Aber auch in ihm sollte ich mich etwas getäuscht haben…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nachdem wir über allgemeine Dinge geplaudert hatten, boten&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mir beide an eine kleine Stadtführung zu unternehmen, da ich bisher noch nicht viel von New Plymouth gesehen hatte. Freudig stimmte ich zu packte meine Kamera ein. Draußen vor der Garage meinte Brenda dann zu mir, ich könne mir raussuchen, mit welchem Auto wir fahren. Ich meinte, dass mir das vollkommen egal sei, stockte allerdings bei den letzten Worten, da ich nun die Autos sehen konnte. Das rechtere Auto war ein stinklangweiliger Honda, das rechte Auto hingegen war ein Original 72er Holden Monaro – ein echtes Muscle Car – ein Männer-/Kindheits-Traum wurde war. Jetzt verstand ich auch, warum Brenda mit einer Holden-Racing-Jacke rumlief und im Haus überall Poster von Autos hingen. Der Holden läuft als umgebautes Hybrid-Auto mit Gas und bzw. oder Benzin, was sowohl umweltfreundlich als auch günstig ist. Ich entschied mich also sofort für den Holden und los ging die Spritztour. Ich kam auf der ganzen Fahrt aus dem Grinsen nicht mehr raus – ein herrliches Gefühl in so einem Auto zu sitzen. Und John zeigte auch hin und wieder, dass er es liebt so ein Kraftprotz zu steuern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Unser erstes Ziel war „The Rock“ ein kleiner Berg direkt am Meer, den man besteigen konnte. Keiner von Beiden wollte mit nach oben, rieten mir aber, dass ich doch mal nach oben gehen sollte… der Aussicht halber. „8 Minuten“, meinten sie noch zu mir als ich losstiefelte. „8 Minuten was?“ – „Unser Rekord“ Na das sollte doch zu schaffen sein. Die Holzstufen hatten genau die richtigen Abstände und ich war recht gut trainiert. Ich nahm also zwei Stufen auf einmal und zog mich am Geländer, so dass ich recht schnell das Ende der Treppe erreichte. Es ging nun weiter über Steinstufen nach oben – zur Hilfe stand ein einsames Stahlseilgeländer. Auch hier dachte ich mir noch immer, dass die 8 Minuten ohne Weiteres zu unterbieten wären… Ich erreichte die Hälfte des Aufstiegs, als mir klar wurde, dass ich (wieder ein mal) gewaltig getäuscht hatte. Von der Hälfte aus musste man ungesichert nach oben klettern. Es war nie schwierig, aber verdammt gefährlich – es ging teilweise in drei Richtungen steil nach unten – 10 Meter und mehr. Meine Höhenangst war urplötzlich in voller Gewalt wieder da. Ein Blick zu meinen Füßen genügte und schwitze was mein Körper hergab. Mein „Überwindungs“-Stolz und die Gastfreundschaft der Hubbards zwangen mich dann aber doch bis auf den Gipfel. Ich benötigte natürlich wesentlich mehr als die 8 Minuten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Erst als ich oben stand und mit einem unheimlich flauen Gefühl in der Magengegend versuchte die Aussicht zu genießen, fiel mir wieder ein, dass ich ja auch wieder nach unten musste. Mir wurde schlecht. Da war keiner der mir helfen konnte, ich hatte tierischen Schiss und musste aber dennoch wieder runter… Ich wagte einen Blick über die Klippe – Ich fühlte mich sofort noch schlechter. Ein Fehler beim Absteigen hieß einen sehr bösen Sturz riskieren. Ich stand also auf dem Gipfel und suchte verzweifelt nach einem Weg nach unten. Mir blieb am Ende dann nur der „Weg“ auf dem ich auch hoch gekommen war. Ich machte mir sehr eindringlich klar, dass Höhenangst nur eine Reaktion im Kopf ist und kletterte vorwärts und seitwärts den Abhang runter. Warum vorwärts? Ich hab keine Ahnung – wahrscheinlich wollte ich genau sehen was ich mache…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Als ich dann endlich wieder bei der Holztreppe war, merkte ich erst, wie sehr meine Knie zitterten und ich schwitze. Aber ich hatte es geschafft und war richtig stolz auf mich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Zur Erholung brachten mich Brenda und John in den hiesigen Park „Pukekura“. Das ist der Park in dem hauptsächlich die Dreharbeiten zu „The Last Samurai“ liefen. Der Spaziergang war einfach überwältigend – Park ist hier eine Mischung aus Nationalpark und unseren Parks. Ein gepflegter Urwald mit riesigen Bäumen und Farnen, Wasserfällen und sehr harmonisch eingegliederten Erholzonen mit atemberaubender Blumen- und Pflanzenvielfalt. Wieder einmal viel mir nur das Wort „Kontrast“ ein um meine Situation beschreiben zu können. Menschen und Natur unterscheiden sich auf so kurze Distanz so extrem, dass man immer denkt, man würde ständig das Land wechseln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach einem sehr ausführlichen Spaziergang ging es dann zurück nach Hause.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Bei einem sehr leckeren Abendbrot wurde viel gelacht und erzählt. Die neuseeländische Küche ist im Übrigen der deutschen bzw. europäischen sehr ähnlich, allerdings gibt es viele kleine aber sehr bedeutende Unterschiede und Abwandlungen. Das hat mich heute dazu verleitet, mir das Kochbuch schlechthin zu kaufen. Ein Kochbuch, dass laut Brenda eigentlich jeder neuseeländische Haushalt besitzt und benutzt – die Verkäuferin im Buchladen hat mir das auch bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Zurück zum Abendbrot. Beim Essen erfuhr ich, dass beide sehr gerne mal ein Gläschen Schnaps oder ein leckeres Bier trinken und deswegen alles für den Selbstbedarf brauen. Die dafür selbstgebauten Destillieranlagen sehen sehr lustig aus. Nach dem Abendbrot haben wir es und dann im Wohnzimmer gemütlich gemacht, Fernsehen geguckt und ich konnte nebenbei sogar im Internet surfen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wie ich so meine eMails lese, rieche ich einen vertrauten süßlichen Geruch. Ich denke zuerst nicht weiter drüber nach, doch schließlich drehe ich mich verwundert um. Brenda zieht gemütlich an ihrer kleinen Haschischpfeife und John nuckelte an seiner Wasserpfeife – Marke Eigenbau. Jetzt war ich wirklich total verdattert. Brenda erklärte mir, dass sie sich den Rücken gebrochen hatte und deswegen sehr starke Rückenschmerzen hat und ihr Alkohol und Marihuana am Abend helfen die Schmerzen zu vergessen und besser einzuschlafen. John hat irgendwann angefangen auch ein kleines Pfeifchen zu rauchen und inzwischen ist es halt eine allabendliche Gewohnheit. Krass – einfach unbeschreiblich, auf was für Menschen ich hier treffe. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Die Überraschung war kaum verflogen, als John mich recht locker über seine „Bilderchen“ auf dem Rechner aufklärte. „Erwachsenen-Bilder“. Ich solle nicht schockiert sein, wenn ich sie irgendwo sehe. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich erinnerte mich daran, dass ich John vor noch wenigen Stunden für einen gemütlichen Weihnachtsmann-Verschnitt gehalten hatte. Wie man sich doch täuschen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Da ich über Couchsurfing zu den beiden gekommen bin, hatte ich als Bett nicht viel erwartet – gerade nicht, nach meiner eiskalten Erfahrung auf der Farm. Meine Couch war allerdings ein Queensize-Bett (nahezu ein Doppelbett) mit beheizbaren Matratzen. In diesem Bett durfte ich so lange schlafen, „bis sich meine Augen öffnen.“ Ich führe jetzt also mit einem älteren Pärchen ein sehr relaxtes Stadtleben. Kann tun und lassen, wonach mir ist und bekomme erstklassiges Essen serviert. Den dritten Tag genieße ich nun meinen wohlverdienten Urlaub (ich hatte in den 5 Wochen Farm kein Wochenende und konnte mir meine Freizeit nur schwer selber einteilen), als mich einer sehr lustige Idee überfällt: der Kindergarten. Ich brauch unbedingt noch ein Praktikum in eben einem solchen für mein Au-Pair-Jahr. Also bin ich vorhin zu YMCA-Kindertagesstädte gelaufen und habe mich einfach mal für eine Woche Hilfe beworben – morgen bekomme ich dann Antwort, ob ich diese Woche, am Wochenende und Anfang nächster Woche kleine Kiwis durch die Sporthalle schubsen darf. Ich wurde hin und wieder gefragt, ob ich denn Geld verdiene. Sowohl für das WWOOFEN als auch den Kindergartenjob bekomme ich kein Geld. Ich werde mich auch in den verbleibenden knapp 2 Wochen nicht um einen solchen Job kümmern bzw. kümmern können. Allerdings sind die Erlebnisse, Erfahrungen, Herausforderungen und der Fakt, dass ich den Ansatz eines Sixpacks erkennen kann für die ersten 1 ½ Monat Bezahlung genug. Sobald Mary da ist, werde ich mich allerdings schleunigst nach etwas Geldbringenden umschauen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Das Lotterleben wird ein Ende haben… irgendwann!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich wurde bei YMCA angenommen und gehörte von da an zu den glücklichen Frühaufstehern. Naja was tut man nicht alles für die kleinen Hosenscheißer – hab ich mir gedacht. Als erste Aufgabe meines Praktikums hieß es Unterlagen unterschreiben. 150 A4-Seiten auf Englisch! Toll! Aber da ich nahezu alles auf Anhieb verstanden habe, ging‘s dann nach nur 2 Stunden Papierkram in meine erste Klasse. Dort stand mir –laut Steve, meinem Supervisor- meine wohl größte Hürde bevor: am Anfang und Ende jeder Klasse wird ein Lied gesungen. Wer mich kennt, weiß wie gerne ich singe: gar nicht! Aber am Ende war es dann gar nicht so schlimm, da wir nicht gesungen haben, sondern nur die Bewegungen zum Lied der Kassette gemacht haben… Springen, drehen, frieren, klatschen, trampeln, hüpfen, lachen, rennen, liegen, zittern und und und… ich habe mich wirklich zum Affen gemacht, aber wenn die ganzen Kinder sich freuen, ist das einfach egal und man freut sich selber!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Mein Über-8-Stunden-Arbeitstag umfasst jetzt das Aufpassen und Animieren der Kiwis von 1 ½ bis 14 Jahren, Auf- und Abbauen der Geräte sowie diverse kleine Aufgaben. Ich bin jeden Abend wirklich geschafft, aber es fühlt sich nicht wie Arbeit an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Anfang der Woche ist dann noch ein weiterer Couchsurfer angekommen – ein Belgier, der allerdings nur auf der Durchreise war und zum Sightseeing Stop gemacht hatte. Einen Tag drauf kamen dazu noch eine Französin mit einem Deutschen an, so dass das Haus übervoll war. 2 Schlafzimmer und ein Wohnzimmer reichten natürlich vorne und hinten nicht, also teilte ich mein Zimmer mit… der Französin natürlich. Darauf mochte sie mich wirklich. Und zum ersten Mal seit meiner Ankunft wollte mir jemand schöne Augen machen. Auch wenn sie nicht hässlich war, wollte mir das Gefühl aber nicht so wirklich gefallen, da sie etwas älter als ich war. Mit „etwas“ beschreibe ich dabei einen Altersunterschied von 26 Jahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Tags drauf brachten dann die drei Europäer noch zwei weitere Gäste von ihrer Wanderung mit – 2 Österreicher! Das Haus war also viel zu voll, als ich von Arbeit kam, aber das störte keinen, da es selbstgebrautes Bier und selbstgebrannten Rum für umsonst gab und die zwei Österreicher sich sehr viel Mühe in der Küche gaben und für alle ein Abendessen zauberten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich sollte bei YMCA dann noch erfahren, dass ich nirgendwo vor Verletzungen sicher bin. Wir räumten gerade alle Sportgeräte auf, als Steve aus Versehen den aufrecht stehenden Barren los lies. Ich war nahezu schnell genug um einem bösen Zusammentreffen zu entgehen… aber halt nur nahezu, denn der Barren traf das Geländer. Mit meinem Mittelfinger dazwischen. Der Nagel war sofort schwarz und schmerzte höllisch. Scheint aber nichts gebrochen und inzwischen kann ich damit schon wieder tippen, was ja die Hauptsache ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gestern hatten sich alle Gäste auf Weiterreise begeben und dafür waren zwei Freunde von John gekommen um mit ihm und mir den gesamten Biervorrat zu vernichten. Als wir dann von der prallen Sonne im Garten in Küche wankten, war schnell zu erkennen, dass Brenda wohl eine enge Freundschaft mit dem Rum eingegangen war, so dass ihr das Abendessen-Zubereiten einige Probleme machte. Also habe ich mich schnell hinter den Herd bewegt und den Rest erledigt und meinem abendlichen Bierkonsum ein Ende gesetzt. Was aber weder für Brenda noch für John oder seine Freunde bedeuten sollte, dass sie aufhörten. Der Abend wurde lauter und lustiger, bis gegen ca. 12 Uhr keiner&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mehr stehen konnte und es auf einmal sehr schnell leise wurde. Alles schlief – sehr friedlich!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Wo ich auch hingehe – es wird einfach nicht ruhig… es sei denn, keiner kann mehr stehen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Wenn ihr schon so lieb seid und mir einen Kommentar hinterlasst, verwendet doch bitte einen Namen, den ich zuordnen kann. Sonst kann ich mich gar nicht richtig freuen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-1451905898779025625?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/1451905898779025625/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=1451905898779025625' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/1451905898779025625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/1451905898779025625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/10/warum-man-kein-biofleisch-essen-sollte.html' title='Warum man kein Biofleisch essen sollte'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-1827853204641877770</id><published>2007-10-16T11:35:00.001+02:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.383+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>In den Sand gesetzt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align:center; font-family: Verdana; font-size: 10px;"&gt;&lt;object width="425" height="180"&gt;&lt;param name="movie" value="http://zabim.com/player/player_audio.swf?file=http://stream1.audio.zabim.com/3009&amp;autostart=false"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://zabim.com/player/player_audio.swf?file=http://stream1.audio.zabim.com/3009&amp;autostart=false" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="400" height="180"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://audio.zabim.com/a5ZRQ7wOxx/black-rebel-motorcycle-club-red-eyes-and-tears/" target="_top" style="color: #000000; text-decoration: none;"&gt;"Black Rebel Motorcycle Club - Red Eyes And Tears"&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl es nahezu ununterbrochen regnet, war meine Laune auf höchstem Level. Selbst Jenny, die schnell mit ihrer Stimmung umschlagen kann, war angenehm ausgeglichen. Das sollte aber nur die Ruhe vor dem Sturm sein.  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem ich Jennys Pickup etwas ungünstig geparkt hatte und sie ihn darauf noch ungünstiger wenden wollte, fraß dieser sich in den, durch den Dauerregen entstanden, Matsch auf der 2. Farm. Die Rettungsaktion dauerte eine gute Stunde, war aber auf Grund der bereits angesprochenen guten Laune nebst der körperlichen Verausgabung eigentlich pures Matsch-Vergnügen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nun kam es gestern, wie es kommen musst. Ich habe die verdammt schweren Futtercontainer von einer Weide zur nächsten transportieren müssen und anschließend sollte ich sie noch mit 4 der noch schwereren Futtersäcke füllen. Da Jenny rief mit dem Rücken zu mir, aus etwa 20 Meter Entfernung durch den Sturm: „Fahre den Pickup auf die Weide!“ Ich nahm die Einladung dankend an, da ich keine Lust hatte, das ganze Zeug zu schleppen und lud alles auf die Ladefläche.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ab in den Pickup, und los ging’s. durch das Tor und… ab zur Seite. Der Schlamm unter&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;den Vorderrädern hat den Pickup etwa 20 cm nach rechts driften lassen. Genug um haarscharf am Torpfosten vorbei zu schlittern und mit dem etwas breiteren Heck an eben jenem hängen zu bleiben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Geistesgegenwärtig, habe ich noch schnell genug gebremst um Schlimmeres zu verhindern. Keine Kratzer, Tor ganz, Auto auch – komplett. Einmal tief durchgeatmet und ausgestiegen. Lage peilen. Die Lage war die, dass Jenny angerannt kam – außer sich vor Wut. Da mir der Schreck noch merklich in den Knochen saß, wollte mein Englisch auch nicht so recht, wie ich wollte, weshalb ich mehr stotternd als fließend ihr erzählte, was passiert war. Ein weiterer Fehler! Sie hatte mir gesagt, dass ich den Pickup NICHT auf die Weide fahren solle… Scheiße! Dieses kleine „DON’T“ war etwas untergegangen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nun stand ich da – unter regem Wortbeschuss. Ich habe keine Ahnung, was sie mir alles an den Kopf warf, aber es war eindeutig zu viel! Irgendwann –nach einem gefrusteten Versuch den Pickup zu befreien, wobei sie beinahe, das ganze Tor mitriss- dann die Erlösung: Ich sollte den ATV holen. Das hieß für mich, ein bisschen Laufen, den Kopf frei kriegen und eine schnelle Lösung des Problems.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem ich mit dem ATV zurück war, dauerte es keine 5 Minuten, dass der Pickup wieder „festen“ Boden unter den Rädern hatte. Jenny war mir immer noch verdammt böse – wahrscheinlich, weil im Endeffekt nicht wirklich etwas passiert ist und die Lösung mit dem ATV am Tag zuvor schon von mir kam!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zurück auf unserer Farm, habe ich dann erst einmal meine Sachen gepackt – ich habe mir 3 Jahre lang solche Launen an den Kopf werfen lassen – ich wollte nur noch weg. Ich kam allerdings nicht weit, da ich noch allerhand auf der Farm zu tun hatte, was ich auch pflichtbewusst hinter mich brachte. Als dann am Abend noch irgendwo ein paar Kälber durch den Zaun brachen, wurde ich auch nochmal dafür verantwortlich gemacht, aber das prallte dann einfach nur noch an mir ab, da ich alles genau nach Absprache verschlossen und unter Strom gesetzt hatte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute Morgen war dann auf einmal alles wieder in Butter – Jenny war so zuckersüß freundlich beim Guten-Morgen-Sagen, dass mir schon die Zähne weh taten. Ich sehe das als Entschuldigung für den Ausraster und werde bis auf Weiteres &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;doch hier bleiben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Anmerk. d. Red.: Ich bin mir meiner Teilschuld im Übrigen voll bewusst, aber ich habe eine gewisse Würde. Dazu kommt, dass ich allein auf offenem Feld stehe und mit niemandem meine Eindrücke, Erfahrungen, Missgeschicke und Erfolge teilen kann - das ist ein sehr einsames Gefühl, das emotional sehr an mir zehrt.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src="http://img81.imageshack.us/slideshow/smilplayer.swf" width="426" height="320" name="smilplayer" id="smilplayer" bgcolor="FFFFFF" menu="false" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" flashvars="id=img81/4703/11928540607ka.smil"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br/&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eine Anekdote, die ich im letzten Eintrag vergessen hatte:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich habe über 5 Ecken hier eine ausgewanderte Berliner Familie kennen gelernt. Die haben mich das ein oder andere Mal schon beherbergt, bekocht und mitgeschleift (die Häuserbesichtigung an meinem Geburtstag). Eben dieser Familie wohnte ich am Samstagabend vor 1 ½ Wochen bei. Es sollte auf eine Party gehen, nur wussten die beiden jüngeren Familienmitglieder noch nicht so recht, wo denn eine stattfinden sollte. Papa war strikt dagegen und die Mama ermunterte zur Partysuche, wo es nur ging.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Schließlich wurde gegen 10 oder 11 dann eine Feierlichkeit außerhalb von New Plymouth ausfindig gemacht. Der Papa wurde dann doch noch bequatscht zu fahren, da die Mama und der fahrerlaubte Sohn bereits zu Hause getrunken hatten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir kamen nachdem ein oder anderen Mal falsch Abbiegen doch bei der Feier an. Die Mama stieg nur noch schnell mit aus dem Auto um sich von den richtigen Gestalten überzeugen zu können, in deren Hände sie ihre Kinder gab.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nur stieg sie nicht zurück ins Auto – ihr gefiel es auf der Feier. Geburtstagsfeier um genau zu sein. Wir hatten keine Ahnung von wem und ich welcher Verbindung die Person zu dem minderjährigen Mädchen stand, dass uns dorthin gelotst hatte, aber da es Alkohol und Essen kostenlos im Überfluss gab, blieben wir einfach unter den Gästen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Irgendwann kam dann der Gastgeber zu mir. Ob ich den die deutsche ältere Frau kennen würde. Ich bejahte das und wurde dann angewiesen sie aus seinem Schlafzimmer zu befördern. Im Haus konnte ich dann auch sehen, dass ich alles richtig verstanden hatte – die gutste Mama schlief überaus glücklich im fremden Bett. Da hatte sich wohl jemand kräftig überschätzt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem die Mama verfrachtet war, lies der Tumult im Garten auf etwas Spaß schließen. Also wieder raus und ab zu der lachenden Menschenmenge. Und ja es war ein Spaß – nur nicht für mich. Die Tochter hatte es der Mutter gleich getan und wohl etwas zu viel des gegorenen Beerensaftes getrunken, denn ihre Beine bewegten sich grundsätzlich in eine andere Richtung als ihr Oberkörper.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das Ganze wäre ja nicht sonderlich dramatisch, wenn es nicht in der Nähe eines riesigen Lagefeuers und eines sehr steilen Abhangs (mit anschließendem&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Fluß) zu solchen Taumelattacken gekommen wäre. Vom Lagefeuer konnte ich sie mit ihrem Bruder noch verhalten. Aber dem Hang fiel sie dann zum Opfer, als sie sich auf den (schon sabbernden) Freiwildjäger in Gestalt eines weiteren betrunkenen &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;männlichen Gastes einließ. Mit diesem verschwand sie im Dunkeln, was in diesem Fall Hang bedeutete und war für bestimmt eine halbe Stunde nicht mehr gesehen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eigentlich sollte mich das ja nichts angehen, aber da sich der Bruder auf Grund seiner Hormone, des Alkohols und seiner Gesprächspartnerin nicht mehr auf seine Schwester konzentrierte, habe ich mich dann doch überwunden mal nach ihr zu schauen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie hing am Hang. Wahrscheinlich schon die gesamte halbe Stunde. Der Weg nach oben war ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich – und selbst mit fremder Hilfe sollte es noch gute 45 Minuten dauern, bis endlich alle am oberen Ende des Hügels waren. Der Bruder hatte inzwischen auch das Ende des Tunnels gesehen und war seiner kaum noch mächtig, wollte mir aber noch immer kluge Ratschläge erteilen. Die Schwester lag laut fluchend am Boden. Schrie alle an, auf Deutsch, dass ihr BH offen sei, sie noch laufen könne und sie alle umbringen wird.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich war nass, meine Lieblingsjeans übersät mit Gras und meine Nerven lagen blank. Ich war in einer Stadt die ich nicht kannte, mit drei Menschen, die zu nichts mehr im Stande waren, ohne eine Bleibe für die Nacht oder eine Aussicht auf eine Fahrt zurück zum Haus der Berliner. Den Vater hatten wir samt Auto, seit dem Moment, an dem wir zu viert aus dem Auto gesprungen waren, nicht mehr gesehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und eben just in diesem Moment sah ich durch eine Hecke den grünen Jaguar blitzen – Meine Erlösung! Der Vater hatte die ganzen Stunden Wartezeit im Auto gewartet und hatte nur ein Stück abseits geparkt. Ich ließ Schwester und Bruder fallen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und rannte los. Er half alle drei Familienmitglieder ins Auto zu laden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bloody Germans!!!&lt;/span&gt; – nie war mir meine Herkunft auf einer Party so peinlich!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;Das mit dem Kommentieren klappt ja jetzt schon fast ganz gut – demnächst gibt es dann auch wieder Bilder! Bisher hat sich aber nur eine Person für die Info-Mail bei neuen Blogeinträgen angemeldet…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="350"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/87-nkDu2wME"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/87-nkDu2wME" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-1827853204641877770?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/1827853204641877770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=1827853204641877770' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/1827853204641877770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/1827853204641877770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/10/in-den-sand-gesetzt.html' title='In den Sand gesetzt'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-8640425965025672658</id><published>2007-10-08T07:37:00.000+02:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.384+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>Farmers dairy and Chooks Life</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;BAMM BAMM BAMM – Ich schlage die Augen auf. Was ist los? Es ist dunkel. Und kalt. Ich brauche einige Sekunden um die Dinge auf die Reihe zu bekommen. „Do you come with me to feed the calves before… “, schallt es in meinem Kopf – mehr laut und energisch als bittend. Den Rest habe ich nicht verstanden. Egal – Ich rufe ein total verschlafenes “Ja, natürlich zurück!” Es eine gute Stunde später wird mir bewusst, dass ich im Tran auf Deutsch geantwortet habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Aber alles der Reihe nach. Es ist 7:27 Uhr – 3 Minuten bevor mich mein Wecker endgültig davon überzeugt hätte aufstehen zu müssen. Ich werf‘ mir schnell ein paar Wechselklamotten an den Leib und tapse, immer noch verschlafen und mit etwas schiefem Blick, in die Küche. Jenny wartet schon – sie war diesen Morgen so freundlich mich zu wecken. Ich nicke ihr zu und murmel ein „Morgen“ – ich bin um die Uhrzeit einfach noch nicht bereit Englisch zu denken – und schlurfe ins Bad. Zähne putzen, kaltes Wasser ins Gesicht spritzen und Haare zusammen binden – jetzt bin ich für den Tag bereit und somit auch für Konversationen. Und so erfahre ich den Grund für den stürmischen Weckversuch. Regenwahrnung. Für ein Frühstück ist keine Zeit mehr. Aber für den ur-britischen Tee – ohne den geht gar nichts. Den bekomme ich sogar selbstverständlich – anders als das sonst so freundliche „Morning!“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach einer kurzen Lagebesprechung entscheiden wir zuerst auf die andere Farm zu fahren und die Kälber dort zu Füttern, eh sich der Himmel öffnet. Mein Aufgabenbereich ist dabei die etwa 60 kleineren Kälber (alle nur um die 100kg schwer) mit etwa 120kg Kalbfutter zu versorgen. Dazu muss ich mit dem Pickup vom Schuppen zur Weide fahren. Ja, ich fahre! Ich fahre Traktoren, Pickups, Vans, ATVs und alle möglichen Fahrräder – auch auf der Straße im Linksverkehr. Das sollten mal meine Fahrschulprüfer sehen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Füttern ist an sich nichts sonderlich schweres, aber die drei 40kg-Säcke wollen vom Gate noch einige hundert Meter getragen, über Zäune gehoben und richtig dosiert in die Futterboxen gefüllt werden. Dabei muss man die Säcke unweigerlich immer mal wieder absetzen, was dazu führt, dass sie mit Kuhmist beschmutzt werden, der dann wiederum an mir haften bleibt – ich sehe nach der ersten halben Stunde Arbeit also schon aus wie Sau…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dann geht’s wieder zurück auf die richtige Farm. Kälber müssen gewogen werden, da die Zeit angebrochen ist, Kälber über 100kg zu verkaufen. Wir wiegen also 70 Kälber bei leichtem Nieselregen. Ich darf die Kälber auf die Waage bringen. Das ist der Job bei dem man immer hinter den Kälbern ist und sie in eine bestimmte Richtung befördern muss und sie auch dort halten muss. Klingt einfach und schnell und zumindest letzteres ist es inzwischen auch. Aber der ein oder andere Machtkampf mit den süßen kleinen Mistviechern bleibt nicht aus. Und so bin ich nach guten 1 ½ Stunden über und über mit Dreck und Kuhmist eingedeckt. (Und ich dachte vorher wirklich, dass ich wie Sau aussehe – aber nach dem Kälberwiegen ist man wirklich nicht mehr gesellschaftstauglich). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Da man beim Wiegen sich die Kälber recht gut anschauen kann, pickt man sich dann auch die kränklichen raus und umsorgt sie. Mein persönliches Sorgenkind 804 (oder mit Spitznamen „Despo“) hat seit mehreren Tagen einen bösen Abszess am Unterkiefer, den wir gestern eigentlich schon mit einem Taschenmesser aufgeschnitten und ausgedrückt haben. Doch wir mussten wieder ran. Diesmal hatten wir schon vorsorglich einen Skalpell und andere Operationsutensilien mitgebracht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich schleiche mich also von hinten an 804 bringe ihn mit komischen Lauten und Armbewegungen gleich einem  Vogel zu Lachen… Nein, ich dränge ihn natürlich in eine Ecke und zwinge ihn zu Boden. Dann mache ich es mir auf ihm gemütlich. Jenny kann nun von vorne recht einfach operieren. Ich fixiere dabei wahlweise den Kopf oder drücke den Eiter aus der Golfball-großen Wucherung. Das Ganze ist äußerst blutig, da wir sehr tief schneiden müssen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der nächste Kandidat hat eine ähnliche Wucherung am Knie und kann deswegen nur sehr schwer laufen. Wir spielen dasselbe Spiel, nur das wir ihn diesmal nicht zu Boden zwingen, sondern seine Vorderläufe auf den Zaun heben und ich ihn dort nur so zu halten brauche. Die zweite OP ist einfacher, dauert nur 10 Minuten und kostet weniger Blut und Nerven.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Anschließend besprüht Jenny die Kälber mit einem Anti-Laus-Mittel. Sie sieht dabei ein bisschen aus wie ein Mitglied der Ghostbusters – mit diesem Container auf dem Rücken…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich kümmere mich derweilen um die Grundbedürfnisse der Kälber und versorge sie mit dem heißgeliebten Aufbaufutter. Diesmal ist es aber wesentlich spaßiger, denn ich kann wieder mit dem ATV rumcruisen. Die 4 sehr schweren Säcke werden nur schnell vorn und hinten aufgeladen und los geht’s. Ich fahre alle vier Weiden ab und fülle die Container auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es ist nun um 11 Uhr und endlich Zeit um Frühstück zu fassen. Als ich meine Arbeitskleidung wieder gegen meine Wechselsachen getauscht habe, fängt es an zu regnen – perfektes Timing. Aber während ich meine Frühstück und anschließend mein Mittag esse, regnet es einfach nicht schlimm genug, als dass es das unsanfte Wecken rechtfertigen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Plötzlich schneit zur unsere neue Mitbewohnerin rein Joann. Joann ist ebenfalls eine WWOOFerin, allerdings ist sie ein Stück älter als ich – geschätzte Mitte 50. Sie kommt gerade aus Europa zurück, und braucht für die Zeit, bis sie hier mit Arbeiten anfängt eine Beschäftigung. Im März will sie aber wieder zurück auf Tour gehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gegen 3 Uhr geht’s wieder raus. Die Milch muss gerührt werden. Die Kälber gefüttert und umgesetzt werden. Die Chooks (Hühner heißen hier nicht Chicken sondern Chooks – ein Huhn ist demnach ein Chook) gefüttert und deren Eier eingesammelt werden und anschließend muss ich noch in einen sehr dunklen und sehr staubigen und spinneneingenommen Schuppen Feuerholz für heute Abend holen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Milch rühren: Wir kaufen 2 mal im Monate mehrere Wochen alte Milch von Kühen, die mit Penizillin geimpft worden. Diese Milch wird dann an die Kälber präventiv verabreicht. Die Penizillindosis ist dabei so gering, dass man die Milch der Kälber dann ohne Weiteres für den Menschen verwenden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auf Grund des gereiften Alters der Milch riecht sie etwas sehr streng und setzt jeden Tag eine etwa 10cm dicke Butter-Schaum-artige Schicht an der Oberfläche an. Diese Schicht soll wieder –klumpig- ein Teil der Milch werden. Also stampfe und rühre ich die Milch in den riesigen Tanks und bedecke dabei meine Kalbsmistschicht mit einem intensiv duftenden Ranzige-Milch-Geruch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Einige Eimer der Milch fülle ich dann in meinen „Nuckel“-anhänger und fahre damit die Weiden mit den kleineren Kälbern ab. Den größeren gebe ich nur ihre Kraftnahrung und spanne den  elektrischen Zaun etwas anders damit sie mehr Wiese zum grasen haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Da ich natürlich vergessen habe, den Strom abzustellen und an der dämlichsten Stelle (Metallgriff) den Zaun anpacke bekomme ich so einen starken Stromschlag, dass ich erst einmal für eine halbe Stunde alle anderen Schmerzen (Schienbein, Knie, beide Arme, rechter Fuß, kleiner Zeh am rechten Fuß, großer Zeh am rechten Fuß, rechter Daumen, linke Handfläche – man verletzt sich auf einem Bauernhof verdammt schnell… oder wird verletzt! Gelegenheiten mit Kälbern, Kühen und Jenny gibt es zur Genüge.) vergesse – auch gut!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich erledige den Rest der Arbeit schnell und mit etwas mehr Vorsicht. Nun muss ich nur noch Jenny bei der Gartenarbeit helfen und kann gegen 5 Uhr endlich Feierabend machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Joann wird uns jetzt ein leckeres Abendbrot zubereiten und um 9 Uhr werde ich glücklich und zufrieden in mein kaltes Bettchen fallen. (Es ist nachts verdammt kalt hier – und außer dem Ofen im Wohnzimmer gibt es keine Heizung. Leider reicht der Ofen gerade so für das Wohnzimmer. Deswegen hält in letzter Zeit Pussy – die Hauskatze – ziemlich oft als Wärmflasche in meinem Bett her.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Soviel zu meinem Farmeralltag. Das heißt aber alles nicht, dass es von nun an unspektakulär wird – gegenteilig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein paar Ereignisse der letzten Tage in der Kurzfassung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Autounfall&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gestern kamen wir vom Melken wieder, als wir vor uns auf der Straße ein Auto auf der Straße in die verkehrte Richtung stehen sehen. Überall lagen Autoteile und Gras mit Erde. Wir haben schnell gestoppt und sind zum Auto gesprintet. Auf Grund der Beulen im Auto sowie der Reifenspuren konnte man sehen, dass das Auto links in den Graben gefahren ist und sich dann seitwärts doppelt überschlagen hat, ehe es rückwärts in die andere Fahrtrichtung stehen blieb.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Motor war noch war, auf dem Fahrersitz war Blut nur der Fahrer war weit und breit nicht zu sehen. Also schnell ein wenig die Gefahrenzone geräumt und die Polizei verständigt. Noch während des Telefonats kam ein kleiner PKW mit drei Frauen drin angefahren. Die Älteste von Ihnen stieg aus, suchte etwas im verunglückten Wagen, kam dann zu uns, um uns mitzuteilen, dass sie sich um das Abschleppen des Wagens kümmern würden und dann –totally pissed off- von dannen zu ziehen, als sie mitbekam, dass wir bereits mit der Polizei telefonierten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gerade als das Telefonat zu Ende war, kam der PKW zurück. Diesmal allerdings mit einem Mann, dessen Platzwunde am Kopf Aufschluss über den Fahrer des Unfallwagens gab. Dieser nette Mann kam dann Faustschwingend und brüllend auf uns zugerannt und meinte, dass es hier nichts zu glotzen gäbe und wir uns schleunigst vom Acker zu machen sollten. Was wir auch taten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Stunden später klingelte dann nochmal die Polizei durch. Der Mann wurde wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen – seinen Führerschein ist er los – und er hatte noch eine Entschuldigung über die Polizei ausrichten lassen: Seine Ausfälligkeit tut ihm leid und ist allein auf seine Angst und seinen Schock zurückzuführen… immerhin!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Melken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wie bereits angesprochen, waren wir auch einmal zum Melken. Ich hatte Milch erwartet und dachte zu dem Zeitpunkt, dass ich in Sachen Scheiße nun wirklich abgehärtet bin. Ich lag vollkommen falsch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Kühe industriell zu melken heißt, ähnlich einer Autowerkstatt in einen Schacht zu steigen und der Kuh die Saugmaschine von unten ans Euter zu stöpseln. Die Kuh steht rückwärts oben an diesem Schacht und hat somit ihr Hinterteil idealerweise direkt vor meinem Kopf. Der Schacht ist gut 30cm breit, 10m lang und die Kühe stehen dicht gedrängt auf beiden Seiten. Ich hab keine Milch gesehen, wusste aber, dass das ein echter Scheißjob ist und habe ihn dann neugierig wie ich bin, doch mitgemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich kann jetzt voller Stolz behaupten, dass ich Kühe mit der Hand melken kann und dass der Kuhurin in meiner Kleidung schlimmer stinkt, als die eimerweise abgesonderten Ladungen von Scheiße. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Angefahren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gestern hatte Jenny das Vergnügen mit dem ATV rum zu düsen. Sie hatte 6 Säcke Aufbaufutter geladen. Einen davon auf ihrem Schoß, da der ATV eigentlich zu klein für die Menge ist. Ich bin je nach Jennys Laune nebenher gelaufen oder halt gerannt und habe die Tor geöffnet und wieder geschlossen. Eins dieser Tore lag hinter einer Kurve. Jenny wusste das auch. Jenny lenkt, kann aber wegen des Sacks auf ihrem Schoß nicht weit genug einschlagen. Hinzu kommt, dass der Sack beim Lenken an den Gashebel kommt und der ATV so ungebremst in meine Richtung schießt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das erste Mal seit meiner Ankunft in Neuseeland handel ich  schnell genug und auch noch richtig. Ich hebe das Tor an (das schleift immer die Wiese und blockiert somit ganz schnell) und springe kurz vor dem Aufprall zur Seite. Alles andere hätte wahlweise meine Hand oder mein Bein zwischen Tor und Zaun schlichtweg zerdrückt bzw. wäre Jenny irgendwo mit dem doch recht schweren ATV im Nacken im Zaun gelandet. Als Belohnung gab‘s dann übrigens eine Tasse Tee.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mein Leben hier wird also weder ruhig noch langweilig, aber ich genieße jede Minute hier. Da ich den ganzen Tag draußen bin, werde ich sogar braun und sehe die ersten gesunden Veränderungen an meinem Körper – die frische Luft tut einfach gut!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Allerdings muss man auf einem Bauernhof auch auf verschiedene Dinge achten – wenn man sich zum Beispiel nur schnell die nassen Klamotten  vom Leib werfen will und gegen Trockene wechseln will, sollte man sich vorher die Hände waschen. Andernfalls kann das sehr unangenehme Hautreizungen an ganz unbequemen stellen hervorrufen. Glücklicherweise hat eine Dusche und das chinesische Wunderzeug geholfen und Irritation genauso schnell verschwinden lassen, wie sie entstanden war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;I&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ch weiß, dass es viele Leute gibt, die diesen Blog lesen. Bitte macht euch die Mühe einen kurzen Kommentar zu hinterlassen – Ich brauche das als Motivation zum Schreiben. Um einen Kommentar zu hinterlassen, braucht man sich nirgendwo anmelden – einfach unten auf die Anzahl an Kommentaren klicken (bei mir steht da, wie viele Leute schon ihren „Senf“ abgegeben haben) und schon kann man seinen Eigenen dazuschreiben. Danke dafür!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Ich werde mich im Gegenzug wieder bemühen, ein paar Bilder online zu bringen – im Moment ist das leider nicht möglich, da ich viel arbeite und mit den schmutzigen Händen nicht an meine Kamera gehe – aber Jenny hat Besserung versprochen! Desweiteren, soll mir mal bitte jeder eine Mail mit seiner Mailadresse schicken, die bei News auf diesem Blog eine Nachricht erhalten soll: &lt;a href="despo.on.tour@gmail.com"&gt;despo.on.tour[at]gmail.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-8640425965025672658?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/8640425965025672658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=8640425965025672658' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/8640425965025672658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/8640425965025672658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/10/farmers-dairy-and-chooks-life.html' title='Farmers dairy and Chooks Life'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-5689428263362705907</id><published>2007-09-26T11:58:00.001+02:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.385+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>ALLES SCHEISSE – Teil 2</title><content type='html'>Nachdem ich eine wirklich harte Ankunft hinter mir hatte, malte ich mir mit den 2 neuen Mitbewohner wirklich schon Schlimmstes aus. Aber -frisch geduscht und müde- beschloss ich, einfach ins Bett zu gehen. Einen Kopf konnte ich mir auch noch später machen. Also raus aus den Klamotten und ab ins Bett… Haha – falsch gedacht! Ich hatte mich grad gemütlich eingekuschelt, als es an der Tür klopfte. Das Mädchen von der Rezeption. „Es tut mir leid, dich so spät noch zu stören, aber ich habe dir leider das falsche Zimmer zugewiesen. Macht es dir was aus, umzuziehen?“ Nein… Natürlich nicht. Deswegen steh ich ja auch schon in Boxershorts und mit nassen Haaren vor dir. Und hinter mir kannst du deswegen auch schon den Klamottenberg sehen (ich hatte was gesucht).&lt;br /&gt;Grummelnd packte ich meine Tasche, warf mir schnell noch ein paar Klamotten über und wurde in mein neues Apartment begleitet – kleiner, mehr Menschen und keine extra Toilette mehr – die war von nun an auf dem Flur! Egal – ich wollte nur noch schlafen. Bett rausgesucht, Sachen in die Ecke geworfen, Augen zu und eingeschlafen – Denkste! Mein Handy klingelte! Frances und Raphael waren dran. Die zwei Berliner, die mit ihren Eltern hergezogen waren. Wir quatschen ein  paar Minuten und dann konnte ich endlich einschlafen.&lt;br /&gt;Am nächsten traf ich mich dann mit Frances zum Trinken – Ja, ich hatte mir nur Trinken zum Ziel gesetzt! Also los zum Liquior-Store. Eine Flasche Vodka und 3 Liter Mountain Dew (eine Limo) besorgt und mit Trinken angefangen, dann zum Konzert, bei dem auch Raphael spielte. Die Location war der Hammer. Ein altes Hospital, das vor lauter Holzverzierungen und –verschnörkelungen nur so strotzte.&lt;br /&gt;Vom Konzert ging es weiter zu einer Privatparty – Ebenfalls überwältigtend! Ca. 50 Leute feierten recht wild in einer Wohnung – dabei ging eine Wand zu Bruch), auf der Straße patrollierte die Polizei und nach etwa 2 Stunden traf eine Gang ein und ich wurde von einem Neuseeländer schnell über die bestehenden Gangs aufgeklärt und lernte so innerhalb kürzester Zeit, welche Gangs sich in Auckland gegenseitig niederschossen und auf dem Rest der beiden Inseln „lediglich“ mit Messerstechereien und einfachen Schlägereien für Unruhe sorgten.&lt;br /&gt;(Anmerk. d. Red.: Außerhalb von Auckland braucht man sich gegenüber den Gangs keine Sorgen um sein Leben zu machen. Die sind eher harmlos und nur untereinander auf Gewalt aus)&lt;br /&gt;Die Feierlichkeit wurde dann irgendwann in den frühen Morgenstunden von dem Landlord (in etwa sowas wie ein Hausherr – in diesem Fall weiblich und min. 70 Jahre alt) und der Polizei aufgelöst. Das Ganze dauerte nur etwa 45 Sekunden. Die Party muss man sich in etwa so vorstellen, wie man sie aus diversen amerikanischen Teenagerkomödien kennt.&lt;br /&gt;Die nächsten Tage wurde gegammelt, eingekauft, Stadt erkundet, den Rest der Berliner Familie kennengelernt, Kunstaustellungen besucht und mit Roommates (Zimmergenossen) gekocht – Willi’s Leibgericht: Lasagne!&lt;br /&gt;Da das aber auf die Dauer teuer und unbefriedigend ist und es in New Plymouth eher schwer war, Arbeit zu finden, habe ich mich kurzer Hand zum WWOOFer (WWOOF ist eine Organisation, die Backpackern zu Jobs auf Farmen verhilft. Die Farmen erklären sich dann bereit für das leibliche Wohl und die Unterkunft der WWOOFer zu sorgen. Aus der Abkürzung WWOOF werden alle möglichen Wörter gebildet, z.B.: WWOOFen, WWOOFing, WWOOFhost etc.)  erklärt und Jenny aus Bell Block hat mir dann per Mail auch sofort geantwortet.&lt;br /&gt;Und somit ging es dann Bell Block einem Sub-Urb von New Plymouth. Hier sollte es dann auch sofort die Gründe für sehr treffende Überschrift meines letzten Blogeintrags geben. Aber alles der Reihe nach.&lt;br /&gt;Ich wurde in New Plymouth am Backpackers von einem sehr dreckigen und merkwürdig riechenden Pick-Up eingesammelt. Mit im Auto saßen bereits erwähnte Jenny die WWOOF-Host-Mum und Charles ein französischer WWOOFer. Es wurde nett geplaudert und nach etwa einer viertel Stunde Fahrt standen wir vor einer idyllischen Villa aus den 20ern umgeben von bunten Sträuchern und Blumen, sowie Feldern voller Kühe. Der Hof der Villa sah dann aber wieder wie ein Bauernhof aus. Hund und Katze tollten vor dem Schuppen und überall lag irgendwas, die Hühner rannten über den Hof zu den Kälbern und ließen sich dort von einem der drei sehr stolzen Hähne beglücken.&lt;br /&gt;Ach ich vergaß: der Geruch! Das ganze Gelände riecht nach ranziger Milch und Kuhscheiße. Das mit der Scheiße konnte ich verstehen, aber den Milchgeruch, der wesentlich schlimmer ist, konnte ich anfangs weder ein- noch zuordnen, aber nach dem ich ein paar neue Klamotten bekommen hatte, wurde ich meiner ersten Aufgabe zugeteilt und durfte sofort am eigenen Körper diesen Duft näher kennen lernen. Jennys Farm kauft 3 bis 4 Wochen alte Milch auf, von Kühen, die mit Antibiotika oder Penizillin behandelt wurden. Diese Milch muss in großen Tanks täglich per Hand umgerührt werden und wird anschließend den Kälbern als Nahrung ins Feld geschleppt. Die Medikamentendosis ist dabei dann so gering, dass sie für die Kälber als Vorbeugung reicht, aber nicht mehr in ihrer Milch landet. Die Milch bildet in diesen Tanks im Übrigen riesige Klumpen, die schon fast Butter sind – es macht einen Heidenspaß mit diesen Klumpen nach den freilaufenden Hühnern zu werfen.&lt;br /&gt;Einige Stunden nach meiner Ankunft wurde noch ein weiterer WWOOFer geholt – Jens aus Berlin!&lt;br /&gt;Man ist in diesem Land in keinem Ort vor den Deutschen sicher und ich stelle jetzt die waghalsige Behauptung auf, dass ich hier in jeder Stadt und jedem Dorf, dass ich besuche min. 1 Deutschen treffe – Mary ausgeschlossen.&lt;br /&gt;Die Tage auf der Farm vergehen dann wie im Flug. Um 7.30 ist Frühstücken angesagt und dann geht’s auch schon los. Mit dem ATV (auch Quad genannt – vierrädriges Motorrad) wird den Kälbern das Futter und/oder die Milch gebracht. Es werden diverse Gartenarbeiten erledigt oder mal wieder etwas repariert (ich hab schon einen Zaun gebaut, ein sehr stabiles Tor für die Kälberwiegeanlage und ein weiteres Tor repariert – ich bin sehr stolz auf meine Arbeit!). Zwei bis dreimal die Woche müssen die Kälber gewogen werden. Das macht mir am meisten Spaß – obwohl man eigentlich eine hundertprozentige Garantie hat, mich Scheiße eingedeckt zu werden und von einem 90kg-Kalb getreten zu werden.&lt;br /&gt;Das Ganze geht mit einigen Pausen bis ca. um 5 oder um 6 abends. Wo man sich dann bis etwa 8 ausruhen kann, ehe es Abendbrot gibt. Da ist dann auch Jon anwesend – Jennys Ehemann, der auf einem der Felder einen Computerladen unterhält und ein wahres Sinnbild der 70er ist.&lt;br /&gt;Danach sieht man dann zu, dass man ins Bett kommt, e-Mails liest oder falls nicht schon vorher erledigt die täglich –dringend benötigte- Dusche besucht.&lt;br /&gt;An einigen Tagen ist weniger zu tun, so dass wir die Möglichkeit haben mit den Rädern die Strände oder umliegenden Dörfer zu besichtigen.  Und das ist der Wahnsinn – einfach unbeschreiblich. Ich komme von der Alm innerhalb von wenigen Minuten an einen kalifornischen Strand mit Palmen und zu allem Überfluss sehe ich nur wenige hundert Meter in eine andere Richtung irländische Steilküsten mit einem schneebedeckten Vulkan im Hintergrund und den unfassbar grünen Alm-Wiesen dazwischen. Ich habe hier landschaftlich gesehen einfach alles. Atemberaubend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Last but not least – Was wäre meine Zeit hier ohne ein paar Unfälle?! Als ich versucht habe ein Tor zu reparieren, musste ich einen Pfahl etwas weiter in die Erde bringen und empfand dafür den Vorschlaghammer als sehr geeignet. Leider hatte ich von soweit unten, den falschen Winkel und konnte die Kraft nicht richtig übertragen. Also schnell was zum hochsteigen gesucht – eine Klappleiter gefunden. Wer sich bei „Vorschlaghammer“ und „Klappleiter“ an den Kopf greift, macht das zu Recht. Auch ich habe mir vorher gedacht, dass da schnell was schief gehen kann, aber ich wollte die Arbeit einfach schnell erledigen. Jedenfalls kam es, wie es kommen musste: Too much hammer, too less Willi – Ich verfehlte den Pfahl, konnte den Schwung des Hammers nicht ausbalancieren und fiel vorüber von der Leiter. Dabei riss ich das Tor sowie den Pfahl um und blieb schließlich in der Kuhscheisse liegen. Dabei habe ich mir nicht ganz unerheblich den Arm aufgekratzt und geschnitten – heilt aber schon wieder.&lt;br /&gt;Weitere kleine Kratzer, Schnitte, Tritte und Unfälle sind hier an der Tagesordnung, aber nicht weiter erwähnenswert… Ich habe mir mit einem Nummernschild ein kleines Stück Handrücken weggesäbelt – das hat geblutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achso: Noch ein paar letzte Worte zum Geburtstag. Den habe ich nicht gefeiert – mir wurde auch nicht gratuliert – es wusste auch keiner… Außer Frances… aber anscheinend WUSSTE sie es nur und hatte es bis zum Geburtstag vergessen. Jedenfalls bin ich an meinem Geburtstag Häuser angucken gefahren, denn die Berliner suchen ein neues Haus. Danach habe ich auf der Farm geholfen – das war‘s dann aber auch.&lt;br /&gt;Ich danke den Leuten in Dresden (oder Dessau), die an mich gedacht haben – wir feiern dann einfach nach, wenn ich wieder in Dresden bin – dann fühle ich mich auch wie Geburtstag (eins der seltsamsten Gefühle, die ich je hatte – Mein Geburtstag ohne mich)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bilder wird es im nächsten Monat keine geben: Ich habe zwar Internet, aber keinen USB-Port geschweigen denn eine Anschlussmöglichkeit für meinen Laptop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;UPDATE:&lt;/span&gt; Leider kann ich dir Bilder momentan nur als einfache Dia-Show hochladen und auch nicht sonderlich viele - die, die es gibt, gibts aber auch noch als extra Link zu runterladen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src="http://img215.imageshack.us/slideshow/smilplayer.swf" name="smilplayer" id="smilplayer" bgcolor="000000" menu="false" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" flashvars="id=img215/9573/1190958812dqe.smil" height="320" width="426"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://img217.imageshack.us/img217/8428/imgp00034eo9.jpg"&gt;Diashow in voller Groesse,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://img217.imageshack.us/img217/8428/imgp00034eo9.jpg"&gt;Bild 1&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/8006/imgp00045ii9.jpg"&gt;Bild 2&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/678/imgp00066vm0.jpg"&gt;Bild 3&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img215.imageshack.us/img215/289/imgp00091wp8.jpg"&gt;Bild 4&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img215.imageshack.us/img215/2876/imgp00093qc9.jpg"&gt;Bild 5&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/7306/imgp0014ex0.jpg"&gt;Bild 6&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img215.imageshack.us/img215/4930/imgp00191op9.jpg"&gt;Bild 7&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/8360/imgp00243ya5.jpg"&gt;Bild 8&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/4463/imgp00271at2.jpg"&gt;Bild 9&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/74/imgp00352bq6.jpg"&gt;Bild 10&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img296.imageshack.us/img296/8961/imgp00391sn4.jpg"&gt;Bild 11&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img401.imageshack.us/img401/412/imgp0044wp4.jpg"&gt;Bild 12&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img215.imageshack.us/img215/8322/imgp0066zv1.jpg"&gt;Bild 13&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://img292.imageshack.us/img292/9459/imgp0083fl5.jpg"&gt;Bild 14&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-5689428263362705907?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/5689428263362705907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=5689428263362705907' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5689428263362705907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5689428263362705907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/09/alles-scheisse-teil-2.html' title='ALLES SCHEISSE – Teil 2'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-5220137380938238152</id><published>2007-09-14T00:21:00.000+02:00</published><updated>2008-02-21T04:21:03.386+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuseeland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='New Zealand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kiwi'/><title type='text'>ALLES SCHEISSE!</title><content type='html'>Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell die Schnauze voll hab… Dabei hatte alles so schön angefangen. Die letzten Wochen waren einfach nur wie im Traum. Ich habe meinen n 90-Tageführerschein in South Dakota gemacht. Bin mit diesem auch ganz stolz als Nanny durch die Kante gekurvt, habe gegen Ende hin auch die mit angereisten deutschen Mädels nach einer Party nach Hause gebracht. Von Jacob habe ich eine ganz süße und große Abschiedskarte bekommen. Ich habe von Cody und Steph ein Abschieds-T-Shirt bekommen und ansonsten war auch alles perfekt – einfach nur schön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hatte sich sogar noch alles mit meiner Abreise geklärt. Wir haben einen Fahrer gefunden, der mich nach Sioux Falls zum Flughafen bringen wollte und sogar mein Fahrrad mitnahm. Wir haben auch mit UPS Kontakt aufgenommen, so dass ich meinen neuen Fahrradkarton abholen konnte. Ich habe mir also am Montagmorgen den größten Fahrradkarton abgeholt und war schon etwas über die Größe erstaunt, aber die nette Verkäuferin meinte, ich bekäme mein Fahrrad dort rein – ohne die Räder abzubauen. Selbst wenn ich die Räder abgebaut hätte, hätte das Rad nicht rein gepasst. Ich stand also eine Stunde vor Abfahrt mit einem viel zu kleinem Karton an der High School.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich bin ja inzwischen schon etwas geübt, was Problemchen des Alltags betrifft. Also schnell zur Theatergruppe gerannt um Klebeband und Cutter zu besorgen. Ich war auch noch äußerst fröhlich und zuversichtlich und witzelte vor mich hin „Da bau ich mir halt meinen eigenen Karton (mit Blackjack und Nutten“ (Anmerk. d. Red.: abgewandeltes Zitat von Bender aus der Zeichentrickserie „Futurama“). Dann ging‘s auch schon ab zum Flughafen und vorher noch schnell einen letzten amerikanischen Burger geholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Flughafen hieß es dann, das man mein Rad so nicht verschiffen könnte und das ich einen passenden Karton bräuchte oder den Karton schließen solle,  nachdem ich die Räder abgebaut hätte. Nach einem kurzen Hin und Her wies ich die Dame drauf hin, dass das alles keinen Sinn hätte und ich das Rad mitnehmen müsse – so wie es zu dem Zeitpunkt war und das es hinzu auch kein Problem gewesen war. Also schnell einen Zettel unterschrieben, dass ich selber für Schäden hafte und gut war’s. Der Flug nach Denver verlief dann auch problemlos und der Aufenthalt dort war sogar so angenehm, dass ich mich an einem neuen Blogeintrag versuchte (auf Grund der gestrigen Geschehnisse allerdings wieder verworfen!). Ich fand dabei sogar die Zeit, mich zu erkundigen, ob ich irgendwo mein Gepäck aus und wieder einchecken müsste – musste ich nicht, das wurde angeblich in den 3 Wochen abgeschafft! Auch gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In L.A. brauchte ich dann erstmal eine Weile um zu begreifen, dass mein Gate TRM2 nicht existierte sondern nur auf Terminal 2 verwies. Also ab zu Terminal 2! Ich verlies Terminal 7 und dachte mir, dass ich ja auch laufen könnte – Zeit hatte ich zur Genüge und die Transfers waren mir zu verwirrend. Vorbei an Terminal 6, 5 und 4 kam ich nach einer ¾ Stunde bei Terminal… nein nicht bei einem Gate sondern einem Parkhaus an – und dahinter war kein Flughafen mehr. Mist! Also Transferbus gesucht und nach Terminal 2 was fast direkt hinter Terminal 7 war… äußerst logisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Transfer bekam ich dann allerdings die Hummeln, weil nahezu alle Passagiere ihre riesen Koffer mit sich rum schleppten. Hatte man mir nicht gesagt, dass das nicht mehr nötig sei?! Im Terminal 2 angekommen bin ich eine Weile umhergeirrt, habe mich aber nochmal schnell vergewissert, dass die Koffer auch wirklich automatisch weitertransportiert werden. Ruhig wurde ich dennoch nicht, weil viele Leute um mich rum ihre Koffer schleiften. Aber was sollte ich denn machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich alle Kontrollen hinter mir hatte, bin ich schnell zu Starbucks geflitzt um mir auf den ganzen Stress einen leckeren Frappuchino zu gönnen. Bestellt, bekommen bezahlt…  Nein, wieder falsch. Bezahlen war nicht. Meine Kreditkarte wollte nicht mehr! Überzogen! Am 10. September!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt ich bin jetzt bis zum 1. Oktober ohne Geld! 30 Euro hatte ich noch – WOW!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab ins Flugzeug, Kopf ausmachen und morgen dann überlegen, wie es weiter geht… mehr konnte ich in dem Moment eh nicht machen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flug nach Auckland war dafür dann klasse. Super Essen, super freundliche Neuseeländer als Personal und viel Platz für mich. Die Ankunft in Neuseeland war dann auch vollkommen sorgenlos. Wenn ich jemanden fragte, wurde ich so lange begleitet, bis alles geklärt war. So war ich dann auch wieder ganz schnell in Besitz meines Rades und meiner Kraxe – hatte also auch alles geklappt. Und es fehlte nur eine Schraube am Rad, die ich mit einem Strick nahezu perfekt ersetzen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dinge liefen also wieder! Das Geldproblem würde ich jetzt auch noch in Griff bekommen. Dafür musste ich aber erstmal auf den 7$-Transfer vom Flughafen in die City verzichten. Da ich ein Fahrrad hatte, sollte es ja nicht das Problem darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also nicht ganz munter, aber guter Dinge, ging’s auf in Richtung Auckland Downtown. Eine halbe Stunde später wurde ich von der Polizei gestoppt – Helmpflicht. Aber der Polizist war ganz nett. Erzählte mir, dass ich mich hier gerade in der schlimmsten Gegend Neuseelands befand und möglichst schnell weiter sollte. Er wollte mich sogar mitnehmen, sah aber nach ein paar Minuten ein, dass wir das Fahrrad unter keinen Umständen in sein Auto bekommen. Also hat er mir schnell einen Stadtplan gezeichnet und mir eine gute Weiterreise gewünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die hatte ich auch etwa noch 15 Minuten. Denn auf einmal wurde ich vom Rad gefegt. Vollkommen unvorbereitet. Vor mir war eine Brücke und rechts davon ging es 5 Meter nach unten ins kühle und unsaubere Nass. Auf die Brück schaffte ich es fallend nicht mehr. Ich habe mich mit dem Oberkörper an die Brücke geworfen und mit den Beinen das Rad umklammert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schmerz war dumpf und heftig! Der rechte Handballen hatte den größten Teil der Geschwindigkeit gebremst. Dementsprechend dick ist er heute aber auch. Mit dem linken Unterarm hab ich mich irgendwie ans Geländer gekrallt – die höllischen Schmerzen von gestern sind aber heute nahezu weg – also nichts gebrochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von da an, war es für mich nur noch zu Fuß ertragbar. (Grund für den Sturz vom Rad war im Übrigen die Karxe, die an einem Ast hängen geblieben war – ich hatte nicht dran gedacht, dass wenn ich den Kopf senke, das Monster auf meinem Rücken nicht selbiges tut)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging also zu Fuß weiter… und weiter… und weiter… und langsamer weiter. Die ca. 40 – 45kg (ich hatte das gesamte Gepäck an meine Kraxe gebunden)  auf meinem Rücken machten sich mehr und mehr bemerkbar. Es wurde nun langsam heiß. Ich hatte einfach keine Ahnung mehr, wo ich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den gezeichneten Stadtplan des netten Polizisten hatte ich vor einer halben Stunde in die mir gezeigte Richtung verlassen. Mich überkam langsam die Panik. Ich hatte kein Geld, Keine Orientierung mehr. Schmerzen (inzwischen auch im Rücken und Hüfte) und ich war völlig erschöpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich führte Selbstgespräche – richtig laut! Nur um mich etwas in diesem fremden Land aufzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte mich immer weiter nach dem Weg durch, bis ich durch einen glücklichen Zufall eine Bank sah. Ich wollte meine Karte einfach nochmal probieren – ich konnte mir immer noch nicht vorstellen, dass die Idioten von Amazon.com einen Monat zu spät abgebucht haben. Doch die Ernüchtereung kam ebenso schnell, wie die Überraschung zuvor – Sie hatten! Deprimiert verlies ich die Bank. Draußen hielt ich inne. Irgendetwas war in dieser Bank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Symbol auf dem Automaten war zweimal da (zwei ineinander verschlungene Kreise) einmal für Mastercard und einmal für Maestro – meine Sparkassenkarte!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein PIN-Code fiel mir dann auch beim dritten Versuch endlich ein… mir war es einfach sch…egal, ob ich den nun richtig oder falsch eingebe – ich habe es einfach versucht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schwupps hatte ich wieder ein wenig Bargeld (ich möchte nicht wissen, was da noch für Gebühren dahinter stehen, aber das ist mir eigentlich herzlich egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann habe ich auch noch eine AA-Zentrale gefunden. Mein Flughafen-Fahrer in Amerika hatte mir von denen erzählt. Die helfen einem, seinen Führerschein umzumünzen. Also schnell rein, mich beraten lassen, Adresse für New Plymouth besorgt und weiter. Da ich nun  Geld hatte lies ich mich an einer Busstation nieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich herausgefunden hatte, dass man den Bus zu sich winken muss, war ich nun endlich bereit meinen Trip nach Downtown auf einfachem Wege fort zu setzen. Ich stieg in den Bus, fragt freundlich, was der Trip für mich und mein Rad kosten würde und durfte den Bus gleich wieder verlassen – Keine Räder im Bus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Nerven lagen trotz der Erfolgserlebnisse der letzten Minuten blank. Ich konnte körperlich einfach nicht mehr… Ich schleppte mich Meter um Meter weiter. Und da sah ich es, das Zauberwort: Internetcafe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 10 min wusste ich wieder wo ich war und wo ich hin muss – aber das war der nächste Hammer. Die Tränen standen mir in den Augen und ich wollte einfach nur noch aufgeben. Ich hatte zu dem Zeitpunkt etwa 30 – 35 km zurückgelegt – wohlgemerkt mit dem Gepäck auf dem Rücken. Vor mir lagen noch 32 km. Ich wusste, dass ich diese Strecke unter keinen Umständen mehr schaffte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzten Endes bestellte ich mir dann an der Rezeption ein Taxi – Schluss aus. Mir war es egal, was das kosten sollte, Hauptsache war, dass ich mit meinem Fahrrad zu einem Backpackers in der Nähe meiner Bushaltestelle kam. Ich musste auf Grund des Fahrrads ein etwas teureres Taxi nehmen, war aber unheimlich froh, als dann alles verstaut war und wir uns bewegten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich hatte mich natürlich wieder zu früh gefreut! Ich hatte im Stress, meiner Erschöpfung und Übermüdung das Portmonee im Cafe liegen lassen! So wurden aus 35$ ganz schnell 60$ Fahrpreis! Aber zum Glück lag meine Geldbörse noch unversehrt da!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Backpackers habe ich mir dann auch gleich das beste Zimmer gegönnt – ein Einzelzimmer für 50 $ die Nacht. Ein Einzelzimmer besteht im Übrigen aus einem sehr harten Bett und einem Spiegel – eigentlich gehört noch ein luxuriöser Wandhaken ins Zimmer, der wurde aber schon von jemand anderem stibitzt. Ich schätze er war sehr wertvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Backpackers habe ich dann auch gleich viele interessant Bekanntschaften gemacht, die mir Tipps zum Reisen, Essen und Arbeiten gaben… leider weiß ich auf Grund der 3 Feierabendbier nicht mehr ganz so viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ich möchte an dieser Stelle mal meine Verfassung umschreiben: Ich hatte am ganzen Körper Schmerzen – vom Tragen, vom Sturz und vom Laufen! Ich war gute 50 Stunden wach – im Flugzeug habe ich 2 Stunden geruht… mehr hab ich nicht geschafft – und seit etwa 40 Stunden hat mein Körper nicht einmal auf Toilette gewollt. Ich hatte während der 50 Stunden 3 Mahlzeiten und etwa 3 Liter Flüssigkeit zu mir genommen. Ich war mir im vollen Bewusstsein meines Bankrotts und habe gestunken wie Sau – Ich danke allen die mich so ertragen haben)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Morgen bin ich um 6 aufgestanden, habe es aber nicht geschafft zu duschen oder mir etwas zu essen zu besorgen – zwei Flaschen Pops mussten für den Vormittag reichen. Leider habe ich auch kein Waschbecken gefunden – Zähneputzen wurde mit einem Kaugummi ersetzt! Ich fing an mich zu hassen. Die Haare waren verfilzt und fettig, die Klamotten durchgeschwitzt und bekleckert. Ich checkte aus und versuchte schnellstmöglich zum Busbahnhof zu gelangen. Laufen ging wieder – ich hatte auch wieder etwas Kraft schöpfen können, aber der Sturz von gestern saß mir noch in vielen Knochen, so dass die 700 m mir vorkamen wie 2 Stunden straffer Fußmarsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Online reservierte Busplatz war ohne Probleme zu bekommen – das Fahrrad wurde ohne Beanstandungen für weitere 10 Dollar mit eingeladen und ich durfte Platz nehmen… Ich schien das gröbste überstanden zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten 7 Stunden Busfahrt sollten mich nahezu für alles entschädigen. Kaum, das wir Auckland verlassen hatten wechselte das Fensterbild von Slum auf Natur-WOW! Landschaftsbilder, die man einfach nicht beschreiben kann (Fotos werden noch gemacht, ich war auf der Busfahrt einfach nicht mehr in der Lage noch irgendwas zu machen). Pechschwarze Strände, türkises Meerwasser, die grünsten Wiesen, die Ich jemals gesehen habe, weiße Schafe, die zum Knuddeln aussahen und Urwälder, die an malerische Täler grenzten… Ich hab ja sonst wirklich nichts für Landschaften übrig – aber diese Busfahrt war einfach der Wahnsinn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Stunde verabschiedete sich meine Pechsträhne mit einem lauten Tschüss: ich bekam für eine volle Stunde Nasenbluten! Warum weiß ich nicht, es war plötzlich einfach da! Aber eine ganz süße Omi hat sich dann liebevoll um mich gekümmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In New Plymouth angekommen wusste ich dann, dass alles endlich gut werden würde. Ich wohne jetzt direkt am Strand. Meine Kreditkarte funktioniert Dank meiner hervorragenden Sekretärin wieder und ich habe mich bereits um Arbeit gekümmert – ab morgen für 2 Tage mit einem Wasserstrahler irgendwas sauber machen. Easy Work!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es läuft und ich bin wieder versöhnt! Gerade eben spazierten meine Mitbewohner ins Zimmer – Neuseeländische Punkgothics!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Um die Wartezeit auf die Bilder zu verkuerzen - hier etwas typisch Neuseelaendisches: der Trailer zu Black Sheep - ich hab ihn im Flugzeug gesehen... sehr amuesant. Wer ihn auf DVD haben will, muss mir etwa 30-35 Euro ueberweisen... Ich schicks dann per Post zu (ich muss nochmal rausbekommen, was die Post hier kostet)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0gEDUDmZkyc"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0gEDUDmZkyc" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="350" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-5220137380938238152?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/5220137380938238152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=5220137380938238152' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5220137380938238152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/5220137380938238152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/09/alles-scheisse.html' title='ALLES SCHEISSE!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-6824195963970470703</id><published>2007-09-01T06:16:00.000+02:00</published><updated>2008-02-21T04:21:53.702+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amerika'/><title type='text'>Tagebuchauszug des Despos</title><content type='html'>&lt;div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"&gt;&lt;p&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab visible" href="http://youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab visible" href="http://youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 0px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab visible" href="http://youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww"&gt;&lt;/a&gt;&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param value="http://youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww" name="movie"&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww" height="350" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oben stehendes Video musste einfach mit rein. Die Aussage geistert hier momentan durch alle Nachrichten und Zeitungen. Wenn man trotz der besten Englischkenntnisse nicht ganz mitkommen sollte, ist das nicht so schlimm - selbst die Amerikaner mussten bei diesem Statement einsehen, dass es sehr schlecht um ihre Bildung steht - vermutlich sogar um die der Iraker und Südafrikaner?!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Dienstag, 21.08.07 - Tag der Enthauptung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Tag begann eigentlich ganz unspektakulär – aufstehen, nach Sioux Falls fahren, mit Michael ein Auto angucken, Probe fahren, zu Best Buy cruisen, Kameras für mich checken und über Wendy’s zurück nach Watertown. Das Wetter klarte zum Glück auch noch auf, so dass einer Jetskifahrt nichts mehr im Wege stand.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ab auf den Jetski und schön ne halbe Stunde über den See gebrettert. Dann haben mich irgendwelche Fliegenviecher gepisackt, so dass ich keine Lust mehr hatte und zurück zum Pier bin, auf dem Michael und Jacob saßen. Zum Abschluss nochmal eine schöne Kehrtwende um die beiden nass zu spritzen und… denkste! Ich hatte vergessen, dass der S****-Jetski nur lenkt, wenn man Gas gibt. Also nochmal schnell Gas gegeben um die Kurve zu kriegen, aber – zu spät! Ich krache also mit Full-Speed in das Pier. Auf Kopfhöhe der Steg. Ich konnte mich zum Glück noch richtig in die Seite legen, aber den Jetski hat das etwas mitgenommen… Ich fühl mich jetzt verdammt schuldig.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Den Rest werde ich jetzt wohl erstmal etwas ruhiger angehen!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Sonntag, 26.08.07 - mein "James"-Projekt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das Wasser hat mich wieder… aber auf den Jetski bin ich nicht mehr gestiegen – ich habe mich für eine passive Form des aktiven Wassersports entschieden: Tubing! Eine Art Luftmatratze wird an ein Motorboot gebunden und los geht’s – Ziel ist es, nicht herunter zu fallen und den Wellen und Fliehkräften zu trotzen. Das Ganze gibt es auch mit einer riesen Banane – aber die dreht sich zwangsläufig irgendwann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Alles in allem macht Tubing sehr viel Spaß und geht ordentlich auf die Oberarme.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als wir gestern vom Tubing zurück kamen, war da dieser Hund in unserem Garten. Er wollte nicht auf ein anderes Grundstück und weit und breit waren keine Besitzer in Sicht. Der Hund verharrte auf der Veranda bis spät in die Nacht – Nichts! Keiner kam und wollte seinen Hund holen – dieser wollte auch nicht gehen. Da der Hund äußerst zutraulich ist, konnten wir sein Halsband checken – kein Name – nichts! Also haben wir im etwas Wasser und eine Decke rausgegeben und ihn an einem Pfahl mit einer Langen Hundeleine angebunden und die hiesige Radiostation angerufen, dass sie eine Durchsage im Radio machen – das liegt jetzt gute 24 Stunden zurück. Kein Anruf und nirgends eine Suchmeldung. Wir haben uns heute tagsüber etwas mit dem Hund beschäftigt. Er hört nahezu immer aufs Wort, ist clever und sehr lieb. Da er etwas „majestätisches“ an sich hat, haben wir ihn auch mit einem würdigen Namen getauft – James!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Momentan bellt James noch sehr viel, wenn er die anderen 2 Hunde in diesem Haushalt im Haus sieht – er ist etwas neidisch! Wenn sich diese Woche keiner meldet, wird James in die Familie aufgenommen – bis dahin ist es meine Aufgabe, James täglich mit „Stöckchen holen im Wasser“ zu beschäftigen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Freitag, 31.08.07 - Zusammenfassende News - brandheiß!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem James nun doch von seinen Besitzern am Dienstagabend abgeholt wurde, war meine Tagesbeschäftigung weg und ich habe mich mehr und mehr der Highschool gewidmet. Neue Kontakte geknüpft und alte aufgefrischt, Rich bei der Planung für die Austauschschüler geholfen und mein Fahrrad endlich mit dem Front-Gepäckträger ausstatten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Viel passiert nicht im verträumten Watertown, also muss ich mir selber ein wenig Action basteln.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zum einen habe ich nun endlich (!!!) wieder eine Kamera (wen es interessiert: eine Pentax K10D Super) zum anderen bin ich dran, hier einen 90-Tage-Führerschein zu machen, in der Hoffnung, das dieser mir hilft in New Zealand einen dauerhaft gültigen zu erhalten – aber das sind mir die 8 Dollar schon wert – Ja richtig gelesen: jeder Führerschein in Amerika kostet 8 Dollar!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Action hatte ich auch am Mittwoch. Da hatte meine Gastmama Geburtstag und wir sind zum Abschluss des Tages nochmal auf den See raus. Ich mit Jac hinten auf die Tube und los gings. Jac wurde es dann irgendwann zu hart und kühl, also hatte ich auf der Tube Platz für mich alleine und konnte etwas das Tempo angeben. Und wie man mich nun mal kennt – ich übertreibe irgendwann!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach meinem Enthauptungsversuch in der vorangegangenen Woche nun ein „kopfüber“-Sturz mit maximaler Geschwindigkeit im Wasser. Der Körper wird ruckartig äußerst brutal zusammen gestaucht und der Kopf fühlt sich an, als würde man gegen eine Wand rennen. Einen Tag Kopfschmerzen sollte ich als Tribut für meinen jugendlichen ;-) Übermut zahlen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber ich erhielt auch zwei wunderschöne Nachrichten diese Woche. Erstere war, dass mich die bezaubernde Mary ab (voraussichtlich) Mitte oder Ende Oktober durch Neuseeland begleiten wird – ich bin Weihnachten also nicht alleine!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Letztere bekam ich gerade eben von einer ehemaligen Mitaustauschschülerin von vor 2 Jahren, die mir berichtet, dass in Amerika wirklich AuPair-Männer gesucht werden… und da ich ja nächstes Jahr wieder nach Amerika möchte, steht somit mein Plan fest: Ich werde AuPair! Ich werde mit meiner Ankunft in Auckland fest an den Rahmenbedingungen für das nächste Jahr arbeiten, während mir Steffi bei den Vorbereitungen vor Ort hilft – passende Gastfamilie besorgen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zu guter Letzt: meine Gastfamilie kränkelt hier ganz schön rum – aber erst seit heut Nachmittag um drei – fragt mich bitte nicht, was hier los ist – mir geht’s auf jeden Fall noch blendend! Morgen oder Übermorgen machen wir dann hoffentlich einen Trip nach Fargo!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aktuelle Bilder gibt es ab jetzt immer rechts unter "Vernetzt" bei meine Bilder - sogar mit Musik! Zusätzlich werde ich selbstverständlich auf neue Bilder hinweisen und diese &lt;a href="http://despo.de.ohost.de/Watertown%202007/"&gt;verlinken!&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es sind jetzt endlich die Bilder der erhältlichen T-Shirts online - Julius bekommt das Erste. Kleine Änderungen sind selbstverständlich möglich!&lt;i style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-6824195963970470703?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/6824195963970470703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=6824195963970470703' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/6824195963970470703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/6824195963970470703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/08/tagebuchauszug-des-despos.html' title='Tagebuchauszug des Despos'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-3033135908539333148</id><published>2007-08-18T20:48:00.000+02:00</published><updated>2008-02-21T04:21:53.702+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amerika'/><title type='text'>Flug(hafen)angst</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist 00:57 – zumindest in Deutschland – dort wo ich heute Morgen pünktlich um 10.40 gestartet bin. Von Malsdorf (Nähe Berlin) ging es mit dem Gütertaxi um 6.45 Uhr ab nach Berlin Schönefeld – den Flughafen hatte ich mir zwar etwas größer und die Bedienung zumindest bilingual vorgestellt, aber eigentlich war mir das alles Schnuppe.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Den letzten Abschied nehmen hieß es – nur Mutti war noch da. Von meinem Herrn Papa und meiner herzallerliebsten Schwester hatte ich mich schon zuvor in Dresden –etwas unspektakulär- verabschiedet. Das Flughafenfrühstück wollte nicht so recht meine Futterklappe treffen, weswegen ich das Frühstück dann nach der Hälfte stehen lies – trotz knurrenden Magens! (Die beklemmende Situation hatte mir etwas die Kehle zugeschnürt). 9.40 Uhr hieß es dann auch von meiner Ma Abschied nehmen – das ging schnell, ohne Tränen, ohne noch einmal Rumdrehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dann wurden die Abschiedsgedanken aber auch schon von einer minimalen Flugangst sowie einer leichten Organisationspanikattacke abgelöst. Ich sollte mit Zweiterer auch gar nicht so unrecht haben. Der Flug von Berlin war gar nicht weiter nennenswert, aber sehr wohl das Umchecken. Dafür hatte ich ganze 40 min Zeit – sollte reichen. Glaubt man zumindest! Aber: am Transferdesk erfuhr ich, dass ich in Amerika eine Anschrift brauche, wo ich wiederzufinden bin. Da ich von meinem Hostdaddy weder eine Anschrift noch eine Telefonnummer hatte ergriff mich auf einmal wirklich Panik. Alleine in Dublin, nur von englischsprachigem Personal umgeben ohne Aussicht auf eine Weiterreise – FUCK!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Also mir schnell den Weg zum nächsten Internetcafe beschreiben lassen und auschecken – im Sprint durch den Flughafen zum Internetcafe (zum Glück hatte ich noch das nötige Kleingeld mit) und ohne Umwege einfach die Adresse der Senior High in Watertown rausgesucht (dort wo mein Host-Daddy arbeitet) – damit wieder eingecheckt. Ab zum „Aer Lingus“-Desk und Bordingcard geholt – auf Grund der Zeitverschiebung total von der Rolle was die Bordingzeit anbelangt zum Gate gehetzt und als einer der Letzten an Board gegangen. Tief durchgeatmet und mit der Flieger ab nach Shannon – das ist nur gute 250 km westlich von Dublin und eine Art amerikanische Grenze.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass man die White Stripes beim Abheben hören sollte – jegliche Flugangst ist wie weggeblasen und man genießt die enorme Beschleunigung einfach nur noch!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In Shannon immer noch leicht verstört durch den Flughafen geirrt auf der Suche nach der Immigrationcounter. Gefunden! Schön die Fingerchen gescannt, brav alle dämlichen Fragen beantwortet, die Zettelchen abgegeben, mit denen ich bestätige, dass ich keiner terroristischen Organisation angehöre, keine Drogen nehme, noch nie des Landes verwiesen wurde und nicht vorhabe nackt durchs Flugzeug zu laufen… ach nee – das darf ich dann doch… zum Schluss noch ein hübsches Abschiedsbild und weitern geht’s – Amerika steht jetzt nichts mehr im weg – DENKSTE!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Warum? Warum immer ich? Was ist es, dass alle denken, ich stehe auf eine Sonderbehandlung?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich war der Einzigste, der angekommen ist und nach der o.g. angeführten Überprüfung raus gewunken wurde. „Take a seat in the middle „way“ (ich habs nicht verstanden)“ Ich wurde nach ewigen Minuten des Wartens (inzwischen hatte ich wieder Schiss, als letzter oder eben gar nicht mehr das Flugzeug zu erreichen) endlich ins Büro beordert. Hinter einem Holzschreibtisch der 70er oder 80er Jahre saß Officer oder Sherif – ich weiß es nicht – O’Connor! Ich kam mir inzwischen wirklich vor, wie in einem schlechten Film. Und ich beantwortete noch einmal haargenau die gleichen Fragen wie etwa eine halbe Stunde zuvor… Man bedankte sich am Ende des Gesprächs ganz freundlich bei mir für die Kooperation und ich durfte endlich wieder in die Maschine steigen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im A330 ging es dann von Shannon nach Chicago – mit Sitzmonitor – ich bestimme das Programm *harr harr* - ruhiger Flug, bis auf das mich wirklich jede vorbeirennende Saftschubse anrempelte – egal ob ich gerate schlief in den Film vertieft war.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Landung in Chicago sollte sich dann wieder als typisch erweisen, da es der einzige Flughafen ist, bei dem ich immer Stoßgebete gen Himmel murmel! Das Flugzeug wackelt nicht nur ein bisschen, sondern wird hin und her geworfen, wie ein Blatt im Wind…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber auch die Landung war vorüber und der gefürchtetste Teil begann – Gepäck auf dem riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeessssssssssssssssssssssssiiiiiiiiiiiiiiiiiiiigen Chicagoer Flughafen auschecken – neue Bordingcard holen – Gepäck neu einchecken. Klingt einfach ist es aber weiß Gott nicht, wenn man alleine ist und 2mal Sperrgepäck mit sich führt und gar keine Ahnung hat, wo man denn eigentlich auf diesem riesen (ich erwähnte bereits die überwältigende Größe, oder?!) Flughafen hin muss.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In Amerika gab es dann auch wieder andere Regeln für das Gepäck, so dass ich für beide Gepäckstücke hätte bezahlen müssen – aber glücklicherweise stürzte just in dem Moment, wo ich bezahlen „wollte“ der Computer ab – ach wie schade! &lt;span style="font-family: Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;J&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach einem letzten Sicherheitscheck (der 4te heute) durfte ich dann auch zu meinem letzten Gate wandern – wo ich mich inzwischen eingefunden habe. In anderthalb Stunden, geht dann auch schon mein letzter Flug. Ich hoffe, dass in Sioux Falls, dann mein „Schrank“ und meine neue Liebe wohlbehalten auf mich warten – dann wäre der Tag ja doch ganz klimpflich ausgegangen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich werde also voraussichtlich nach 25 Stunden Stress in ein gemachtes Bett fallen – falls nicht, wird es dieser Blogeintrag vermutlich nicht bis ins Netz schaffen &lt;span style="font-family: Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;J&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Live aus Chicago um (inzwischen)18:38 Uhr Ortszeit: Despo&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;PS: Es gibt jetzt übrigens Despo-on-Tour-Shirts - :ja: &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-3033135908539333148?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/3033135908539333148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=3033135908539333148' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3033135908539333148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/3033135908539333148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/08/flughafenangst.html' title='Flug(hafen)angst'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-1620238913047853870</id><published>2007-08-12T22:14:00.001+02:00</published><updated>2008-02-21T04:22:39.614+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Niederlande'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Holland'/><title type='text'>Zwischen Käse und "Huren"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh5.google.de/Despo.on.Tour/RsFxvid1SfI/AAAAAAAAABs/UlJwy3ARFWc/JD500031.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.de/Despo.on.Tour/RsFxvid1SfI/AAAAAAAAABs/UlJwy3ARFWc/JD500031.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am 27.7. ging es los nach Leverkusen (nähe Köln). Dort haben wir uns bei Bekannten niedergelassen um am nächsten Tag dann die restlichen 2-3 Stunden Fahrt anzutreten (am Tag zuvor waren es ja nur 6-7 Stunden).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die Ankuft gestaltete sich zwar äußerst unkompliziert, aber irgendwie war die Stimmung beim Zeltaufbauen etwas gereizt... Lag vielleicht daran, dass unsere Zelte das ein oder andere Mal als Drachen fungierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh5.google.de/Despo.on.Tour/RsFx2id1SgI/AAAAAAAAAB0/5uuYP6FfAlI/JD500054.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.de/Despo.on.Tour/RsFx2id1SgI/AAAAAAAAAB0/5uuYP6FfAlI/JD500054.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber das war dann auch schnell vergessen, denn es ging zum Entspannen nach... na? Genau! Amsterdam! Und ab gings von der Brouwergracht ins Rotlichtviertel. Dort erstmal schnell einen sehr guten Dönerersatz gesucht: Shoarma (nur zum empfehlen... aber leider nicht auf dem deutschen Markt *grummel*). Leider war der die 5 €-Portion etwas klein... etwas sehr klein!&lt;br /&gt;Aber beim Schaufensterpuppen-Gucken stillte das ein oder andere Heineken den verblieben Hunger. Ohne Coffee-Shop, ohne "Theater"besuch aber mit reichlich Sehenswürdigkeiten :))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh5.google.de/Despo.on.Tour/RsFxWid1SdI/AAAAAAAAABY/Ay8Hj0w9Pfk/JD500016.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.de/Despo.on.Tour/RsFxWid1SdI/AAAAAAAAABY/Ay8Hj0w9Pfk/JD500016.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die nächsten Tage gings dann mit dem Fahrrad quer durch die Niederlande. Wir besuchten Leiden (wunderschönes Städtchen), Den Haag (insbesondere Scheveningen... sprich den Strand), Wassernaar (auch ein wunderschöner Strand), Gouda (da wo es zum Käsemarkt u.a. den weltberühmten Gouda gibt... welch Überraschung :)), Utrecht (Grachtenfahrt), Delft (das perfekte Städtchen um einen Kaffee an der Gracht zu genießen ohne dabei von Touris mitgerissen zu werden) und zu guter Letzt *Trommelwirbel* Zoetermeer!&lt;br /&gt;Das Nest kennt zwar kaum einer, aber... Dort habe ich meine neue Liebe kennengelernt. Und das tollste ist - Sie kommt mit nach Neuseeland - das konnte ich schon in Holland organisieren!&lt;br /&gt;Sie ist eine echte Holländerin und im übrigen &lt;a href="http://www.sparta.nl/upload/collections/659755.jpg"&gt;hier&lt;/a&gt; zu bewundern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh4.google.de/Despo.on.Tour/RsFxiSd1SeI/AAAAAAAAABk/DtWrZhTwMSc/JD500030.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh4.google.de/Despo.on.Tour/RsFxiSd1SeI/AAAAAAAAABk/DtWrZhTwMSc/JD500030.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach der ganzen Fahrradfahrerei, wars dann aber auch an der Zeit mal wieder ein bisschen Urlaub zu machen - deswegen gings die letzten Tage mit dem Auto nochmal durch die Gegend.&lt;br /&gt;Ab nach Amsterdam - eine Stunde im Coffee-Shop E-Mails checken... danach hatte ich vielleicht einen Kopf... auweia! In Amsterdam gabs dann auch gleich noch eine Schwulen- und Lesbenparade. Die Stadt wirkte dadurch etwas bunter :) etwas sehr viel bunter. Weitere Tage wurden mit Sonnenbaden und und Schatz abholen zugebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.google.de/Despo.on.Tour/RsF3eCd1SkI/AAAAAAAAACs/STCQRM5FPkk/DSC00432.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh3.google.de/Despo.on.Tour/RsF3eCd1SkI/AAAAAAAAACs/STCQRM5FPkk/DSC00432.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am 8.8. musste ich dann gaaaaaanz zeitig aufstehen. Denn es ging ab in die Reichshauptstadt Berlin, um der Hochzeitsfeier des besten Freundes meines Papas beizuwohnen... was sind schon 750 km?! Die Feier war zur Entschädigung aber auch wirklich lustig und feuchtfröhlich, sodass ich am Ende des Abends in einem nigelnagelneuen 3er BMW ('07 Baujahr mit Bose-Soundsystem) nach Hause (Unterkunft in Berlin) chauffiert wurde und bei einer Höllenlautstärke zu White Stripes, Black Rebel Motorcycle Club und Thin Lissy gebangt habe.&lt;br /&gt;Mit dem Besitzer des Wagens habe ich mich dann noch eine Weile unterhalten (als der Tinitus dann endlich verschwunden war ;-)) und so ein Job-Angebot fürs nächste Jahr erhalten habe... vorerst natürlich nur mündlich... aber immerhin ein Lichtblick in dieser großen bösen dunklen Arbeitswelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.google.de/Despo.on.Tour/RsFycCd1SiI/AAAAAAAAACE/NJZNyURS0aY/JD500004.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh3.google.de/Despo.on.Tour/RsFycCd1SiI/AAAAAAAAACE/NJZNyURS0aY/JD500004.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der nächste Tag war geprägt von der Futtersuche in Kreuzberg, die letzten Endes dann auch erfolgreich im Fritiersalon und dem benachbartem Italiener endete. Um 20.00 Ortszeit wurde ich dann von einer Freundin nach Dresden gefahren, da ich keine Lust hatte zwei weitere Male weit über 700 km Auto zu fahren um noch 2 Mal in die Nordsee springen zu können. Außerdem warten hier in Dresden ja auch noch einige Verpflichtungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh6.google.de/Despo.on.Tour/RsFyHyd1ShI/AAAAAAAAAB8/LRxZV8nq0VI/JD500067.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh6.google.de/Despo.on.Tour/RsFyHyd1ShI/AAAAAAAAAB8/LRxZV8nq0VI/JD500067.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;PS: Fotos werden baldmöglich nachgereicht (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;erledigt&lt;/span&gt;) und ich hoffe in ein-zwei Monaten gibts dann auch endlich wieder richtig gute Bilder, wenn ich dann wieder im Besitz einer echten Kamera bin! (Spenden werden bis dahin gerne angenommen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPS: Die Bilder sind etwas gequetscht - wird demnächst besser ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-1620238913047853870?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/1620238913047853870/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=1620238913047853870' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/1620238913047853870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/1620238913047853870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/08/zwischen-kse-und-huren.html' title='Zwischen Käse und &quot;Huren&quot;'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-7258287272583594732</id><published>2007-07-26T09:59:00.000+02:00</published><updated>2008-02-21T04:22:13.811+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutschland'/><title type='text'>Erwartungshaltungen und Aktuelles</title><content type='html'>Oft werde ich gefragt, ob ich den keine Angst hätte, so ganz allein nach Neuseeland zu gehen.&lt;br /&gt;--&gt; Nein, habe ich nicht. Erstens, ist mir mein Schritt noch nicht klar und zweitens, komme ich nicht mehr umhin, positiv zu denken - das wird schon (momentan, wirklich mein absoluter Favourite unter den "Immer-wieder-sag-Sprüchen")&lt;br /&gt;Letztens wurde ich auch gefragt, ob ich irgendwas mitnehmen möchte, aber nicht kann, bzw. was ich vermissen werde.&lt;br /&gt;DieFrage hat mich nachgehend noch sehr beschäftigt, aber ich bin wieder zu meiner ursprünglichen Antwort zurück gekehrt: "Nichts, außer vielleicht meinen Computer mit dauerhaft schnellem Internetanschluss, mein Bett... im Großen und Ganzen den Komfort! - Aber warum mache ich eine solche Reise, wenn ich so sehr am Komfort hängen würde?! Ich werde die Zeit schon ohne großes Vermissen überstehen - hoffe ich :)"&lt;br /&gt;Freunde und Verwandte werde ich vermissen, aber ich kann mit diesem einen Jahr Abstand leben.&lt;br /&gt;Mir ist doch noch ein materieller Wunsch eingefallen: Mein Baby - meine Nikon D50! Diese Digitale-Spiegelreflex-Kamera hatte ich mir nur für den Neuseelandaufenthalt gekauft - und so eine Truppe von Arschlöchern - ich entschuldige mich an dieser Stelle für den Ausdruck, aber alles andere wäre untertrieben - hat mir mein Baby mit meiner kompletten Ausrüstung auf meiner Abschiedsfeier gestohlen. Sobald ich wieder an etwas Geld gekommen bin, werde ich mir genau die Gleiche wieder anschaffen. Ab dann gibt es auch Bilder - versprochen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen früh geht's dann nach Holland - der erste Teil meiner Welttournee! Mit dem Auto gehts früh am Morgen ab nach Leverkusen bei Köln um einen Freund meines Vaters zu besuchen - übermorgen werden dann die restlichen Kilometer nach Seven Huizen abgefahren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wehrmutstropfen zum Schluss - ich hatte heute meine Fahrschulprüfung... Vergeigt!&lt;br /&gt;Der Prüfer hat die ganze Zeit die Richtungen angesagt... Bis auf an der einen Stelle - ich dachte es geht geradeaus weiter - nix da! - da war eine Einbahnstraße (zeitlich begrenzt von 6 - 20 Uhr) und ein "Zone 30"-Schild, auf welches ich fixiert war - das Einbahnstraßen-Schild, ein paar (oder ein Paar) Meter weiter rechts habe ich in der Aufregung übersehen - das wars! Scheiße!&lt;br /&gt;Ich hoffe auch hier, dass ich es schaffe in 2 Wochen zu wiederholen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit so gut - das Leben geht weiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achso - ich erwarte unter meinen Posts Kommentare! Wenn ich keine bekomme, höre ich irgendwann einfach auf zu schreiben. So einfach ist das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-7258287272583594732?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/7258287272583594732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=7258287272583594732' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7258287272583594732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/7258287272583594732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/07/erwartungshaltungen-und-aktuelles.html' title='Erwartungshaltungen und Aktuelles'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4886298282034882615.post-4628919354354310961</id><published>2007-07-12T20:17:00.000+02:00</published><updated>2008-02-21T04:22:13.812+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutschland'/><title type='text'>Preparing - Der Vorspann!</title><content type='html'>&lt;a href="http://localhost:3314/52603b65a48374c4bea00bb027c8d120/image5459.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" style="margin: 0px 10px 10px 0px; clear: both; float: left;" alt="" src="http://localhost:3314/52603b65a48374c4bea00bb027c8d120/image5459.jpg?size=320" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist also so weit: Die Fäden laufen zusammen!&lt;br /&gt;Ich habe meine Ausbildung als Industriekaufmann erfolgreich abgeschlossen und alles nötige für die Reise in die Wege geleitet.&lt;br /&gt;Ich habe die Flüge gebucht und dabei die Reiserücktrittsversicherung vergessen - Mist!&lt;br /&gt;Ich habe mein Visum beantragt und bestätigt bekommen - war ja auh teuer genug!&lt;br /&gt;Ich habe die Unterkunft für Amerika bestätigt bekommen - wieder bei meiner Host-Family, die mich auch schon vor 2 1/2 sehr herzlich aufgenommen hat.&lt;br /&gt;Ich habe mir diesen Blogg zugelegt, damit auch alle neugierigen Nasen mitlesen können und ich habe meine Reiseutensilien größtenteils zusammengestellt und stellen lassen.&lt;br /&gt;Was fehlt? Naja, ich sollte die Fahrschule jetzt schnellsten auf die Reihe bekommen, da die mir ein Führerschein selbst auf der anderen Erdhalbkugel auch sehr gute Dienste leisten kann und ich außerdem in einem Jahr nochmal von vorne anfangen müsste - das wird jetzt alles langsam eng! Aber ich pack das schon irgendwie... hoff' ich jetzt einfach mal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes steht das kommende Wochenende (&lt;strong&gt;14.07.07 ab 21 Uhr&lt;/strong&gt;) erstmal meine Abschiedsfeier an - zu der mir schon einige Menschen abgesagt haben *grummel* Aber ich bin ein Kind der Fröhlichkeit und freue mich einfach über die, die kommen!&lt;br /&gt;Des Weiteren bin ich nachts über mit meinem Praktikum als Reporter für die Filmnächte beschäfftigt (das Foto zeigt unser Team - sollte jemand vergessen haben, wie ich aussehe, ich bin der mit dem atomaren Lächeln im Gesicht) und schreibe fleißig Artikel, die auf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dampfer.net/filmnaechte_blog"&gt;http://www.dampfer.net/filmnaechte_blog&lt;/a&gt; gelesen und von Dampfies sogar kommentiert werden dürfen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz kurz zum Schluss - der Fahrplan:&lt;br /&gt;Ich starte am &lt;strong&gt;27.07.07&lt;/strong&gt; (irgendwann mitten in der Nacht zum 28.07.07) in Richtung Holland - genauer gesagt: Seven Huizen!&lt;br /&gt;Am &lt;strong&gt;13.08.07&lt;/strong&gt; werde ich dann nochmal kurz deutschen - ja sogar dresdner - Boden betreten um die evtl. versemmelte Fahrschulprüfung zu wiederholen (ich hoffe es wirklich nicht!), guten Freunden ein letztes Mal "Lebe-wohl" oder besser noch "Auf Wiedersehen" zu sagen und mein Zimmer entgültig für die Nachmieterin zu räumen.&lt;br /&gt;Der &lt;strong&gt;16.08.07&lt;/strong&gt; bedeutet dann für mich wirklich Abschied zu nehmen - da geht's dann auch schon in Richtung Flughafen in Berlin wo es am &lt;strong&gt;17.08.07&lt;/strong&gt; früh morgens in den Flieger nach Amerika geht. Ich fliege zuerst nach Dublin, dann Chicago und zum Schluss Sioux Falls, wo ich dann hoffentlich von meinem Host-Daddy empfangen werde.&lt;br /&gt;Am &lt;strong&gt;10.09.07&lt;/strong&gt; fliege ich dann von Sioux Falls ab um über Denver und L.A. nach Auckland in/auf New Zealand zu landen - dort beginnt dann am &lt;strong&gt;12.09.07&lt;/strong&gt; das Abenteuer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ich werde mich schleunigst zu Bemühen für die User von GoogleEarth Geotags anzulegen und mehr Fotos und Bildmaterial zu hosten um die Reise möglichst anschaulich zu gestalten.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4886298282034882615-4628919354354310961?l=despo-on-tour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/feeds/4628919354354310961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4886298282034882615&amp;postID=4628919354354310961' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/4628919354354310961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4886298282034882615/posts/default/4628919354354310961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://despo-on-tour.blogspot.com/2007/07/preparing-der-vorspann.html' title='Preparing - Der Vorspann!'/><author><name>Despo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06081617306970693702</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/__tJn2o9vI5c/SSE0uHvFXPI/AAAAAAAABHE/V9Jy7_nrBlQ/S220/schaf_klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
